Er legt nach: Airen, der durch den Plagiatskandal um Helene Hegemann bekanntgewordene Autor und Blogger veröffentlicht nach STROBO (Partnerlink zu Amazon) ein weiteres Buch. Ende März erscheint es im Blumenbar Verlag unter dem Titel “I Am Airen Man
” (Partnerlink zu Amazon). Airen gibt eigentlich keine Interviews mehr, aber mir hat er ein paar Fragen beantwortet:
In STROBO erzählst du autobiografisch von deinem einsamen, aber maßlosen Leben in Berlin, von Drogenabstürzen und anonymem Sex. Es endet mit deiner Flucht nach Mexiko. Geht dein neues Buch dort weiter, wo STROBO endet?
Airen: Zeitlich gesehen ja. Ich habe ständig mein Leben mitgeschrieben. Strobo endet mit meinem letzten Tag in Berlin, mein neues Buch beginnt mit dem ersten Tag in Mexiko. Es gibt aber einen wichtigen Unterschied: durch das Aufeinandertreffen der beiden Welten – Berlin und Mexiko – entsteht etwas Neues – in mir, im Schreiben, in meinem Leben.
War Mexiko der Ort für noch größere Maßlosigkeiten oder was ist dort mit dir passiert?
Airen: Maßlosigkeiten gab es auch – nicht größere, aber andere. Es gab keinen klaren Bruch zwischen altem und neuen Leben. In Mexiko konnte ich Abstand gewinnen, habe aber dem, was man so Exzess nennt, nicht abgeschworen.
Was bedeutet der Titel “I Am Airen Man” für dich?
Airen: I AM AIREN MAN ist mein Statement als Schriftsteller. Während in Strobo die Ereignisse streng protokolliert werden, erzählt mein neues Buch eine Geschichte.
Welche?
Die Geschichte eines jungen Typen, der ahnt, dass er so nicht weiter machen kann. Er würde sonst vielleicht draufgehen, er will aber auch kein Dutzendmensch werden. In Mexiko lernt er Lily kennen. Und er spürt, dass Liebe nicht gleich die Antwort auf alle Fragen ist.
Warum eigentlich das Pseudonym “Airen”?
Airen: Airen ist Mandarin. Ai ist das Zeichen für Liebe, Ren bedeutet Mensch.
Du und deine Bücher bekommen durch den Plagiatsskandal um Helene Hegemann, die zugegeben hat, aus STROBO abgeschrieben zu haben, derzeit viel Aufmerksamkeit. Wie gehst du damit um?
Airen: Zuerst wurde ich von dem Skandal voll überfahren. Ein Blog ist ja wie eine Art Tagebuch, dem man, vielleicht auch aus Mangel an Gesprächspartnern, intime Dinge anvertraut. Diese Dinge dann im kommerziellen Produkt eines anderen wiederzufinden, ist erstmal ein Schock. Ein größerer Schock, als wenn sich jemand zum Beispiel aus einem fiktiven Werk bedient. Aber wenn du mich jetzt fragst: Ich denke, dass ich keinen Groll mehr hege, Mann. (lacht)
Das 176 Seiten umfassende, gebundene “I Am Airen Man” erscheint im Blumenbar Verlag und ist ab 27. März 2010 erhältlich.
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That is one hilarious joke at the end, Mann. Seriously. Ich will auch so einen Witz!!!
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Ich freu’ mich schon drauf. Amazon hat meine Bestellung schon bekommen und so freu’ ich mich schon auf Ende März. Sehr schön, dass Airen jetzt endlich die verdiente Anerkennung bekommt.
[...] Airen schreibt übrigens ein zweites Buch, höre ich gerade. [...]
[...] of the renowned Gorki Theatre reading from Hunter S. Thompson’s Rum Diary as well as from I am Airen Man, which is involved in a considerable stir in the German literary world, being copied in parts by [...]
[...] Deef Pirmasens) [...]
Eine coole Review über das Buchgibt es auf http://www.sounds-like-me.com/news/i-am-airen-man-%E2%80%93-flieg-leser-flieg/