Apr
29
2010

Axolotl Aftermath

Helene Hegemann in der ZEIT - Foto von Deef

Was bleibt vom Hegemann-Skandal? Ein Blick auf Airen, Helene und mich.

Airen

Vor dem Skandal lebte der Berliner Blogger von HartzIV und hatte die Lust am Schreiben verloren. Sein erstes Buch STROBO (Partnerlink zu Amazon), erschienen im September 2009 bei SuKuLTuR, stieß auf wenig Interesse. Das änderte sich im Februar 2010 schlagartig. Die Verkaufszahlen werden weiter ansteigen, wenn der Ullstein Verlag das Buch im Herbst in sein Programm aufnimmt. Zeitgleich veröffentlicht Hörbuch Hamburg die Audioversion, auf Bitten des Verlages gelesen von mir. I Am Airen Man (Partnerlink zu Amazon), die in Mexiko spielende Fortsetzung von STROBO, ist bereits bei Blumenbar erschienen und umfangreich besprochen worden. Airen wird demnächst mit Frau und Kind Berlin verlassen und sich in Südamerika ein Plätzchen am Strand suchen, wo er in Ruhe chillen und schreiben möchte. Happy End.


Ich

Nachdem ich am 5. Februar 2010 als erster von Übereinstimmungen zwischen Axolotl Roadkill und STROBO berichtete, brach der Server meins Blogs drei Tage später unter dem Ansturm der Besucher zusammen. Der Traffic hat sich nach und nach wieder normalisiert. Zum Glück, denn das zeitaufwändige Administrieren und die nervigen Verhandlungen, mit meinem von zu hoher Serverlast alarmierten Webhoster, wogen die paar Kröten, die ich über Partnerlinks und Anzeigen verdiente, locker auf. Zusammen mit VJ gently.radical habe ich auf Airens Wunsch diverse Lesungen von STROBO durchgeführt, einige kommen noch. Viel Geld verdient man damit nicht – genau genommen sind die Lesungen für mich als Freiberufler, der ich dafür auf andere Jobs verzichte, sogar ein Minusgeschäft – aber und das ist viel wichtiger: sie machen verdammt nochmal viel Spaß und promoten Airens Werke. Darum ging es von Anfang an: um Aufmerksamkeit für einen Autor, den die Literaturkritik übersehen hat und bei dem sich eine vielbeachtete Autorin unbemerkt bedient hat. Mission accomplished.


Helene Hegemann

Sie wendet sich in der heutigen Ausgabe der ZEIT an ihre Kritiker. Gleich zu Beginn des umfangreichen Textes, in dem kein Wort des Bedauerns steht, schreibt sie, ihr sei klar geworden, dass das eigene Image bedeutungslos sei. Sie beklagt, viele Kritiker hätten Axolotl Roadkill (Partnerlink zu Amazon) missverstanden. Sie beklagt, dass sich viele Journalisten geweigert hätten

“die eigentlich wichtigste Tatsache mit einzubeziehen: dass es sich bei der als Plagiat bezeichneten Menge von (nicht abgeschriebenen, sondern modifiziert in einem komplett anderen Kontext gesetzten) Stellen um zusammen genommen circa eine einzige von 206 Buchseiten handelt.”

Ihre Kritiker hätten “eimerweise Scheiße” über ihr ausgeschüttet. Den Grund für die Häme sieht sie darin, dass sie nicht der “gängigen Vorstellung eines ‘authentischen Jugendlichen’ entspreche”. Von dieser Vorstellung weiche sie ab, da ihr Lebenslauf nicht nach gängigen Mustern verlaufen sei und da ihr der Wunsch fehle, gegen die eigenen Eltern zu rebellieren. Vier Jahre lang habe sie sich eine individuelle Vorstellung, von dem was sie sei und machen wolle, aufgebaut und die sei durch die zwanghafte Kategorisierung ihrer Person durch die Medien vollkommen entkräftet worden.

Sie trägt zwar in Teilen berechtigte Kritik vor, lässt aber die Einsicht eigener Fehler vermissen und wirkt durch ihren aggressiv-arroganten Ton unsympathisch. Mit ihrem Alter könnte man ihre Schnoddrigkeit entschuldigen, aber das verbittet sie sich. Denn sie will nicht als gedemütigtes kleines Mädchen und mediales Opfer, sondern als voll verantwortliche Erwachsene wahrgenommen werden. So sehr wie sie sich darum bemüht, nicht in die Schublade Teenager gesteckt zu werden, so wenig ernst nehmen kann man ihre eingangs gemachte Behauptung, das eigene Image sei bedeutungslos.

Helene Hegemann wurde durch den Skandal gedemütigt. Das ist schlimm, aber sie hat auch die Chance vertan, sich nach ihrer Entschuldigung dem Rummel zu entziehen. Statt einen Monat in Übersee Urlaub zu machen, heizte sie durch Interviews, den Auftritt bei Harald Schmidt und ihrem medial inszenierten Kindergeburtstag im Tresor den Shitstorm weiter an. Mit ihrem heutigen Statement, einem säuerlichen Aufsatz eines verletzten Menschen, hat sie eine weitere Chance vertan, ihr öffentliches Ansehen zu verbessern. Trotz des ernormen Verkaufserfolges von Axolotl Roadkill bleibt sie damit die Verliererin des Skandals.

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Geschrieben von Deef in: Der ganze Rest | Tags: , , , , |

27 Kommentare

  • Moritz sagt:

    Werde mir den Artikel mal in der Zeit durchlesen, ihre Statement interessiert mich nämlich brennend – wenn sie da wirklich durchgehend arrogant bleibt, ist sie für mich wirklich nicht mehr weiter der Rede wert.

  • drikkes sagt:

    Sehe ich ähnlich. Lustigerweise hätten auch viele Argumente, die Hegemann jetzt ihren Kritikern entgegenwirft, vor einigen Wochen auch wie Arsch auf Eimer auf die Hochjubler zugetroffen. Aber ein “Kommt mal runter!” von ihr wäre vor den Enthüllungen auch zuviel erwartet gewesen. Trotzdem, sympathisch ist anders.

  • mspro sagt:

    Ich freue mich über die Entwicklung bei Airen und dir. Ich finde allerdings die Kritik von Hegemann an ihren Kritikern berechtigt.

    Was dort teilweise rüber kam war nicht mehr feierlich und teilweise völlig unangemessen. Ich nehme dich hier natürlich ausdrücklich aus, deine Kritik war immer fair und fundiert. Was man aber in einigen Feuilletons und Blogs lesen musste, war gezieltes Fertigmachen der Person und Autorin Hegemann, überzogen und ungerecht.

    Dass sie jetzt auf Stur schaltet finde ich verständlich. Weder ist ihr Fehltritt derart schlimm gewesen, dass sie sich jetzt jeden Tag neue Asche auf ihr Haupt streuen müsste, noch hat sie noch etwas gut zu machen, denn wie bei dir zu lesen ist, ist Airen ja schon lange kein “Opfer” mehr. Zudem hat sie genug gelitten unter den Angriffen, von denen durchaus ein Gutteil unter der Gürtellinie war.

  • Martin sagt:

    Freut mich auch für Airen.

  • Eine Demütigung gar unterhalb der Gürtellinie gegenüber Hegemann habe ich nirgendwo bemerkt (ausser vielleicht ein paar tweets, aber darum kann es nicht gehen). Das sogenannte Großfeuilleton hat eher im Gegenteil erstaunlich viel Verständnis für die Eskapaden der Dame aufgebracht. Dass sie in der ZEIT nun lospoltern darf hat sie Mangold zu verdanken, der trotzig an die “Intertextualität” des Romans glaubt, der im übrigen außer ein paar ganz netter Bilder nicht viel zu bieten hat.

    Hegemann spielt mal den verletzlichen Teenie, auf den man Rücksicht zu nehmen habe und wechselt danach nonchalant zum allwissenden Intellektuellen, der es den Pappnasen mal so richtig zeigt. Ich glaube, man sollte die protestpubertären Eruptionen nicht besonders Ernst nehmen. Dass eine Zeitung wie die ZEIT sie druckt, zeigt abermals die schleichende Verwahrlosung des Feuilletons dieser einstmals so großartigen Zeitung.

  • Llama sagt:

    Airen

    Die Zwei laufen am Strand dem Sonnenuntergang entgegen. Links, am Meer, sieht man die Sonne als eine kleine orangene Kugel. Rechts sind die Konturen zweier Palmen, die sich einander zuneigen. Dazwischen laufen ihre schwarzen Silhouetten immer weiter in die Ferne! Roll credits + melancholische Musik. *clap clap clap* :D

    Ich

    Deefi, ich hab dich lieb! Aber erst seit dem Queernesspodcast! Mach doch mal öfter solche Podcasts, wo du nix vorliest sondern einfach so erzählst! Oder Videoblogs!

    Helene Hegemann

    Ach, mein dusseliges Mädchen.

  • Georges Bataille sagt:

    Diese Reaktion zeigt vor allem auch, dass sie eben genau das ist, was man von ihr denkt: Ein 18jähriger Teenager, der nicht auf dem Niveau kommunizieren kann, wie es ihr “Image”, das sie von sich selbst und auch ihrer schriftstellerischen Tätigkeit zeigt, eigentlich ahnen lassen könnte.
    Die Frage ist nach wie vor: Hat sie eigentlich genau verstanden, was “Interetextualität” wirklich heißt? Kann sie das als Mädchen ohne Abitur und ohne irgend akademisches Studium angefangen zu haben überhaupt? Es ist wirklich erstaunlich, wie ernst ein Teenager von Feuilletons und sogar Literaturwissenschaftlern genommen wird. Ich habe mittlerweile weite Teile des Buches gelesen und muss, trotz meiner anfänglichen Kritik, sagen, dass es wirklich als Text sehr interessant ist. Aber das ändert nichts an dem Abschreiben. Es sind nämlich doch mehr als eine Seite, Helene. Die ganze Berghainhandlung ist inklusive Drogenerfahrung doch total bei Airen abgeschaut. Airen selbst hat im interview mit Deutschlandfunk darauf hingewiesen, dass noch vielmehr Stellen im Buch an Stellen von ihm angelehnt sind (Den Link finde ich gerade nicht, vielleicht hat de jemand hier auf Tasch?)

  • unionista sagt:

    Gut, dass wir DIE ZEIT im Büro haben. Interessanter Aufsatz von Helene, auch wegen dem, was nicht drin steht. Kein Airen, kein Deef Pirmasens. Schade. Aber ganz viel ich,ich,ich.

  • Georges Bataille sagt:

    Von großem Interesse finde ich übrigens auch das Interwiev der Welt mit Julia Kristeva, der Erfinderin des Konzeptes von Itnertextualität.

  • Deef sagt:

    @Drikkes: stimmt.

    @Mspro: Verständlich mag ihr Verhalten sein, aber es geht besser. Bevor man austeilt kommt es gut, über eigene Fehler zu sprechen. Nicht um niederzuknien, sondern um moralische Integrität zu demonstrieren, weil man den sachlichen Teil der Kritik anerkennt. Dann kann man aus einer gestärkten Position heraus unsachliche Kritiker angreifen.

    @Gregor Keuschnig: Es gab einige unsachliche Angriffe. Teilweise haben die Literaturkritiker, die Axolotl Roadkill schon immer scheiße fanden, nach dem Bekanntwerden des Skandals richtig ausgeteilt, teils wurden Lesungsberichte über die schon weidwunde Hegemann mit bösartigen Beschreibungen angereichert. Beispiel von einer Lesung in München: “Die derzeit meist diskutierte deutsche Autorin trägt ein schwarzes Schlabbershirt zu schwarzen Leggins und schwarzen Schuhen, ihre vom Feuilleton ausreichend gewürdigte Vorhang-Frisur liegt strähnig auf schwarzen BH-Trägern, als sie die Bühne betritt.”
    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/638/504846/text/

    @Georges Bataille: Um Intertextualität zu verstehen, braucht man nicht unbedingt Abitur oder Studium. Vielleicht hat sie es nicht verstanden. Vielleicht hat sie sich auch eine Definition zurechtgebogen, die ihr jetzt argumentativ am Besten hilft. Mutmaßungen. Die Liste mit den ähnlichen Stellen findest du hier:
    http://www.gefuehlskonserve.de/axolotl-roadkill-helene-hegemann-jeder-versuchte-diebstahl-wird-zur-anzeige-gebracht-12022010.html#more-4862
    Das von dir angesprochene Inteview mit Julia Kristeva zur Intertextualität ist in der Tat interessant. Ich habe hier nochmal den Link für alle:
    http://www.welt.de/die-welt/kultur/article6825629/Seitenweise-Text-abschreiben-das-ist-keine-Intertextualitaet.html

  • Georges Bataille sagt:

    Danke für den Link, Deef!
    Ähm, im Prinzip gebe ich dir Recht, dass man den Begriff der Intertextualität auch nachvollziehen könnte ohne Abitur (nimmt man zu Zeiten des Turboabis sowas überhaupt an einer Schule durch?) oder ein geisteswissenschaftliches Studium, aber man kann gerade einen derart schwierigen Sachverhalt wie Kristevas Und Bacchtins Idee der Intertextualität ohne ein Kolloqium eigentlich nur schwer erfassen. Dergleichen für Giorgio Agamben und Niklas Luhmann.

  • Georges Bataille sagt:

    Nebenbei: Der Artikel über die Lesung in der Süddeutschen ist auch nicht wirklich unter der Gürtellinie….schon eher der Bericht über den Geburtstag im Tresor, der ist schon böse und gemein, aber, ich muss es gestehen, auch ungemein treffend beobachtet.
    Es würde mich brennend interessieren, was Rainald Goetz über Hegemann oder diesen speziellen Abend im Tresor geschrieben hätte,,,

  • Deef sagt:

    @ George Bataille: Julia Kristeva sagt es doch ganz einfach: es ist eine Frage der Quantität und der Art der Verwendung und im Zweifel kommt es immer gut, wenn man die Quelle angibt. Helene hat die Quelle nicht angegeben (Erwähnung in Danksagung reicht nicht). Um zu wissen, dass man bei fremden Material die Quellen angeben muss, braucht sie aber weder Abi noch Studium. Was sie über Intertextualität sagt, ist eine Nebelbombe. So wie die “Ablösung vom Urheberexzess” von der sie in ihrer als Reaktion auf meine Plagiatsvorwürfe veröffentlichten Entschuldigung sprach: http://www.buchmarkt.de/content/41393-axolotl-roadkill-helene-hegemann-und-ullstein-verlegerin-dr-siv-bublitz-antworten-auf-plagiatsvorwurf.htm
    Nichtsdestotrotz haben schon andere Autoren mitunter viel mehr abgekupfert als Helene Hegemann und wurden dafür gar nicht oder weniger kritisiert. Das hat mit ihrer Person, ihrem provokativen Buch und der Art, wie es zunächst hochgejubelt wurde zu tun. Was hoch steigt, kann tief fallen. Das ist Pech. Ihr Verhalten, mit dem sie die Situation ver- statt entschärfte liegt aber in ihrer eigenen Verantwortung.

  • Georges Bataille sagt:

    Ja, du hast da schon Recht. Wie gesagt: Das sie abgeschrieben hat ist unumgehbar, deine hier nochmal verlinkte Gegenüberstellung macht das sehr gut nochmal deutlich.
    Aber Intertextualität bedeutet ja auch nicht (bewusstes) Zitat sondern (unbewusste) Inspiration im Schöpfungsprozess des Individuums. Da das seit dem Poststrutkturalismus als nicht mehr einheitlich betrachtet wird (ganz ganz grob gesagt) gibt es da diese von Kristeva angesprochene Divergenz und den Widerspruch zwischen Schöpfung und uneinheitlichem Subjekt. Ihr Interview ist ja auch nur ein absolutes kondensiertes Substrat ihrer eigenen Theorie, von den Ideen Bachtins und Barthes’ noch ganz zu schweigen… Intertextualität als Theorie und dazu noch als Interpretationspraxis (was immer noch sehr stark missverstanden wird) ist ein derart komplexes Feld, wenn man das als Argument anbringen will, wie Hegemann das VERSUCHT hat, dann sollte man auf jeden Fall irgendwie akademisch mit diesen Ideen und Texten wie “Die Revolution der poetischen Sprache” in Berührung gekommen sein. Das meinte ich im Endeffekt mit meiner Mahnung, sich über die Dinge klar zu sein und nicht nur bloßes Name- und Term-Dropping zu betreiben. Das macht Helene Hegemann nämlich zu großen Teilen bis jetzt in ihrer gesamten Karriere. Das von dir hier nochmal verlinkte Interview mit dem Küchenradio zeigt es nochmal ganz gut, wie sie sich darstellt und darstellen will.

  • Deef sagt:

    @Georges Bataille: Ja, verstehe.

  • [...] Hegemann schrieb gestern in der Zeit, das Image sei bedeutungslos und schenkte der Pflege ihres eigenen dann doch einen zweiseitigen Feuilletonaufmacher. [...]

  • antoinesusini sagt:

    Gebt ihr doch noch ein wenig Zeit zur Entwicklung! Vielleicht wird aus Helene irgendwann doch noch “Die Hegemann”!
    So mancher Zäuneeinreißer und Bollerkopp wurde doch mit zunehmendem Alter der altersweise Klassiker, der es dann sogar noch in die Schulbücher schaffte.

    Nun gut, Helene Hegemann, denn sie tatsächlich die begnadete Kopistin sei, wird sich mit ihrem zweiten Bestseller schon noch ein wenig schwerer tun. Denn, nun gibt es es ja Millionen von Deef Pirmasensens und jeder von ihnen, wird ganz rechtschaffend, seine Finger in ihre Wunden legen.

    Los, Helene, zeigs deinen Kritikern! Doch,…ich vermute mal…, da kommt nix mehr! Schade, eigentlich, denn Dank Helene, konnte die ganze Branche sich selber reflektieren! Jasager und Zujubler werden in Zukunft sehr viel zurückhaltender auftreten!

  • janina sagt:

    das witzige ist, daß ihr den artikel in der ZEIT entweder nicht gelesen habt, oder euch durch diese kommentare genau als die leute entpuppt, die helene kritisiet – ist euch das denn gar nicht peinlich?

  • Deef sagt:

    @Janina: Wem genau machst du diesen Vorwurf?

  • antoinesusini sagt:

    @Janina,

    es geht doch, im Ernst, um Ernsthaftigkeit, oder?

    Um genau diese Ernsthaftigkeit, mit der man sein (ihr?)Handwerk betreibt!
    Und um die Ernshaftigkeit, mit der man seinen (ihren?)Kritikern begegnen muss!
    Ergo, muss Mann (Frau?)auch seinen (ihren?)Kritikern begegnen wollen!

    Helene Hegemann kann womöglich sogar ganz gut (ab?)schreiben! Hier allerdings muss sie, denn sie als Autorin wahrgenommen werden will, erstmal den Beweis dafür abliefern! Für Eigenes!

    Wird sie, denn sie kann!

    Mann (Frau?) darf gespannt sein!
    Aber, ich wiederhole mich schonwiederselber!

  • [...] hält Rück- und Ausschau auf den Axolotl-Skandal der deutschen Literaturszene. Anlass ist der ZEIT-Artikel von Helene Hegemann, in dem die Autorin [...]

  • SRB sagt:

    Ach Leute, lasst doch die Geschichtem mal ruhen, es gibt keinen Grund zur Aufregung (mehr). Seht es positiv: ohne Helene hätt Strobo nie die Aufmerksamkeit bekommen, die das Buch verdient. Nun liegt Airen am Strand, Deef macht Lesungen und alles ist gut. So what?

  • antoinesusini sagt:

    Der Letzte,…macht das Licht aus?

  • “Was hat meine zukünftige Ehefrau Nicolette Krebitz, die gleichzeitig superintelligent, superunabhängig und die bestangezogene Frau Deutschlands ist und die ich abgesehen davon über alles liebe…”
    Helene Hegemann (19.02.1992) heiratet Nicolette Krebitz (02.09.1972)?
    Die Frauen holen auf.

  • Matthes sagt:

    Das Stück in der Zeit zeigt vor allem, dass Hegemann nicht verstanden hat, was die Bedingungen ihres Markteintritts waren. Die Qualität ihres Textes schon mal nicht. Was aber alles egal ist, denn diese dosiert verspätete Replik ist letzten Endes einfach vor allem ein Beitrag zur Verkaufsförderung ihres Buchs.

    PS: Schön, dass das Ganze auch für Airen Spaß gebracht hat.

  • Miley sagt:

    Bei dem Müll den Sie geschrieben hat IST sie nicht mehr der Rede wert!

  • [...] Deef Pirmasens, Axolotl Aftermath – Was bleibt vom Hegemann-Skandal [...]

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