
Rheinabschnitt in Köln – Foto © Annika

Unehrlich
Glaswurst
Hartz Five
Restwürde
Alphastuten
Krakenfresse
Pandaextrakt
Mangamungo
Osamas Erben
Stiefmuttertag
Die Betastasen
Frauenkarzinom
Luftpumpenkuss
Pommes mit Rotz
Brathähnchenherz
Laubsägearbeitslos
Foetuses on Heroin
Fukushima Fighters
Brustwarzenschwein
Übersprungslethargie
Such a Fremdschämen
Todeskommando Benefiz
Hipster Chainsaw Massacre
Nightmare on Lindenstraße
Golden Retrievers from Hell
Köttbullar und die Teelichter
Wendekreis des Sportlehrers
Hundesportgruppe Pitbullcommander
Community Managers from Uckermark
Created with a lot of help of Hormonlotto.

Willkommen zu unserem heutigen Menü. Als Ausgangszutaten benötigen wir Vanilla Sky, Matrix, Memento, Inception und einen großen Schuss “Und täglich grüßt das Murmeltier”. Das mischen wir erst mal gut zusammen und kochen es auf.
Dann fügen wir einen “Ich hab mein Gedächtnis verloren und bin in einer total kruden Situation”-Einstieg dazu. Oben bildet sich etwas Protagonisten-Charaktertiefe, das muss zügig abgeschöpft werden. Dann kann man einen völlig farblosen Bösewicht unterheben, der keine Hintergrundgeschichte oder ein besonderes Motiv für einen Anschlag zu haben braucht. Er muss einfach nur wahnsinnig sein, eine Atombombe haben und damit Chicago auslöschen wollen. Einfach so.
Um die Konsumenten zu überraschen, fügen wir kurz vor Schluss hanebüchene Szenen mit einem verstümmelten Menschen mit Hirnsonden auf einem Metallgrill in einer Art riesigen Eisernen Lunge hinzu. Und jetzt der Knüller als dickes Ende: Die für Source Code extra geänderten Gesetze der Physik und Logik halten wir mal eben selbst NICHT ein, das ist unsere die Bombe Surprise! Sie werden den Nachgeschmack nicht so schnell vergessen.
Source Code. Jetzt im Kino. Wir hoffen, Sie bekommens runter.

Letzte Woche hatte er mir einen Brief in den Kasten geworfen. Ich gehöre zu den 9,5% Befragten der Haushaltsstichprobe des Zensus 2011. Eine Telefonnummer hatte er mir dazugeschrieben für eine Terminabsprache. Kein Anschluss unter dieser Nummer. Eine Servicenummer vom Amt gab’s auch. Ständig besetzt. Aber wozu machte ich mir überhaupt die Mühe? Er musste ohnehin wiederkommen.
Und das war eben der Fall. Ich öffnete die Tür, er – schmächtig, Glatze, Mitte 50, in kurzen Hosen und mit Sportrucksack ausstaffiert – sagte mit Gerhard-Polt-Stimme: “Ich bin dein Volkszähler.” weiterlesen »
Konserviert mit einem WP-Theme von TheBuckmaker | Hintergrundbild © Deef
Die Gefühlskonserve © Deef Pirmasens 2005-2012 | Impressum und Datenschutz