Schnittstelle in Solingen-Wald – Foto © Andraseits
- Sep
01
2010Kotzen-Nutzen-Faktor im Lederhosenland
“Manche machen alles für Erfolg und Geld. Also mir reicht das Geld.” // “Suche: Wahre Liebe – Biete: Nichts als Ärger” // “Wo bist du?” “In der Stadt der Bewegungslosigkeit.” // “Ich hab mir Gedanken gemacht.” “Drohst du mir?” “Um dich gehts doch gar nicht.” “Du denkst nie an mich!” “Aber…” “Immer widersprichst du” // “Alter! Hoher Kotzen-Nutzen-Faktor hier.” // „Nu koof ick für 500 Mack Schokolade!“ // “Ich liebe Dich, lass uns heiraten!” “Das sagste jetz auch schon zum zweiten Mal.” // “Warst du schon in Inception?” “Ja, gestern mit dir.” // “Wenn das alles war, will ich mehr davon.” // “Können wir uns vorher noch ein bisschen unterhalten? Ich brauch das.” // “Du hast mich beim Prosten nicht angesehen! Das gibt 7 Jahre schlechten Sex.” “Halb so wild. Die Hälfte hab ich schon rum.” // “Ich mag sogar deine Zurückweisung.” // “Ohne Spaß kein Fun.” // “Das war die beste Geburtstagsparty, die ich nie hatte.” // “Was passiert nochmal in Rocky II?” “Das gleiche, wie in Rocky I nur mit höherem Budget.” “Und wie hieß das im Trailer? ‘More of the same’?” “Nein: ‘The Story Continues!’” // “Wir können hier nicht anhalten! Das ist Lederhosenland!!!”
Aug
28
2010Deef liest Wash Echtes “Ich werde ein Berliner”
Ich lasse die Pressemitteilung vom Goldmann Verlag sprechen: Berliner Prenzlberg, Hamburger Schanze, das Glockenbachviertel in München – jede größere Stadt hat ihr ganz eigenes Biotop der Coolness, ihr Zentrum der Nerdbrille, ihren Spielplatz des Bionade-Biedermeiers. Ungetrübte Idyllen der Urbanität – doch jetzt kommt Wash Echte! weiterlesen »
Aug
19
2010Die Sache mit http://barbierblog.wordpress.com
Die Idee Friseursalonnamen mit kruden Namen zu sammeln, ist nicht neu. Auch Fotos davon zu machen nicht. Als ich im Februar 2009 damit anfing, war ich sicher nicht der erste, der soetwas gemacht hat. Und auch nicht der letzte. Im Mai 2010 erhielt ich eine anonyme Mail eines Menschen, der mir viele Komplimente machte, sich verbal vor mir in den Staub schmiss und mich bat, meine Friseursalonfotos auch in seinem Blog zeigen zu dürfen. Ich hatte natürlich nichts dagegen, meine Fotos sind ohnehin creative commons lizensiert.
Einige Zeit später sah ich mir dieses “Barbierblog” (es startete offiziell erst am 25. Juni 2010, aber diverse Beiträge wurden zurückdatiert, teilweise bis 2008) an und stellte fest, dass der Macher nicht nur die von mir gemachten Fotos in sein Blog übernommen hatte, sondern auch die, die mir Dritte zur Veröffentlichung auf gefuehlskonserve.de überlassen hatten. Die hätten ihm die Erlaubnis auf Nachfrage vielleicht auch erteilt, aber so ungefragt geht das nicht. Ich bat ihn daraufhin alle Fotos, die er aus meinem Blog entnommen hatte, von seiner Seite zu nehmen. Das geschah auch, unter Rumgejammere, dass die Blogger ja so unlocker seien und er nun maßlos enttäuscht wäre. weiterlesen »
Aug
18
2010Rachel Bloom: Fuck Me, Ray Bradbury
Via cripple_me. Jaja, Fahrenheit 451
(Partnerlink zu Amazon), wen macht diese düstere Zukunftsvision von Ray Bradbury nicht an? Aber nie gab es eine schönere äh… Liebeserklärung an den Autor als von Rachel Bloom. Mehr über sie dort.
Aug
17
2010Sandsation
Erstaunlich, was man alles aus gepresstem Sand machen kann, wenn man gut im Umgang mit Löffeln, Eistielen, Strohhalmen und Zahnbürsten ist: Vergängliche, aber nichtsdestoweniger eindrucksvolle Kunstwerke. weiterlesen »
Aug
16
2010The Toxic Avenger: N’Importe Comment
Hübsche Augmented Reality im Videoclip von Toxic Avenger aus Paris. Social Media-Gedöhns als Musik-Fisimatenten. Zu kaufen drüben bei iTunes (Partnerlink).
Aug
10
2010Romantik, alkoholfreies Bier und Gestank
“Ja, in München das Geld verdienen und in Berlin ausgeben, von dem Modell hab ich gehört.” // “Kommst du aus Italien?” “Ne, aus Schöneberg.” // “Setz dich.” “Darf ich auch stehen? Mit 1,50 kann man überall stehen.” “Ein Glück ist das ein Wohnzimmer und kein Schwimmerbecken.” // “Männer, die die Aufzählung ihrer Lieblingsmusik mit Tori Amos beginnen…” // “Sechs Weizen getrunken und nicht gekotzt.” “Ja und?” “Ah, ich vergaß zu erwähnen, dass es alkoholfreie waren.” // “Hey, Du Gerät, wie lange hälst du meine Präsenz aus? Ich frage für meine Reiseplanung.” // “Dit is ja gar keene Schaumpaaty.” “Ich sagte Abschaumparty!” // “Ich kachelmann dir gleich eine!” // “Heißt du Jessi oder Djessi?” “Jessi.” “Ah. Mit ‘V’.” // “Was nützt einem die Gesundheit, wenn man ansonsten ein Idiot ist?” // “Das ist das Romantischste, was ich je gehört habe. Fuck und hau ab, sozusagen.” // “Man kann den Körperfettgehalt drastisch senken, wenn man die eigenen Fotos entrahmt.” // “Ich bin extrem.” “Inwiefern?” “Na extrem gut.” “Und bescheiden.” // “AXE stinkt nach billigen Teenies, die gerade aus dem Solarium kommen.” // “In Terminator 2 fällt der romantischste Satz, der je zu einer Frau im Nachthemd gesagt wurde: ‘On your feet, Soldier!’”
Aug
09
2010Friseursalonnamenkernschmelzen – Part 38
Drumhairrum in Bielefeld. Danke für das Foto an Daniel.
Aug
06
2010Goodbye Berghain! Hello Berghain!
In der August-Ausgabe vom Musikexpress verabschiedet sich Airen
(Partnerlink zu Amazon) vom Berghain. Er schreibt, die Anarchie sei vorbei und übrig bliebe nur schale Selbstinszenierung. Der Artikel steht leider nicht online, aber ist so lesenswert, dass ich Euch den Kauf des Hefts ans Herz lege.
Kurz zusammengefasst, ist das Berghain Airens Ansicht nach noch immer Berlins bester Technoclub, aber nicht mehr der beste der Welt. Schuld daran sei der Erfolg des Ladens und die damit einhergehende gestiegene Bekanntheit, die mehrere negative Folgen verursache: weiterlesen »
Aug
05
2010Wir saßen im Dunkeln auf dem Spielplatz und sprachen in ein Macbook

Von Links: Mathias Richel, ich, ein Dönermann als Fotograf im Spiegel und Bosch – Foto © Mathias RichelDrei Männer im Dämmerlicht auf einem Prenzlberger Kinderspielplatz. Trinkend. Diskutierend. Über ein Macbook gebeugt. Das Ergebnis als umfangreiche Podcast-Episode von Mathias Richel und Bosch mit mir als Gast dort.
Aug
01
2010Friseursalonnamen aus der Hölle – Part 37
Salon Fön-X in Lichterfelde, Berlin – Foto © Lutz
Jul
31
2010Speed Dating
Speed Dating verspricht, dass man schnell potentielle Partner kennenlernt. Sieben Männer und sieben Frauen treffen sich, sprechen jeweils für sieben Minuten miteinander und wechseln dann den Platz. Am Ende kreuzt man auf einem Formular an, wen man wiedersehen möchte und wenn der Wunsch auf Gegenseitigkeit beruht, werden vom Veranstalter die Kontaktdaten ausgetauscht. Effizient, nicht wahr? weiterlesen »
Geschrieben von Deef in: Akte Deef,Der ganze Rest | Tags: Frauen, Liebe, München, Männer, Speed Dating |
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