• Airens STROBO gelesen von Deef - alle Lesungstermine hier
Feb
28
2008
1

Deine Brüste starren mich an

“Obama ist der Neue in der Klasse, in den alle verknallt sind.” // “Danke fürs Augenöffnen, Herzchen. Gibt’s sonst was Neues aus deinem verpfuschten leben?” // “Ich hätte gerne DAS da… Nein, das neben dem vertrockneten Plunderteilchen” // “Du sollst keinen Liebeskummer haben und dich erst recht nicht erschießen. Warum verliebst du Dich nicht mal zur Abwechslung in jemand, der dich auch zurückliebt?” // “Du bist ein Germanistik-Krüppel. Und Deine Ostblock-Auszeichnungen kannst du dir in die Haare schmieren.” // “Bitte sag deinen Brüsten, dass sie mich nicht so anstarren sollen”. // “Und das Beste an dem Kompliment ist, ich hab’s ernst gemeint. Aber gewöhn dich nicht dran, ich hab schon wieder auf den Arschloch-Mode umgestellt.”

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Feb
24
2008
5

Der erste Sonnenbrand des Jahres

Englischer Garten - Foto von Deef

Englischer Garten im Februar bei 20 Grad im Schatten

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Feb
24
2008
2

“Du warst gestern auch schon da”

Druff, Druff, Druff! DJ Lützenkirchen mixt Dada und Rave. Das irre verstrahlte Ergebnis heißt “Drei Tage wach“. [via Heiko]

Update: Das Video gibt’s auch in einer stylishen Version mit Typo-Animation statt durchgeknallter Hasen. Lützenkirchen schreibt in seinem Blog über “Drei Tage Wach”:

“Wenn ich gewusst hätte, das ein Track, bei dem ich mir im Studio den Arsch abgelacht hab, dessen text aus floskeln und dämlichen kommentaren entstanden ist, der auf Satire ausgelegt war und ist, bei einigen so schlechte Stimmung verursacht, hätt ichs mir überlegt, diese Nummer rauszubringen. (…) In diesem Sinne, Rave on, und mann leute, bitte, nehmt das ding doch nich so bitter bitter ernst, das ist ja fast peinlich…”

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Feb
23
2008
15

Keinohrhasen

Ich habe “Verliebt in Berlin” nie gesehen. Aber als ich in Keinohrhasen saß, dachte ich, genau so privatfernseh-aschenputtelig muss die SAT 1-Serie gewesen sein. Ob’s daran liegt, dass der Sender mit dem Ball den Til Schweiger-Film koproduziert hat?

Trotzdem hat Keinohrhasen drei Stärken: Nora Tschirners Augen, Nora Tschirners Knutschmund und Nora Tschirners patentiert doofen Blick. Macht alles zusammen leider nicht ganz wett, dass Hauptdarsteller plus Regisseur plus Drehbuchautor Schweiger Fan des Kniffs ist, lahme Szenen und Dialoge mit altklugen Sätzen aus den Mündern von Kindergartenkindern zu retten.

Wenn die soooo süßen Schnuckis gerade nicht zu sehen sind, wirkt Keinohrhasen wie eine auf Spielfilmlänge gebrachte Episode der Bully-Parade, denn dort hat Schweiger Rick Kavanian, Christian Tramitz und das Niveau ausgeliehen. Good News, für alle denen’s gefällt: 2009 kommt Keinohrhasen 2.

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Feb
23
2008
0

Ein Spielchen gegen die Sopranos

Mafia-Flipper - Foto von Deef

Gesehen in der “Bank“, München.

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Feb
22
2008
1

Der Krieg des Charlie Wilson

“Charlie, die Washington Post will wissen, ob sie schon mal eine Entziehungskur gemacht haben.”
“Und was sagen Sie denen?”
“Ich sage, Sie würden da nie hingehen, denn die haben keinen Alkohol.”
“Ausgezeichnet. Deswegen sind Sie meine Presse-Pussy”.

Man merkt es nicht gleich, aber in diesem Film geht es um den Krieg in Afghanistan. Anfang der 80er griff die Sowjetunion in den afghanischen Bürgerkrieg ein und besetzte das zentralasiatische Land. Mit Waffen und Know-How u.a. der CIA bescherten die Mudschaheddin der Roten Armee bis zum Ende des Jahrzehnts eine empfindliche Schlappe.

Die CIA-Unterstützung hat – angeblich eine wahre Geschichte – der Lebemann (Whiskey, Weiber, Koks) und Kongressabgeordnete Charles Wilson organisiert. Erzählt wird das als Melange aus “Fegefeuer der Eitelkeiten” und “Wag the Dog”. Könnte toll sein, aber einige Längen stören und die Überdosis des obligatorischen USA-Pathos gegen Ende.

Das macht die Besetzung teilweise wett: Tom Hanks, Philip Seymour Hoffman und Julia Roberts (die nie schlechter aussah, passt aber zur Rolle). “Der Krieg des Charlie Wilson” – man muss ihn nicht sehen, aber wer ihn sieht, wird schmunzeln. Für Kenner: Tom Hanks wurde ungewöhnlicherweise mit der Synchronstimme von Billy Christal und Michael Keaton (Joachim Tennstedt) eingedeutscht. Arne Elsholz war wohl verhindert.

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Feb
20
2008
2

Sophie Scholl – Die letzten Tage

Der Film endet ohne Bild. Die Leinwand bleibt schwarz, aber die Tonspur läuft weiter und dokumentiert nur mit Geräuschen die Hinrichtung von Sophie Scholl und ihren Mitstreitern. Das ist mit Abstand das Eindringlichste und Grauenvollste, was ich jemals im Kino nicht sah.

Sophie Scholl – Die letzten Tage” stellt die Verhöre in den Mittelpunkt. Die Dialoge zwischen der Titelheldin und Kriminalobersekretär Robert Mohr (achtet auf den Satz, in dem er erläutert, wo er wäre, wenn die Nazis nicht die Macht ergriffen hätten) beruhen auf den Originalvernehmungsprotokollen der Gestapo. Der schnell aufgestiegene Beamte, der nicht urteilen, sondern nur “Recht” anwenden will, liefert sich Wortgefechte mit der Studentin, die hinterfragt, urteilt, anklagt bis zum Ende, obwohl schon ihre Festnahme ihr Todesurteil besiegelte.

“Sophie Scholl – Die letzten Tage” mit einer großartigen Julia Jentsch als Sophie, einem überzeugenden Alexander Held als Vernehmungsbeamten Mohr und einem gruseligen André Hennicke als Richter Freisler – heute, Mittwoch, 20.02.2008 um 20:15 im Ersten.

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Feb
18
2008
10

Ich bin der Mann mit 120 Stimmen

Stimmtzettel - Foto von Deef

Bei der Münchner Kommunalwahl am 2. März darf man den Oberbürgermeister, den Bezirksausschuß und den Stadtrat wählen. Eine Stimme für den OB, 39 für den Bezirksauschuß und 80 für den Stadtrat. Macht zusammen 120. Ich bin passionierter Briefwähler und vergebe schon heute meine Stimmen. Aus dem dicken DinA4-Umschlag fallen mir soviele Zettel entgegeben, wie sonst Werbeprospekte aus der Samstagsausgabe einer Reginalzeitung. weiterlesen »

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Feb
18
2008
0

Der große Drogenvergleich

lässig im Mundwinkel - Foto von Deef

Heute: Fluppe contra Tube. Klebstoffschnüffeln punktet zwar mit einem unschlagbaren Preis-Gift-Verhältnis, verliert aber in der optischen Wertung. Wie unser Demonstrationsbild beweist, kann mit Zigarette im Gesicht wirklich jeder lässig aussehen. Alle Versuche, das mit Plastiktüte und Pattextube zu erreichen, scheiterten kläglich.

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Feb
16
2008
3

Allen anderen würde ich eine knallen

“Was soll ich? Die Heizung runterdrehen? Du bist fünf Minuten da und schon nervst du.” // “Danke, kein Bier. Nicht vor zehn Uhr morgens”. // “Lesben lecken bringt Glück”. // “Hab ich gesagt ‘das war keine Anmache, ich wollte dich bloß wecken’? Mann, ich bin ja echt’n ziemliches Arschloch.” // “Ist schon komisch, wenn ich daran denke, dass mein Land zwei Millionen Einwohner hat und deins 82 Millionen”. // “Ich wußte nicht, worauf Du stehst, also hab ich Dir mitgebracht, worauf ich stehe.” // “Wir haben nicht geknutscht, weil ich Mundgeruch hatte? Also bitte. Als ob Dich das gestört hätte”. // “Du bist einer der zwei Männer, die mir einen Dildo schenken dürfen. Allen anderen würde ich sofort eine knallen.”

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