Wer am hochinnovativen und gewaltfreien Rätselshooter Portal Freude hatte, werfe einen Blick auf das ästhetische Demo-Video von “The Unfinished Swan“. Mittels Farbpistole lässt man die Wände eines Labyrinths sichtbar werden und findet so den Weg nach draußen. [via]
- Okt
29
2008Okt
28
2008Far Cry 2: erste Eindrücke
Willkommen in der afrikanischen Savanne, willkommen im Krieg. In Far Cry 2 schlüpft man in den Khaki-Dress eines Söldners, der in einer offenen Welt voller Feinde versucht zu überleben – in dem er schießt, bevor die anderen dazu kommen. Ich habe etwa drei Stunden gespielt und die Statistik gibt an, dass ich damit 10 Prozent von Far Cry 2 absolviert habe. Zeit für eine erste Bilanz. weiterlesen »
Okt
18
2008Jonas und Sam: Comeback
Wie ich bereits hier angekündigt hatte, durfte ich eine winzige Rolle in einem epochal guten Hörspiel sprechen. Jonas, “nur Jonas” und Sam sind wieder da. Die letzten zwei Folgen der erfolgreichsten Science-Fiction-Krimi-Serie im deutschen Radio (1984 bis 2001 unter dem Titel “Der letzte Detektiv” beim BR) ließ der Hamburger Anwalt Martin Bahr diesen Sommer produzieren.
Die erste davon, Comeback, gibt es ab sofort dort kostenlos zum Download. Darin sprechen Bodo Primus, Peer Augustinski, Thomas Karallus, Vanida Karun, Werner Klein, Angelika Thomas, Henning Venske, Elena Wilms und ich. Wer mich erkennt, darf mich auf ein Bier einladen.
Okt
15
2008Fünf Irrtümer über Computerspiele
Dr. Benedikt Köhler beseitigt sie kurz und schlüssig. Klick.
Okt
15
2008Das ist ein Sprite-Vanille-Shake
“Ich will nen Wookie als Mann.” // “Alter, ich hab end die Gesichtskirmes.” // “Ich kenne alte Menschen, deren Gesichter nur dafür gemacht wurden, siebzig zu sein.” // ”Erst mal geil abschranzen! Erst mal geil abschranzen!” // “Tagsüber haben wir viel geschwiegen und abends brach es nach einem Glas Rotwein aus mir heraus”. // “Hübsch, die Jungs. Zweifelsohne Bulimiker, aber niemand ist perfekt.” // ”Üüah, mein Zahnfleisch! Wenn ich eine Frau wär, würde ich mich echt nicht küssen.” // ”Genau, das ist ein Sprite-Vanilleshake. Halb Limo, halb Vanilleis – mal probieren?”
Okt
10
2008“Und das ist nicht gut so”
Wenn man sagt, “ein Kind braucht Mutter und Vater, um gesund aufzuwachsen”, so erntet man breite Zustimmung. Wenn man dagegen äußert, “ich sehe für die Entwicklung von Kindern keine Nachteile, wenn sie in schwulen oder lesbischen Partnerschaften aufwachsen”, sieht es anders aus.
Eine von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries in Auftrag gegebene Studie (leider nicht direkt verlinkbar. Zum Finden hier klicken und nach “Regenbogenfamilien” suchen) vom Institut für Frühpädagogik könnte mit diesen Vorurteilen aufräumen. Sie attestiert der Entwicklung von Kinder in sogenannten Regenbogenfamilien sogar Vorteile, denn homosexuelle Eltern setzten sich bewusster mit ihrer Rolle und ihren Kindern auseinander. In Bälde wird Zypries über ein allgemeines Adoptionsrecht für homosexuelle Paare entscheiden. Aufgrund der wissenschaftlichen Erkenntnisse ist es nicht haltbar, schwulen und lesbischen Lebensgemeinschaften weiterhin zu verbieten, Kinder fremder Eltern zu adoptieren.
Das sieht die katholische Tagespost anders und veröffentlicht einen Artikel (Update 30.11.2008: der Artikel ist dort verschwunden, aber bei einem protestantischen Verein hier online zu finden) von Christl R. Vonholt, die für die Aufrechterhaltung von Schwulen- und Lesbendiskriminierung plädiert und folgende Stichworte benutzt: sexueller Missbrauch von Kindern, Häufung psychischer Erkrankungen bei Homosexuellen, sadomasochistische Handlungen, von Kindern entdeckte Dildos homosexueller Eltern, Verwirrung durch gemeinsames Duschen mit homosexuellen Vätern, Homosexualität als Folge von Missbrauch in der Kindheit.
Schön, wenn sich Homophobiker selbst der Lächerlichkeit preisgeben. Weitere details gefällig? Der Gay Dissenter hat sich die Mühe gemacht, Frau Vonholts “Argumente” der Reihe nach abzuklopfen. Lesenswert.
Okt
07
2008Uncharted und Assassin’s Creed
“Uncharted: Drakes Schicksal” mischt Kletterei im Stile von Tomb Raider mit 3rd-Person-Shooter-Action. Das Spiel erzählt die Geschichte eines Abenteurers, der heute auf einer tropischen Insel den Schatz von Eldorado zu finden versucht. Grafik, Synchro, Atmosphäre, Steuerung und Schwierigkeitsgrad sind optimal. Die Handlung verläuft zwar komplett linear, aber das stört nicht. Interessanter Aspekt: Der Held kann immer nur zwei Schusswaffen plus Granaten tragen. Nach jedem Kampf muss man deshalb überlegen, welche Waffen (z.B. Pistolen, Schrottflinten, Uzis, Maschinenpistolen, Granatwerfer) mit wieviel vorhandener Munition (die ist eher knapp) man ins nächste Level mitnimmt. Das gibt diesem Actionspiel einen angenehmen strategischen Touch.
Fazit: Uncharted ist genau so, wie Konsolenunterhaltung fürs Wohnzimmer sein soll: man spielt einen interaktiven Hollywood-Film, muss ein paar schwere Passagen wiederholen, aber kommt gut durch ohne die Füße vom Tisch zu nehmen.
Bei “Assassin’s Creed” befindet sich die Hauptfigur in einem obskuren Forschungszentrum und erlebt Abenteuer in einer virtuellen, aus Erinnerungen seiner Vorfahren bestehenden Welt. Das erinnert an Matrix, nur spielt die virtuelle Welt in der Zeit der Kreuzzüge. Grafisch ist das Spiel brilliant, die Steuerung macht allerdings keinen Spaß, denn sie ist anspruchslos. Bei Uncharted muss man zur richtigen Zeit in die richtige Richtung drücken und die Aktionstaste betätigen, wenn man springen, klettern, hangeln will. “Assassin’s Creed” verlangt dafür nur das Festhalten von Taste und Stick und lässt einen dabei zuschauen, wie die Spielfigur alles (!) alleine macht.
Fazit: “Assassin’s Creed” ist spielerisch anspruchslos und langweilig und wird auch nicht durch die große schöne Spielwelt, in der man sich frei bewegen kann, spannender.
Beide Games gibt es als Platinumspiele für Playstation 3 bereits für unter 30 Euro.
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