
Scheiße, keine Zeit!
In der Videospielszene ist es ein alter Witz zu sagen “dieses Spiel kommt wahrscheinlich dann raus, wenn das neue Duke Nukem veröffentlicht wird”, wenn man meint, dass ein Spiel niemals nicht erscheint.
Duke Nukem Forever wird seit mehr als zehn Jahren immer wieder vom Entwickler 3D-realms angekündigt und verschoben. Trotzdem wird es mit Freude erwartet, denn es handelt sich um den Nachfolger des legendären Duke Nukem 3D. Darin hatte Held Duke fiese Aliens mit ausgefallensten Wummen – erinnern wir uns an die Gefrierkanone oder den Schrumpfstrahler – entsorgt und das Geschehen mit Sprüchen wie “Nobody steals our chicks (Kunstpause) AND LIVES!” kommentiert.
Es gibt zwar keinen Grund anzunehmen, dass Duke Nukem Forever demnächst erscheint, aber immerhin gibt es einen neuen Trailer. Grafisch eher mies, aber hey, es ist der DUKE!
Über Sinn und Unsinn von Word Perhect bin ich mir nicht im Klaren. Irgendwie liebenswerter Müll.
Anonymisierte Personen in journalistischen Artikeln liefern nicht nur authentische Erfahrungsberichte, sondern umgeben Storys mit auch einem Hauch von Spannung. Der Satz “Name von der Redaktion geändert” will eigentlich sagen: “Lieber Leser, was wir hier recherchiert haben, ist so explosiv, dass sich unsere Quelle nicht öffentlich dazu bekennen will”.
Eine gute Enthüllungsgeschichte wird durch eine redselige, anonyme Quelle zum Knüller – wie man am Beispiel der Watergate-Berichte sehen kann. Oder dem investigativen Artikel von Spiegel online über Studenten, die lieber oben bei Mutti wohnen, anstatt mal in eine andere Stadt oder wenigstens eine eigene Bude zu ziehen. weiterlesen »
“Ich hab die Woche Früh. Wir schlafen also wahrscheinlich aneinander vorbei.” // “Nenn mich nie wieder Mr. Ulm! Ich versuche seit Jahren meine niedere Herkunft zu verbergen.” // “Klar, türkische Männer sind genauso enthaart wie die Frauen. Das ist der Grund, warum sie sich ständig am Sack kratzen.” // “Ich habe mir vorgestellt, wie ich als Vater wäre und fand mich schrecklich.” // “Wolltest Du mir damit jetzt beweisen, dass Du auch auf ruppig stehst?” // “Als Frau in eine Gay-Kneipe zu gehen ist lustig. Mir wird da mitunter an den Po getatscht. Und es macht mir gar nichts aus.”
Sie haben ja viel Müll produziert in den letzten Jahren, aber das neue Ärzte-Album ist eine Offenbarung. Erstaunliche 16 Songs sind auf “Jazz ist anders“, das originell im Pizza-Karton verpackt daherkommt. Wie der Titel im übertragenen Sinn schon sagt, stecken in der Schachtel weder musikalische Gourmetkost noch stilistische Innovation, sondern typischer Deutschrock (jaja ganz schlimmes Wort) a la Ärzte.
Gut so. Ich schreie den Refrain vom “Lied vom Scheitern” mit, ich begeistere Freunde für den Anti-Punk-Song “Breit”, ich lächle zu Farin Urlaubs Abrechnung mit spießigen Eltern (“Junge”) und ich vergieße ein bis zwei Tränchen bei “Himmelblau”. Beide Daumen hoch.

Eine bei mir sehr tiefsitzende, seit der Kindheit schwächer gewordene, aber immer noch spürbare Angst ist die, vor Dingern wie oben zu sehen. Das Foto jagt mir zwar keinen Schrecken ein, würde ich aber in ein Schwimmbecken springen, dessen Boden mit solchen Öffnungen versehen wäre, bräche ich in Panik aus. weiterlesen »
“Huch Du?! Ich wollte Dich gar nicht anrufen. Aber ok. Wie geht’s Dir?” // “Die müssen ihm nicht um den Hals fallen. Es genügt, wenn sie ihn nicht zerfleischen. Das ist die harte Realität des Business.” // “Autos bedeuten mir nichts. Ich hab gerade meins weggegeben. Und was träume ich eine Nacht nach der Übergabe? Das ich mir ein Nagelneues kaufe und ein schlechtes Gewissen habe.” // “Ja, ich weiß, Du hast keine abgekriegt, weil Du früher so scheiße ausgesehen hast.” // “Das war sehr schön didaktisch. Jetzt pack bitte den Holzhammer aus.” // “Ich wollte eigentlich gar nicht, aber dann hattest du dich schon ausgezogen. Und naja… das sah sehr vielversprechend aus.”

Jobs ist bissel schwer zu erkennen im Display. Es handelt sich um die Hörbuchversion dieser Biographie.
“Ihn meinem Vater vorstellen? Keine gute Idee. Mein Vater mag’s nicht, wenn ich deutsche Männer mitbringe. Wobei… er könnte sein Typ sein, HAHA!” // “Das Schlimmste sind Männer, die Dessous für ihre Frauen kaufen. Die meisten wollen was Nuttiges in Knallrot und wissen die Größe nicht.” // “Wer Berliner Partys kennt, für den wird es schwierig, sich unter drei Promille in Bayern zu amüsieren” // “Wirst Du Dich an MICH erinnern? Ich bin total betrunken, aber im Gegensatz zu Dir unheimlich gut drauf.” // “Ob ich verliebt bin? Null! Nicht in ihn. Verliebt in die Idee, verliebt zu sein vielleicht.” // “Ich roch, ich fühlte, ich schmeckte. Es war genau das, was ich in der Pubertät vermisst habe. Und SCHEISSE JA, ich bin verliebt.”
ich habe gerade Ihre Pressemitteilung gelesen.
Psychotherapeuten fordern das Verbot von Computerspielen, in denen Jugendliche für das Töten und Foltern von Menschen belohnt werden. Solche Spiele werden zunehmend verharmlosend als “Ballerspiele” vermarktet.
Gute Nachrichten für Sie, liebe GwG: weiterlesen »
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