Die Haargarage in Hechingen, fotografiert von Uli Eder vom Dia-Blog.

Foto (cc) db*Photography
“Sach ma, riecht das hier im Großraumwagen nach Poppers?” “Schlimmer. Die Dreckskuh vor uns lackiert sich die Nägel” // “Der Karpfen ist das Schwein unter den Fischen.” // “Ich werde dort mit anderen netten Personen in Mehrbettzimmern schlafen, mich betrinken und über Genderdings reden.” // “Was hast du heute geleistet, mein Sohn?” “Bin zehn Mal geflattrt worden.” “Pfui, schäm dich du Ferkel!” // “Andere haben vor Mario Barth auch das Olympiastadion voll gemacht.” “Aber 1933 war wenigstens der Eintritt umsonst.” // “Wenn man fremden Content flattrt, wird man gespankt.” “Ich weiß zwar nicht, was flattrn bedeutet, aber es gefällt mir jetzt schon!” // “Bist du Twitterast oder twittophil?” “Dir hamm sie wohl ins Hirn gegoogelt!” // “Gerecht heißt nicht, dass es richtig ist.” // “Mein Führer, sind Sie arischer Abstammung?” // “Lesebühne hatte ich schon, für den Sommer hätte ich gerne eine Lesedüne.” // “Die beste Methode als Schwuler einen tollen Freund zu bekommen ist eine Geschlechtsumwandlung.”
Es ist ein bisschen als würden eine persönliche Kulturflatrate und das Drücken von “Gefällt mir”-Buttons zusammenkommen: Flattr ist ein Bezahldienst, der es einem ermöglicht, zum selbst wählbaren Festpreis Minispenden an andere Blogger, Künstler, Musiker oder sonstige Kreative im Netz auszuschütten. So funktioniert’s:
Ich halte Flattr aus vier Gründen für besser als Paypal-Button und Amazon-Wunschliste: weiterlesen »
Das bedingungslose Grundeinkommen ist eine schöne Utopie. Jeder bekommt lebenslang und ohne Gegenleistung eine Geldsumme vom Staat, die ihm das Überleben sichert. So kann er frei von Hunger und Existenzangst frei entscheiden, was er aus seinem Leben machen möchte, frei entscheiden ob und was er arbeiten möchte. Im obigen Video seht Ihr ein Interview mit Götz Werner, dem Gründer der Drogerie-Kette DM, der ein flammender Fürsprecher des Grundeinkommens ist und in dieser Funktion auf der Re-Publica 2010 sprach.
Wäre das nicht wunderbar, wenn die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens wahr würde und uns alle angstfrei und glücklich machte? Natürlich. Was steht dem Glück im Wege? Wohl die Menschen selbst, wie der Sozialpsychologe Erich Fromm bereits 1966 schrieb: weiterlesen »

Luzie – Foto (cc) kainr via Flickr
Luzie fühlte sich wie ein überfahrenes Reh. Aber das Gefühl nahm mit jeder Minute, die das Diazepam mehr Wirkung aufbaute, ab und verlor sich in einer wabernden Wohligkeit, die Gründe und Konsequenzen schluckte und an deren Stelle ein wattiges Gefühl von Geborgenheit setzte. Es musste der Rücksitz des Golfs sein. Luzie öffnete kurz die Augen. Es war der Rücksitz des Golfs. Sie lag über die ganze Breite darauf, weil sie klein war, musste sie die dünnen Beine kaum anwinkeln. Sie war angegurtet mit dem Bauchgurt des mittleren Sitzes, ihre Sicherheitsparanoia funktionierte noch, und kuschelte sich mit dem Gesicht zur Bank unter ein Kissen aus dem Merchandisingprogramm von “Chihiros Reise ins Zauberland”. weiterlesen »
Echte Männer…
sind rau
sind hart
sind aktiv
sind stark
sind mutig
weinen nicht
wollen Macht
schießen Tore
können immer
setzen sich durch
geben den Ton an
haben keine Angst
wollen Helden sein
denken immer an Sex
geben keine Fehler zu
kämpfen bis zum Sieg
verschaffen sich Raum
haben einen großen Penis
haben keine Depressionen
nehmen sich, was sie wollen
sprechen nicht über Gefühle
wollen nicht Händchenhalten
haben keinen Liebeskummer
müssen Feminismus abwehren
lassen sich von Frauen nichts sagen
berühren ihren Anus nur mit Klopapier
liegen nicht mit anderen Männern im Bett
demonstrieren anderen ihre Überlegenheit
gehen arbeiten, statt die Kinder zu erziehen
wollen nicht in den Arm genommen werden
müssen alles Feminine und Schwule bekämpfen
Ich bin ein echter Mann und mich nerven die Eigenschaften, die diese Gesellschaft für mein Geschlecht vorsieht. Ich will kein Macho sein. Ich will nicht hören, ich sei ein Weichei, wenn ich mich dafür entscheide mit den Kindern (die ich noch nicht habe) zuhause zu bleiben. Nie wieder will ich die Märchen hören von Jägern und Sammlern, von Frauen die schlecht einparken und Männern die nicht zuhören können. Nie wieder will ich den Bullshit lesen, dass Feministinnen Männern etwas wegnehmen und Gendermainstreaming schuld ist am Schulversagen von Jungs. weiterlesen »
“Schau mal da: ein Holzmedium. Hier auf der Re-Publica! DARF DAS?!” // “Das Schnitzel lacht aber niedlich.” // “Weißt Du was eine Show Vertical Page ist und was ne Engagement Motivation Unit sein soll?” “Nö, aber das Porno-Pingpong hab ich verstanden.” // “Das Gold des Ohrrings passt farblich genau zum Gelb der Zähne…” // “Wie? Du wirst schon wieder 40?” // “Klar darfst du mich Uschi nennen. Wenn ich dich Tante Karl-Heinz nennen darf, du bärtiges Babe…” // “Als Mädchen hab ich meine ersten Erfahrungen mit Jungs besoffen auf Partys gemacht” “Ach, scheiße, du bist so ne Party-Hete”. // “Was?! Wer sieht ne Scheide mit Sünde?” “SEH-NEN-SCHEI-DEN-ENT-ZÜN-DUNG, du Honk!” // “Wir machen Chatroulette? Wartet, ich zieh mich aus…” // “Ich fordere den Einmarsch der UNO ins Internet!” // “Sag mal, wir kennen uns doch. Warst du nicht schon mal in meinem Schlafzimmer?” // “Samson aus der Sesamstraße war nicht schwul. Die Homos wurden durch Herrn Bödefeld, Ernie, Bert und Tiffy abgebildet. Samson war die Projektionsfläche für fette und dumme Kinder”.
Lantzschi und ich haben uns darüber unterhalten, wie es ist, lesbisch, schwul oder bisexuell zu sein. Dabei haben wir, wie hier angekündigt, Eure Fragen beantwortet. Es sind etwa 40 zu den Themen Toleranz, Akzeptanz, Diskriminierung, Vorurteile, Coming Out, Anmachen und Sex. Im obigen Video seht Ihr eine kleine Anmoderation und unten finden sich die vier Podcast-Teile von jeweils einer halben Stunde Länge. weiterlesen »

Haareszeit in Kirchentellinsfurt bei Reutlingen. Danke für das Foto an die Kleine Göttin.
Er schreibt, spielt, slammt, jammt: Mirco Buchwitz künstlert quer durch die Genres, auf Bühnen und im Netz. Hörspiele, Songs und Kurzprosa gibt es auf seiner Seite kostenlos. weiterlesen »
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