“Schau Dir diese Radrennfahrer an. Der Typ, der die Klamotten erfunden hat, lacht heute noch.” // “Ich bin unter 30 und es ist 2 Uhr morgens. Könnt Ihr bitte sofort aufhören, mich so penetrant zu siezen?!” // “Der ist soooo süß. Und er erzählt immer so doofe Geschichten.” // “Nein, das war keine Anmache. Ich wollte Dich bloß wecken”. // “Oh Mann, müsst Ihr hier rumknutschen? Geht doch ins Berghain, da seid Ihr richtig.” // “Reden wir über Kindernamen. Letztens seh ich ein kleines Mädchen in einer Pfütze spielen. Schreit die Mutter: ‘Aphrodite, komm da sofort raus, Du alte Drecksau!’”
Wenn es einen Moment gab, in dem ich merkte, dass ich vielleicht doch nicht so tolerant bin, wie immer gedacht, dann war das letzten November, irgendwann zwischen 5 und 7 Uhr morgens im Berghain, Berlin
Es lag an der Musik. Oder doch an der Innenarchitektur?
;)
Die Sache mit der Innenarchitektur, war für meine Freunde aus Québec tatsächlich ein Grund, warum sie diesen Club unbedingt besuchen wollten. Wolfgang Tilmans und so (das ist jetzt ausnahmsweise mal kein Witz!)
Ich steh auf abgeranzte Clubs. Erinnerst du dich noch ans legendäre “Kitsch” in Pirmasens? Oder war es schon abgebrannt, bevor Du alt genug warst, da reinzudürfen?
Hase, so jung bin ich nun auch wieder nicht – leider (und auch schon sehr bald wieder ein Jahr älter, furchtbar, ich krieg Depressionen). Natürlich erinnere ich mich. Aber willst Du die beiden wirklich vergleichen? ;-)
Stimmt. Der Vergleich hinkt, denn im Kitsch war es deutlich versiffter als im Berghain.
Oh Mann, denke wir müssen echt bald mal wieder quatschen ;-)
[...] Aphrodite, Du Drecksau! – [...]