Als ich sieben Jahre alt war, malte ich mit einem schwarzen Filzer ein Bild auf den gelben Streugutkasten unten an der Straße. Es war mit wenigen Strichen vollbracht und erzählte von Liebe, Begierde und Schmutz. Bescheiden verzichte ich auf eine Signatur. Fast 25 Jahre später sitze ich in einer Regionalbahn und betrachte ein ähnliches Werk des Zeichners Marc Christmann. Wie ich schuf er eine polarisierende Ode an die Körperlichkeit aus Sicht eines unschuldigen Jungen.

