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	<title>Kommentare zu: Axolotl Roadkill: Ein Gespr&#228;ch &#252;ber Reaktionen</title>
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	<description>Hörbücher, Storys und Spieltrieb</description>
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		<title>Von: nahascha</title>
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		<dc:creator>nahascha</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 13:35:53 +0000</pubDate>
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		<description>gez-helene-kultur-heineken-fernsehen-hegemann-techno-berghain-strobo-koks-schmidt-gruppenzwang-airen-arschlochkinder
nun ist jeder reich bedient worden, in welcher hinsicht auch immer.
vielleicht hilft diese ganze show dabei, bewusst zu machen, dass der titelheld vom aussterben bedroht ist. wohl in freier wildbahn.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>gez-helene-kultur-heineken-fernsehen-hegemann-techno-berghain-strobo-koks-schmidt-gruppenzwang-airen-arschlochkinder<br />
nun ist jeder reich bedient worden, in welcher hinsicht auch immer.<br />
vielleicht hilft diese ganze show dabei, bewusst zu machen, dass der titelheld vom aussterben bedroht ist. wohl in freier wildbahn.</p>
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		<title>Von: CopyCat</title>
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		<dc:creator>CopyCat</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 09:50:11 +0000</pubDate>
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		<description>nervt es mich.

Die Aussagen aller Mitglieder der Piraten-Partei hier sind noch mehr zum Kotzen, als der dreiste Diebstahl des geistigen Eigentums samt optimaler nachfolgender Kommerzialisierung.

Es ist so derma&#223;en inspirierend, das Plagiat relativieren zu wollen, dass ich gerade dabei bin, Goethe abzuschreiben und es unter Goedhe verkaufen zu wollen. Sieht jetzt ganz anders aus oder?

Hier mal die Stellen in der FAZ, um die es geht, samt Interview des Schriftstellers. Es verdient keine zweite Chance, das abgebr&#252;hte Pseudo-Kreativ-Ding, das sich ja erwiesenerma&#223;en Strobo auch noch gekauft hat. Der Papa hat es bestellt. Aus der Kleinen sollte ja mal was werden.

http://www.faz.net/s/RubD3A1C56FC2F14794AA21336F72054101/Doc~E88A9CA72ADE445F390437D064F10C598~ATpl~Ecommon~Scontent.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>nervt es mich.</p>
<p>Die Aussagen aller Mitglieder der Piraten-Partei hier sind noch mehr zum Kotzen, als der dreiste Diebstahl des geistigen Eigentums samt optimaler nachfolgender Kommerzialisierung.</p>
<p>Es ist so derma&#223;en inspirierend, das Plagiat relativieren zu wollen, dass ich gerade dabei bin, Goethe abzuschreiben und es unter Goedhe verkaufen zu wollen. Sieht jetzt ganz anders aus oder?</p>
<p>Hier mal die Stellen in der FAZ, um die es geht, samt Interview des Schriftstellers. Es verdient keine zweite Chance, das abgebr&#252;hte Pseudo-Kreativ-Ding, das sich ja erwiesenerma&#223;en Strobo auch noch gekauft hat. Der Papa hat es bestellt. Aus der Kleinen sollte ja mal was werden.</p>
<p><a href="http://www.faz.net/s/RubD3A1C56FC2F14794AA21336F72054101/Doc~E88A9CA72ADE445F390437D064F10C598~ATpl~Ecommon~Scontent.html" rel="nofollow">http://www.faz.net/s/RubD3A1C56FC2F14794AA21336F72054101/Doc~E88A9CA72ADE445F390437D064F10C598~ATpl~Ecommon~Scontent.html</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Bellavista</title>
		<link>http://www.gefuehlskonserve.de/axolotl-roadkill-ein-gespraech-ueber-reaktionen-09022010.html/comment-page-1#comment-7003</link>
		<dc:creator>Bellavista</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 22:54:02 +0000</pubDate>
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		<description>Originalit&#228;t gibt’s sowieso nicht, nur Echtheit.
- Helene Hegemann

Authencity is invaluable, Originality is non-existent.
- Jim Jarmusch

Click this: http://markmalazarte.com/jarmusch/

So langsam nimmt es absurde Z&#252;ge an.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Originalit&#228;t gibt’s sowieso nicht, nur Echtheit.<br />
- Helene Hegemann</p>
<p>Authencity is invaluable, Originality is non-existent.<br />
- Jim Jarmusch</p>
<p>Click this: <a href="http://markmalazarte.com/jarmusch/" rel="nofollow">http://markmalazarte.com/jarmusch/</a></p>
<p>So langsam nimmt es absurde Z&#252;ge an.</p>
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	<item>
		<title>Von: chSchlesinger</title>
		<link>http://www.gefuehlskonserve.de/axolotl-roadkill-ein-gespraech-ueber-reaktionen-09022010.html/comment-page-1#comment-6994</link>
		<dc:creator>chSchlesinger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 19:17:37 +0000</pubDate>
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		<description>Roald Dahl hatte die Vision eines automatischen Grammatisators. Ein Programm, das aus wenigen Vorgaben einen Roman produziert. &quot;Jugendlich, rotzig, drogens&#252;chtig&quot;, schon flie&#223;en S&#228;tze &#252;ber den Monitor, hunderte, tausende.
Gespeist wird der Grammatisator mit allem, was jemals auf dem Buchmarkt erschienen ist. Ein K&#246;nigreich geistigen Eigentums, aus welchem der Grammatisator Millionen Phrasen extrahiert. L&#252;ckentexte, die sich beliebig f&#252;llen lassen. Wobei der Grammatisator erkennt, dass ein wichsender Jesus Christus wenig Sinn ergibt, mag er im Feuilleton auch f&#252;r Begeisterung sorgen.
Helene Hegemann erscheint mir als fleischlicher Grammatisator, der jeden Tag mit Textmarkern melancholisch expressionistische Kunstwerke ausmalt. Noch zehn Jahre Realit&#228;tsflucht in ausgepr&#228;gte Lesesucht, und Helene Hegemann wird tausend Seiten &quot;Axolotl Roadkill&quot; montieren k&#246;nnen, hundert Seiten Danksagung inklusive.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Roald Dahl hatte die Vision eines automatischen Grammatisators. Ein Programm, das aus wenigen Vorgaben einen Roman produziert. &#8220;Jugendlich, rotzig, drogens&#252;chtig&#8221;, schon flie&#223;en S&#228;tze &#252;ber den Monitor, hunderte, tausende.<br />
Gespeist wird der Grammatisator mit allem, was jemals auf dem Buchmarkt erschienen ist. Ein K&#246;nigreich geistigen Eigentums, aus welchem der Grammatisator Millionen Phrasen extrahiert. L&#252;ckentexte, die sich beliebig f&#252;llen lassen. Wobei der Grammatisator erkennt, dass ein wichsender Jesus Christus wenig Sinn ergibt, mag er im Feuilleton auch f&#252;r Begeisterung sorgen.<br />
Helene Hegemann erscheint mir als fleischlicher Grammatisator, der jeden Tag mit Textmarkern melancholisch expressionistische Kunstwerke ausmalt. Noch zehn Jahre Realit&#228;tsflucht in ausgepr&#228;gte Lesesucht, und Helene Hegemann wird tausend Seiten &#8220;Axolotl Roadkill&#8221; montieren k&#246;nnen, hundert Seiten Danksagung inklusive.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: oliver</title>
		<link>http://www.gefuehlskonserve.de/axolotl-roadkill-ein-gespraech-ueber-reaktionen-09022010.html/comment-page-1#comment-6976</link>
		<dc:creator>oliver</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 13:19:18 +0000</pubDate>
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		<description>ich verfolge den diskurs eher zuf&#228;llig und klicke mich dabei durchs netz. spannend finde ich die frage was ist eigentlich die aufgabe oder besser die chance eines &quot;k&#252;nstlers&quot;. sucht, zeigt oder plakatiert er die zust&#228;nde der gesellschaft oder die zust&#228;nde der gesellschaft innerhalb eines individuums oder die zust&#228;nde die gesellschaft verursacht und &#252;bt er nicht in gewisser weise kritik von einem &#252;berh&#246;hten standpunkt aus? also einem standpunkt der ausserhalb der normengruppen steht? 
was zeigt uns der &quot;fall&quot; hegemann? jeder tut was er tun soll. die kritiker arbeiten an der oberfl&#228;che, das kapital verdient so oder so, wir haben wieder fest zu stellen: es gibt eine neue generation, die wie alle vorherigen ruhig wird, wenn die kohle stimmt, etc. etc.
also nichts neues und eine menge medienwirkung f&#252;r frau hegemann. ....und die werbung sagt dazu: &quot;negativ schlagzeilen sind fast so gut wie mundpropagand, es kommt nur darauf an wie sie verwertet werden&quot;
...w&#228;re es eine geschichte oder ein roman, dann w&#228;re es ein akzeptabler plot, wenn sich am ende herausstellen w&#252;rde: frau hegemann ist nur die handpuppe eines spielers.
alles in allem ein kleines b&#252;hnenst&#252;ck passend zu beuys badewanne oder den readymades. 
...und nun googelt mal sch&#246;n.
@ frau hegemann - gut gemacht, aber nutzlos. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich verfolge den diskurs eher zuf&#228;llig und klicke mich dabei durchs netz. spannend finde ich die frage was ist eigentlich die aufgabe oder besser die chance eines &#8220;k&#252;nstlers&#8221;. sucht, zeigt oder plakatiert er die zust&#228;nde der gesellschaft oder die zust&#228;nde der gesellschaft innerhalb eines individuums oder die zust&#228;nde die gesellschaft verursacht und &#252;bt er nicht in gewisser weise kritik von einem &#252;berh&#246;hten standpunkt aus? also einem standpunkt der ausserhalb der normengruppen steht?<br />
was zeigt uns der &#8220;fall&#8221; hegemann? jeder tut was er tun soll. die kritiker arbeiten an der oberfl&#228;che, das kapital verdient so oder so, wir haben wieder fest zu stellen: es gibt eine neue generation, die wie alle vorherigen ruhig wird, wenn die kohle stimmt, etc. etc.<br />
also nichts neues und eine menge medienwirkung f&#252;r frau hegemann. &#8230;.und die werbung sagt dazu: &#8220;negativ schlagzeilen sind fast so gut wie mundpropagand, es kommt nur darauf an wie sie verwertet werden&#8221;<br />
&#8230;w&#228;re es eine geschichte oder ein roman, dann w&#228;re es ein akzeptabler plot, wenn sich am ende herausstellen w&#252;rde: frau hegemann ist nur die handpuppe eines spielers.<br />
alles in allem ein kleines b&#252;hnenst&#252;ck passend zu beuys badewanne oder den readymades.<br />
&#8230;und nun googelt mal sch&#246;n.<br />
@ frau hegemann &#8211; gut gemacht, aber nutzlos. ;-)</p>
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	<item>
		<title>Von: Deutscher Winter</title>
		<link>http://www.gefuehlskonserve.de/axolotl-roadkill-ein-gespraech-ueber-reaktionen-09022010.html/comment-page-1#comment-6965</link>
		<dc:creator>Deutscher Winter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 09:40:17 +0000</pubDate>
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		<description>(@ Bataille:)
&quot;&#196;sthetisch interessant&quot; - das trifft mein Verh&#228;ltnis zu Hegemanns derzeit halbgelesenem Roman vielleicht auch ganz gut, aber auch durch die Begleitumst&#228;nde; ich bin andererseits schon etwas ange&#246;det, ich werde die &quot;geile Schei&#223;e&quot; jedoch zuendelesen. &quot;Interessant&quot; ist, was man noch nicht genauer kennt; bei &quot;interessant&quot; bleibt man nicht stehen. W&#228;re &quot;&#228;sthetisch interessant&quot; allerdings das letzte Wort, dann w&#228;re es ein vergiftetes Lob. &quot;Interessant&quot; bezeichnet eine distanzierte Position und ein Zur&#252;ckbleiben hinter dem, was man sich von Kunst erhofft. &quot;Interessant&quot; ist unvertr&#228;glich etwa mit &quot;Faszination&quot;, eigentich deutet schon &quot;&#228;sthetisch interessant&quot; eine widerspr&#252;chliche Empfindung an. Und hier denke ich an Wittgenstein: &quot;Was h&#252;bsch ist, kann nicht sch&#246;n sein.&quot;
Interessant finde ich den Jargon, den ich teils so nicht kenne, teils vom H&#246;ren her wiedererkenne, aber so noch nicht gelesen habe. Vom Inhaltlichen her gerate ich nach einigen Seiten Hegemann in einen Bewu&#223;tseinszustand &#228;hnlich wie nach einem Splatterfilm; auch kann ich ihren S&#228;tzen, genauer: der Zusammensetzung nicht folgen, das Buch kommt mir sehr zusammengew&#252;rfelt vor und ohne gro&#223;e Formanstrengung (da&#223; es nicht mit dem Vorwort losgeht, macht noch keine Form), also im Gegensatz zu ihrer Selbstbeschreibung: mir ist das zu &quot;hingerotzt&quot;, nicht &quot;angestrengt&quot; genug in einem bestimmten Sinn. Man mu&#223; sich schon etwas M&#252;he geben, wenn man auf Sch&#246;nheit (oder auch: Echtheit) zielt, das Echte ist nicht von selber da. Eine besondere &quot;Koh&#228;renz&quot;, &quot;Komposition&quot; habe ich bisher nicht bemerkt. Wenn das Buch nicht sch&#246;n sein will, bleibt noch die &#196;sthetik des Erhabenen...

Da&#223; sich Hegemann auf die Katogrie des &quot;Echten&quot; beruft, kommt mir unglaubw&#252;rdig vor. Das m&#252;&#223;ten doch die anderen sagen. Oder was ist das f&#252;r ein Echtes, an dem man ein Schild aufstellt: Hier, das Echte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>(@ Bataille:)<br />
&#8220;&#196;sthetisch interessant&#8221; &#8211; das trifft mein Verh&#228;ltnis zu Hegemanns derzeit halbgelesenem Roman vielleicht auch ganz gut, aber auch durch die Begleitumst&#228;nde; ich bin andererseits schon etwas ange&#246;det, ich werde die &#8220;geile Schei&#223;e&#8221; jedoch zuendelesen. &#8220;Interessant&#8221; ist, was man noch nicht genauer kennt; bei &#8220;interessant&#8221; bleibt man nicht stehen. W&#228;re &#8220;&#228;sthetisch interessant&#8221; allerdings das letzte Wort, dann w&#228;re es ein vergiftetes Lob. &#8220;Interessant&#8221; bezeichnet eine distanzierte Position und ein Zur&#252;ckbleiben hinter dem, was man sich von Kunst erhofft. &#8220;Interessant&#8221; ist unvertr&#228;glich etwa mit &#8220;Faszination&#8221;, eigentich deutet schon &#8220;&#228;sthetisch interessant&#8221; eine widerspr&#252;chliche Empfindung an. Und hier denke ich an Wittgenstein: &#8220;Was h&#252;bsch ist, kann nicht sch&#246;n sein.&#8221;<br />
Interessant finde ich den Jargon, den ich teils so nicht kenne, teils vom H&#246;ren her wiedererkenne, aber so noch nicht gelesen habe. Vom Inhaltlichen her gerate ich nach einigen Seiten Hegemann in einen Bewu&#223;tseinszustand &#228;hnlich wie nach einem Splatterfilm; auch kann ich ihren S&#228;tzen, genauer: der Zusammensetzung nicht folgen, das Buch kommt mir sehr zusammengew&#252;rfelt vor und ohne gro&#223;e Formanstrengung (da&#223; es nicht mit dem Vorwort losgeht, macht noch keine Form), also im Gegensatz zu ihrer Selbstbeschreibung: mir ist das zu &#8220;hingerotzt&#8221;, nicht &#8220;angestrengt&#8221; genug in einem bestimmten Sinn. Man mu&#223; sich schon etwas M&#252;he geben, wenn man auf Sch&#246;nheit (oder auch: Echtheit) zielt, das Echte ist nicht von selber da. Eine besondere &#8220;Koh&#228;renz&#8221;, &#8220;Komposition&#8221; habe ich bisher nicht bemerkt. Wenn das Buch nicht sch&#246;n sein will, bleibt noch die &#196;sthetik des Erhabenen&#8230;</p>
<p>Da&#223; sich Hegemann auf die Katogrie des &#8220;Echten&#8221; beruft, kommt mir unglaubw&#252;rdig vor. Das m&#252;&#223;ten doch die anderen sagen. Oder was ist das f&#252;r ein Echtes, an dem man ein Schild aufstellt: Hier, das Echte.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Georges Bataille</title>
		<link>http://www.gefuehlskonserve.de/axolotl-roadkill-ein-gespraech-ueber-reaktionen-09022010.html/comment-page-1#comment-6958</link>
		<dc:creator>Georges Bataille</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 00:27:40 +0000</pubDate>
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		<description>Nach etwas l&#228;ngerem Nachdenken und dem Ansehen eines Interviews mit ihr auf NDR denke ich nun folgenderma&#223;en (Achtung, wirklich postmoderner Schei&#223;):
-Das Buch &quot;Axolotl Roadkill&quot; ist an sich bestimmt &#228;stherisch interessant und interessanter als so mancher anderer Debutroman
-Ich mache keinem zum Vorwurf, nicht selbst ein extremes Leben gef&#252;hrt zu haben, auch ihr nicht.
-Das M&#228;dchen redet leider im Vergleich zu ihrem gut komponierten Text, der bestimmt auch mindestens 45 % Eigenkreationen beinhaltet, einfach nur Bl&#246;dsinn und dass in einer Syntax und einem Jargon, den vielleicht 15j&#228;hrige heute haben...
-Nach verlgeichenden Lekt&#252;reeindr&#252;cken (die gesamten B&#252;cher durchzulesen, l&#228;sst mein Studium gerade nicht zu) sind es genau die Passagen von Airen, die das Buch &quot;sprachgewaltig&quot; bzw. faszinierend machen. Das ist auch kein Sampling oder Collageverfahren, das Buch ist dann doch so koh&#228;rent aufgebaut, dass das nicht stimmt. Ich bef&#252;rchte, die gute Helene hat noch nicht einmal ein Buch von Kathy Acker oder William Burroughs gelesen. Sonst w&#252;rde sie anders reden und denken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nach etwas l&#228;ngerem Nachdenken und dem Ansehen eines Interviews mit ihr auf NDR denke ich nun folgenderma&#223;en (Achtung, wirklich postmoderner Schei&#223;):<br />
-Das Buch &#8220;Axolotl Roadkill&#8221; ist an sich bestimmt &#228;stherisch interessant und interessanter als so mancher anderer Debutroman<br />
-Ich mache keinem zum Vorwurf, nicht selbst ein extremes Leben gef&#252;hrt zu haben, auch ihr nicht.<br />
-Das M&#228;dchen redet leider im Vergleich zu ihrem gut komponierten Text, der bestimmt auch mindestens 45 % Eigenkreationen beinhaltet, einfach nur Bl&#246;dsinn und dass in einer Syntax und einem Jargon, den vielleicht 15j&#228;hrige heute haben&#8230;<br />
-Nach verlgeichenden Lekt&#252;reeindr&#252;cken (die gesamten B&#252;cher durchzulesen, l&#228;sst mein Studium gerade nicht zu) sind es genau die Passagen von Airen, die das Buch &#8220;sprachgewaltig&#8221; bzw. faszinierend machen. Das ist auch kein Sampling oder Collageverfahren, das Buch ist dann doch so koh&#228;rent aufgebaut, dass das nicht stimmt. Ich bef&#252;rchte, die gute Helene hat noch nicht einmal ein Buch von Kathy Acker oder William Burroughs gelesen. Sonst w&#252;rde sie anders reden und denken.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Deutscher Winter</title>
		<link>http://www.gefuehlskonserve.de/axolotl-roadkill-ein-gespraech-ueber-reaktionen-09022010.html/comment-page-1#comment-6953</link>
		<dc:creator>Deutscher Winter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 21:45:34 +0000</pubDate>
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		<description>Da&#223; sie erst 17 ist und was damit zusammenh&#228;ngt und was nicht: W&#228;re der Roman echt, w&#228;re er verb&#252;rgt durch Lebenserfahrung, in welcher Form auch immer transformiert und ver&#228;ndert, dann l&#228;ge mit Axolotl Roadkill ein literarisches Zeitdokument vor, ein Stimmungs- und Haltungsbild der Nullerjahre aus Perspektive...undsoweiter. Das Alter, das Milieu, die Lebenswelt w&#228;ren f&#252;r die Bestimmung des Werts dieses Dokuments mitentscheidend.
Da&#223; sie erst 17 ist, das mag teilweise auch zum nachsichtigen Verst&#228;ndnis ihrer moralischen Leichtfertigkeit, was das Kopieren, Abschreiben etc betrifft, ins Feld gef&#252;hrt werden.
Wo der Diskurs aber einer &#252;ber Kunst ist, wo es, wie Maxim Biller schrieb, um &quot;unvergessliche Literatur&quot; gehen soll, sind 17 Jahre kein Argument f&#252;r oder wider und keine Entschuldigung. Man bestaunt, was Mozart mit 12 Jahren, was Rimbaud mit 17 geschrieben hat, aber solche Werke gewinnen ihre Qualit&#228;t ja gerade nicht durch das Alter des Autors. Man darf die harte Disjunktion wagen: Entweder etwas ist Kunst oder etwas ist keine Kunst. Wenn es Kunst ist, dann mu&#223; es einer Beurteilung ohne Ansehen der Person standhalten. Das &#196;sthetisch-Sch&#246;pferische, und gerade die Wunderkinder best&#228;tigen es, ist, wie das Kunsturteil, transzendental und unabh&#228;ngig vom Alter.
Diese Geschichte ist dagegen, wie schon gesagt wurde, vor allem ein Lehrst&#252;ck &#252;ber die Vermarktung, K&#228;uflichkeit, Charakterschw&#228;che oder mangelnde Urteilskraft eine ganzen Reihe von angesehenen Literaturkritikern angesehener Zeitungen; die Best&#228;tigung vieler Wahrnehmungen, die ich lesend gemacht habe. Ma&#223;st&#228;be fehlen v&#246;llig in diesem &quot;unvergesslichen&quot; Geschwafel, und es ist fast beliebig, welchen Namen wirklich guter Literatur man nennt, um den Gegenstand augenblicklich zu Staub zerfallen zu lassen. Das Interessantere scheinen mir die r&#252;ckblickenden Beurteilungen der Kritiken, der &#228;sthetischen Urteile unserer Rezensenten. Ich frage mich beim Lesen in Axolotl st&#228;ndig, ob man (&quot;&#252;ber Geschmack l&#228;&#223;t sich streiten&quot;) &#252;berhaupt zu solchen Urteilen kommen kann, ob sie vom Gegenstand her naheliegen, auch wo ich sie nicht teile, oder ob es doch eher Kalk&#252;l, Befangenheit, Feigheit, Sensationslust in Verachtung eines Publikums ist, von dem stillschweigend angenommen wird, da&#223; es genau mit solchen Roman-Hypes zu jeder Jahreszeit betrogen werden will.
Ich werde mir Strobo bestellen, ich f&#252;hle mich dazu mittlerweile beinahe verpflichtet. Es w&#228;re jedenfalls eine sch&#246;ne Vorstellung, da&#223; es eine wirklich qualitative Literatur geben k&#246;nnte, die sich von dieser Art Literaturmarkt ebenso abgekehrt hat, wie sie ohnehin nicht in deren Radar f&#228;llt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da&#223; sie erst 17 ist und was damit zusammenh&#228;ngt und was nicht: W&#228;re der Roman echt, w&#228;re er verb&#252;rgt durch Lebenserfahrung, in welcher Form auch immer transformiert und ver&#228;ndert, dann l&#228;ge mit Axolotl Roadkill ein literarisches Zeitdokument vor, ein Stimmungs- und Haltungsbild der Nullerjahre aus Perspektive&#8230;undsoweiter. Das Alter, das Milieu, die Lebenswelt w&#228;ren f&#252;r die Bestimmung des Werts dieses Dokuments mitentscheidend.<br />
Da&#223; sie erst 17 ist, das mag teilweise auch zum nachsichtigen Verst&#228;ndnis ihrer moralischen Leichtfertigkeit, was das Kopieren, Abschreiben etc betrifft, ins Feld gef&#252;hrt werden.<br />
Wo der Diskurs aber einer &#252;ber Kunst ist, wo es, wie Maxim Biller schrieb, um &#8220;unvergessliche Literatur&#8221; gehen soll, sind 17 Jahre kein Argument f&#252;r oder wider und keine Entschuldigung. Man bestaunt, was Mozart mit 12 Jahren, was Rimbaud mit 17 geschrieben hat, aber solche Werke gewinnen ihre Qualit&#228;t ja gerade nicht durch das Alter des Autors. Man darf die harte Disjunktion wagen: Entweder etwas ist Kunst oder etwas ist keine Kunst. Wenn es Kunst ist, dann mu&#223; es einer Beurteilung ohne Ansehen der Person standhalten. Das &#196;sthetisch-Sch&#246;pferische, und gerade die Wunderkinder best&#228;tigen es, ist, wie das Kunsturteil, transzendental und unabh&#228;ngig vom Alter.<br />
Diese Geschichte ist dagegen, wie schon gesagt wurde, vor allem ein Lehrst&#252;ck &#252;ber die Vermarktung, K&#228;uflichkeit, Charakterschw&#228;che oder mangelnde Urteilskraft eine ganzen Reihe von angesehenen Literaturkritikern angesehener Zeitungen; die Best&#228;tigung vieler Wahrnehmungen, die ich lesend gemacht habe. Ma&#223;st&#228;be fehlen v&#246;llig in diesem &#8220;unvergesslichen&#8221; Geschwafel, und es ist fast beliebig, welchen Namen wirklich guter Literatur man nennt, um den Gegenstand augenblicklich zu Staub zerfallen zu lassen. Das Interessantere scheinen mir die r&#252;ckblickenden Beurteilungen der Kritiken, der &#228;sthetischen Urteile unserer Rezensenten. Ich frage mich beim Lesen in Axolotl st&#228;ndig, ob man (&#8220;&#252;ber Geschmack l&#228;&#223;t sich streiten&#8221;) &#252;berhaupt zu solchen Urteilen kommen kann, ob sie vom Gegenstand her naheliegen, auch wo ich sie nicht teile, oder ob es doch eher Kalk&#252;l, Befangenheit, Feigheit, Sensationslust in Verachtung eines Publikums ist, von dem stillschweigend angenommen wird, da&#223; es genau mit solchen Roman-Hypes zu jeder Jahreszeit betrogen werden will.<br />
Ich werde mir Strobo bestellen, ich f&#252;hle mich dazu mittlerweile beinahe verpflichtet. Es w&#228;re jedenfalls eine sch&#246;ne Vorstellung, da&#223; es eine wirklich qualitative Literatur geben k&#246;nnte, die sich von dieser Art Literaturmarkt ebenso abgekehrt hat, wie sie ohnehin nicht in deren Radar f&#228;llt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: chSchlesinger</title>
		<link>http://www.gefuehlskonserve.de/axolotl-roadkill-ein-gespraech-ueber-reaktionen-09022010.html/comment-page-1#comment-6944</link>
		<dc:creator>chSchlesinger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 19:29:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gefuehlskonserve.de/?p=4849#comment-6944</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Schirrmacher,

da hat der Franz Kafka wohl Pech gehabt, keinen seiner Texte in &quot;Axolotl Roadkill&quot; zu finden. Sonst w&#228;re ihm von Frau von Lovenberg sicher auch Bescheid gegeben worden, dass er durch den Diebstahl seines geistigen Eigentumes ja nun endlich Beachtung f&#228;nde. Franz Kafka, dieser Freak aus dem Underground, dessen &quot;Betrachtung&quot; einst nur in Szenekneipen gelesen wurde...
Bestimmt ist Frau von Lovenberg gebildeter und weitgereister, als Freaks wie Franz Kafka es jemals sein werden. Und wenn Frau von Lovenberg Franz Kafka als &quot;Loser&quot; empfindet, ja, dann ist das eben so. Aber es schadet vielleicht nicht, wenn wir Leser im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen ein wenig mehr von dem zu sp&#252;ren, was man Liebe nennt. Das Kulturverst&#228;ndnis der Frankfurter Allgemeinen sollte Kleink&#252;nstler weder verachten noch zur Ausbeutung freigeben.

Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en
Christian Schlesinger</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Schirrmacher,</p>
<p>da hat der Franz Kafka wohl Pech gehabt, keinen seiner Texte in &#8220;Axolotl Roadkill&#8221; zu finden. Sonst w&#228;re ihm von Frau von Lovenberg sicher auch Bescheid gegeben worden, dass er durch den Diebstahl seines geistigen Eigentumes ja nun endlich Beachtung f&#228;nde. Franz Kafka, dieser Freak aus dem Underground, dessen &#8220;Betrachtung&#8221; einst nur in Szenekneipen gelesen wurde&#8230;<br />
Bestimmt ist Frau von Lovenberg gebildeter und weitgereister, als Freaks wie Franz Kafka es jemals sein werden. Und wenn Frau von Lovenberg Franz Kafka als &#8220;Loser&#8221; empfindet, ja, dann ist das eben so. Aber es schadet vielleicht nicht, wenn wir Leser im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen ein wenig mehr von dem zu sp&#252;ren, was man Liebe nennt. Das Kulturverst&#228;ndnis der Frankfurter Allgemeinen sollte Kleink&#252;nstler weder verachten noch zur Ausbeutung freigeben.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en<br />
Christian Schlesinger</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Digger</title>
		<link>http://www.gefuehlskonserve.de/axolotl-roadkill-ein-gespraech-ueber-reaktionen-09022010.html/comment-page-1#comment-6937</link>
		<dc:creator>Digger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 16:31:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gefuehlskonserve.de/?p=4849#comment-6937</guid>
		<description>Nachtrag:
Sorry, habe noch einen wichtigen Absatz vergessen!
Auch Verhandlungen wegen Betrugs- und Diebstahldelikten Minderj&#228;hriger sind je nach Schwere und Ansicht des Falls &#246;ffentlich zu verhandeln.
ebenfalls aus den genannten &quot;p&#228;dagogischen Gr&#252;nden&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag:<br />
Sorry, habe noch einen wichtigen Absatz vergessen!<br />
Auch Verhandlungen wegen Betrugs- und Diebstahldelikten Minderj&#228;hriger sind je nach Schwere und Ansicht des Falls &#246;ffentlich zu verhandeln.<br />
ebenfalls aus den genannten &#8220;p&#228;dagogischen Gr&#252;nden&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Digger</title>
		<link>http://www.gefuehlskonserve.de/axolotl-roadkill-ein-gespraech-ueber-reaktionen-09022010.html/comment-page-1#comment-6936</link>
		<dc:creator>Digger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 16:29:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gefuehlskonserve.de/?p=4849#comment-6936</guid>
		<description>Hallo emil

Zitat:“ … abgesehen davon, dass der Vergleich auf allen Ebenen hinkt …“
Antwort: Deswegen sprach ich ja auch von Obst und explizit von &#196;pfeln und Birnen *zwinker*

Zitat:“ (Urheberrechtsverletzungen sind eben nicht “Diebstahl” im &#252;blichen Sinne, und dass sie “Raub” gar sein sollen, ist ein rhetorischer Werbetrick der Musikindustrie)
Antwort: Ich habe mit keiner Silbe Diebstahl oder Raub erw&#228;hnt? *staun*

Zitat:“ … stimmt er schon von der Ausgangsbasis her nicht: 1. Ein 16j&#228;hriger wird nicht in &#246;ffentlicher Verhandlung verurteilt (sondern in nicht-&#246;ffentlicher), aber meist – in ca. 60% der F&#228;lle – werden die Ermittlungen schon vorher eingestellt.“ 
Antwort: Das ist so leider nicht ganz richtig. Verhandlungen gegen 16 oder 17j&#228;hrige, die z.B. illegal Musik aus dem Internet gedownloadet haben, sind je nach Richter sehr wohl &#246;ffentlich, n&#228;mlich wegen dem erhofften „p&#228;dagogischen Erziehungs- und Abschreckungsmoment.“

Zitat:“ 2. Die Daten eines 16j&#228;hrigen, der verurteilt wurde, sind nicht &#246;ffentlich abrufbar, sondern nur f&#252;r die Justizbeh&#246;rden und nur bis 24 (Erziehunsgregister). Ein &#246;ffentliches Anprangern findet jedenfalls nicht statt.“
Antwort: Bei einem normalen F&#252;hrungszeugnis Belegart „N“ ist das tats&#228;chlich so. Aber f&#252;r einen Job im &#246;ffentlichen Dienst (sogar als Reinigungskraft) muss ein detailiertes Zeugnis vorliegen. Das &#246;ffentliche Anprangern findet im n&#228;heren Umfeld des fiktiven Straft&#228;ters ab. Pech f&#252;r Helene Hegemann, dass sie sich in die &#214;ffentlichkeit hat dr&#228;ngen lassen oder sogar selber dahin wollte?

Dem Rest deiner Worte m&#246;chte ich mit den bereits von mir an anderer Stelle hier in Deefs Blog genannten Abstrichen zustimmen. Und es bleibt (bei mir zumindest!) ein schaler Nachgeschmack bei der &#246;ffentlichen Verteidigung ihres Verhaltens, denn sie selber sagt ja sinngem&#228;&#223;, sie bediene sich schamlos &#252;berall, unter anderem auch bei ihren Freunden.
Wer also solche Freunde hat, braucht keinen Ghostwriter mehr? Und wenn er dann noch Hoffnungen auf ein wenig Anerkennung (vielleicht sogar finanziell?) wegen seiner (schriftlichen) Arbeiten hegt, sollte er sie ganz schnell begraben, schlie&#223;lich kennt er ja Helene Hegemann und wenn die das macht ist das ja so okay?

Ich bin nachdr&#252;cklich (!) auch gegen eine Hetzjagd und / Hexenverfolgung in richtung Helene Hegemann. Aber bei ihren bisherigen Statements zeigte sie keinerlei Einsicht. Warum sollte sie dann ausgerechnet Einsicht, Toleranz wegen ihrer Jugend und Verst&#228;ndnis von der &#214;ffentlichkeit f&#252;r ihre Fehler bekommen bzw. einfordern k&#246;nnen / d&#252;rfen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo emil</p>
<p>Zitat:“ … abgesehen davon, dass der Vergleich auf allen Ebenen hinkt …“<br />
Antwort: Deswegen sprach ich ja auch von Obst und explizit von &#196;pfeln und Birnen *zwinker*</p>
<p>Zitat:“ (Urheberrechtsverletzungen sind eben nicht “Diebstahl” im &#252;blichen Sinne, und dass sie “Raub” gar sein sollen, ist ein rhetorischer Werbetrick der Musikindustrie)<br />
Antwort: Ich habe mit keiner Silbe Diebstahl oder Raub erw&#228;hnt? *staun*</p>
<p>Zitat:“ … stimmt er schon von der Ausgangsbasis her nicht: 1. Ein 16j&#228;hriger wird nicht in &#246;ffentlicher Verhandlung verurteilt (sondern in nicht-&#246;ffentlicher), aber meist – in ca. 60% der F&#228;lle – werden die Ermittlungen schon vorher eingestellt.“<br />
Antwort: Das ist so leider nicht ganz richtig. Verhandlungen gegen 16 oder 17j&#228;hrige, die z.B. illegal Musik aus dem Internet gedownloadet haben, sind je nach Richter sehr wohl &#246;ffentlich, n&#228;mlich wegen dem erhofften „p&#228;dagogischen Erziehungs- und Abschreckungsmoment.“</p>
<p>Zitat:“ 2. Die Daten eines 16j&#228;hrigen, der verurteilt wurde, sind nicht &#246;ffentlich abrufbar, sondern nur f&#252;r die Justizbeh&#246;rden und nur bis 24 (Erziehunsgregister). Ein &#246;ffentliches Anprangern findet jedenfalls nicht statt.“<br />
Antwort: Bei einem normalen F&#252;hrungszeugnis Belegart „N“ ist das tats&#228;chlich so. Aber f&#252;r einen Job im &#246;ffentlichen Dienst (sogar als Reinigungskraft) muss ein detailiertes Zeugnis vorliegen. Das &#246;ffentliche Anprangern findet im n&#228;heren Umfeld des fiktiven Straft&#228;ters ab. Pech f&#252;r Helene Hegemann, dass sie sich in die &#214;ffentlichkeit hat dr&#228;ngen lassen oder sogar selber dahin wollte?</p>
<p>Dem Rest deiner Worte m&#246;chte ich mit den bereits von mir an anderer Stelle hier in Deefs Blog genannten Abstrichen zustimmen. Und es bleibt (bei mir zumindest!) ein schaler Nachgeschmack bei der &#246;ffentlichen Verteidigung ihres Verhaltens, denn sie selber sagt ja sinngem&#228;&#223;, sie bediene sich schamlos &#252;berall, unter anderem auch bei ihren Freunden.<br />
Wer also solche Freunde hat, braucht keinen Ghostwriter mehr? Und wenn er dann noch Hoffnungen auf ein wenig Anerkennung (vielleicht sogar finanziell?) wegen seiner (schriftlichen) Arbeiten hegt, sollte er sie ganz schnell begraben, schlie&#223;lich kennt er ja Helene Hegemann und wenn die das macht ist das ja so okay?</p>
<p>Ich bin nachdr&#252;cklich (!) auch gegen eine Hetzjagd und / Hexenverfolgung in richtung Helene Hegemann. Aber bei ihren bisherigen Statements zeigte sie keinerlei Einsicht. Warum sollte sie dann ausgerechnet Einsicht, Toleranz wegen ihrer Jugend und Verst&#228;ndnis von der &#214;ffentlichkeit f&#252;r ihre Fehler bekommen bzw. einfordern k&#246;nnen / d&#252;rfen?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: dolores</title>
		<link>http://www.gefuehlskonserve.de/axolotl-roadkill-ein-gespraech-ueber-reaktionen-09022010.html/comment-page-1#comment-6920</link>
		<dc:creator>dolores</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 11:31:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gefuehlskonserve.de/?p=4849#comment-6920</guid>
		<description>Diggers Kommentar entspricht in etwa meiner Meinung; ich m&#246;chte aber noch hinzuf&#252;gen, da&#223; Frau Hegemann sehr viel Gelegenheit hatte zur&#252;ckzurudern, aber NIE einsichtig gewesen zu sein scheint:
- Sie bietet das Material einem gro&#223;en Verlag an. 
- Lt. Ullstein soll sie die Nachfrage nach weiteren Zitaten verneint haben, obwohl sie durch Kenntlichmachung EINES Zitates sehr wohl zu wissen scheint, was ein Zitat ist.
- Die Rezension lobt &quot;ihre&quot; Sprachgewalt und macht das auch an Beispielen fest. HIER, gerade HIER h&#228;tte sie klarmachen k&#246;nnen, nein, klarmachen m&#252;ssen, da&#223; diese Sprachgewalt nicht die ihre ist.
- Auf einmal gibt es eine Danksagung in der zweiten Auflage, in der Airen erw&#228;hnt wird, ABER was ist mit der Band, dessen Lied die Rezensenten so toll fanden???
- Was ist mit Malcom Lowry?
- Was mit den ganzen anderen &#252;bernommenen S&#228;tzen und deren Autoren?

Aber nein, es folgt lediglich eine halbherzige Entschuldigung, ein paar weitere L&#252;gen.
Die Frau ist selbst an die &#214;ffentlichkeit gegangen, jetzt zeigt sich halt die Kehrseite der Medaille...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diggers Kommentar entspricht in etwa meiner Meinung; ich m&#246;chte aber noch hinzuf&#252;gen, da&#223; Frau Hegemann sehr viel Gelegenheit hatte zur&#252;ckzurudern, aber NIE einsichtig gewesen zu sein scheint:<br />
- Sie bietet das Material einem gro&#223;en Verlag an.<br />
- Lt. Ullstein soll sie die Nachfrage nach weiteren Zitaten verneint haben, obwohl sie durch Kenntlichmachung EINES Zitates sehr wohl zu wissen scheint, was ein Zitat ist.<br />
- Die Rezension lobt &#8220;ihre&#8221; Sprachgewalt und macht das auch an Beispielen fest. HIER, gerade HIER h&#228;tte sie klarmachen k&#246;nnen, nein, klarmachen m&#252;ssen, da&#223; diese Sprachgewalt nicht die ihre ist.<br />
- Auf einmal gibt es eine Danksagung in der zweiten Auflage, in der Airen erw&#228;hnt wird, ABER was ist mit der Band, dessen Lied die Rezensenten so toll fanden???<br />
- Was ist mit Malcom Lowry?<br />
- Was mit den ganzen anderen &#252;bernommenen S&#228;tzen und deren Autoren?</p>
<p>Aber nein, es folgt lediglich eine halbherzige Entschuldigung, ein paar weitere L&#252;gen.<br />
Die Frau ist selbst an die &#214;ffentlichkeit gegangen, jetzt zeigt sich halt die Kehrseite der Medaille&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: walt93</title>
		<link>http://www.gefuehlskonserve.de/axolotl-roadkill-ein-gespraech-ueber-reaktionen-09022010.html/comment-page-1#comment-6917</link>
		<dc:creator>walt93</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 10:52:11 +0000</pubDate>
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		<description>Ich geh&#246;re einer ganz anderen Generation an, aber das Buch hat mich interessiert. Ich musste jedoch den mir unbekannten Begriff Ketamin ggeln und dabei sind mir auf Suchtzentrum.de offensichtliche &#220;bereinstimmungen aufgefallen: &quot;2 Stunden Koma mit &#252;belsten Hirnspiralen&quot; bzw &quot;vier Jahre Koma und &#252;belste Hirnspiralen&quot; sowie &quot;ich kann auf keta hammergeil tanzen bzw bedeutet das hammergeil tanzen&quot;. Da frage ich mich schon wo die junge Frau noch &#252;berall abgeschrieben hat</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich geh&#246;re einer ganz anderen Generation an, aber das Buch hat mich interessiert. Ich musste jedoch den mir unbekannten Begriff Ketamin ggeln und dabei sind mir auf Suchtzentrum.de offensichtliche &#220;bereinstimmungen aufgefallen: &#8220;2 Stunden Koma mit &#252;belsten Hirnspiralen&#8221; bzw &#8220;vier Jahre Koma und &#252;belste Hirnspiralen&#8221; sowie &#8220;ich kann auf keta hammergeil tanzen bzw bedeutet das hammergeil tanzen&#8221;. Da frage ich mich schon wo die junge Frau noch &#252;berall abgeschrieben hat</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Lorelai</title>
		<link>http://www.gefuehlskonserve.de/axolotl-roadkill-ein-gespraech-ueber-reaktionen-09022010.html/comment-page-1#comment-6916</link>
		<dc:creator>Lorelai</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 10:31:22 +0000</pubDate>
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		<description>&#220;brigens scheint selbst das Entschuldigungs-Statement von Helene Hegemann geklaut zu sein. Man vergleiche das mal mit dem Buch &quot;Ultra Light - Last Minute&quot; (bereits 1990 im Merve-Verlag erschienen) der New Yorker Schriftstellerin Kathy Acker. Acker trat f&#252;r Plagiarismus als eigenst&#228;ndige Kunstform ein, sie fand, dass Werke immer f&#252;r andere K&#252;nstler zur Kommunikation zur Verf&#252;gung stehen sollten. Nichts anderes sagt ja Hegemann, die ja nur &quot;mit Airen in Kommunikation treten wollte&quot;. Hegemann selbst hat inzwischen woll auch verlauten lassen, dass sie sich f&#252;r Axolotl Roadkill u.a. von Acker inspirierenhabe lassen (siehe FAZ von heute: http://www.faz.net/s/Rub642140C3F55544DE8A27F0BD6A3C808C/Doc~E03654DCBDA6D44F299AF3CCE34313DCD~ATpl~Ecommon~Sspezial.html ). Warum f&#228;llt das dem gesch&#228;tzten Hoch-Feuilleton nicht auf?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;brigens scheint selbst das Entschuldigungs-Statement von Helene Hegemann geklaut zu sein. Man vergleiche das mal mit dem Buch &#8220;Ultra Light &#8211; Last Minute&#8221; (bereits 1990 im Merve-Verlag erschienen) der New Yorker Schriftstellerin Kathy Acker. Acker trat f&#252;r Plagiarismus als eigenst&#228;ndige Kunstform ein, sie fand, dass Werke immer f&#252;r andere K&#252;nstler zur Kommunikation zur Verf&#252;gung stehen sollten. Nichts anderes sagt ja Hegemann, die ja nur &#8220;mit Airen in Kommunikation treten wollte&#8221;. Hegemann selbst hat inzwischen woll auch verlauten lassen, dass sie sich f&#252;r Axolotl Roadkill u.a. von Acker inspirierenhabe lassen (siehe FAZ von heute: <a href="http://www.faz.net/s/Rub642140C3F55544DE8A27F0BD6A3C808C/Doc~E03654DCBDA6D44F299AF3CCE34313DCD~ATpl~Ecommon~Sspezial.html" rel="nofollow">http://www.faz.net/s/Rub642140C3F55544DE8A27F0BD6A3C808C/Doc~E03654DCBDA6D44F299AF3CCE34313DCD~ATpl~Ecommon~Sspezial.html</a> ). Warum f&#228;llt das dem gesch&#228;tzten Hoch-Feuilleton nicht auf?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: emil</title>
		<link>http://www.gefuehlskonserve.de/axolotl-roadkill-ein-gespraech-ueber-reaktionen-09022010.html/comment-page-1#comment-6915</link>
		<dc:creator>emil</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 10:22:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gefuehlskonserve.de/?p=4849#comment-6915</guid>
		<description>@digger: abgesehen davon, dass der Vergleich auf allen Ebenen hinkt (Urheberrechtsverletzungen sind eben nicht &quot;Diebstahl&quot; im &#252;blichen Sinne, und dass sie &quot;Raub&quot; gar sein sollen, ist ein rhetorischer Werbetrick der Musikindustrie), stimmt er schon von der Ausgangsbasis her nicht: 1. Ein 16j&#228;hriger wird nicht in &#246;ffentlicher Verhandlung verurteilt (sondern in nicht-&#246;ffentlicher), aber meist  - in ca. 60% der F&#228;lle - werden die Ermittlungen schon vorher eingestellt. 2. Die Daten eines 16j&#228;hrigen, der verurteilt wurde, sind nicht &#246;ffentlich abrufbar, sondern nur f&#252;r die Justizbeh&#246;rden und nur bis 24 (Erziehunsgregister).  Ein &#246;ffentliches Anprangern findet jedenfalls nicht statt.
Was hingegen mit Frau hegemann passiert (sie hat es sich selsbt zuzuschreiben, denn sie ging ja mit ihrem Buch an die &#214;ffentlichkeit), hat durchaus etwas von &#246;ffentlichem Anprangern. Ich w&#252;rde behaupten, dieser Fleck, den sie jetzt mit ihrem ersten Buch weg hat, wird nicht so schnell vergehen. Bie k&#252;nftigen verl&#246;ffentlichungen von ihr, wird jeder assoziieren: ach ja, die , die abgeschrieben hat. Also, ich denke, damit ist sie mehr gestarft, als der 16j&#228;hrige aus dem Beispiel, der wahrscheinlich mit ein paar Arbeitsstunden wegkommt, die er (und seine Umgebung) sehr schnell wieder vergessen haben wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@digger: abgesehen davon, dass der Vergleich auf allen Ebenen hinkt (Urheberrechtsverletzungen sind eben nicht &#8220;Diebstahl&#8221; im &#252;blichen Sinne, und dass sie &#8220;Raub&#8221; gar sein sollen, ist ein rhetorischer Werbetrick der Musikindustrie), stimmt er schon von der Ausgangsbasis her nicht: 1. Ein 16j&#228;hriger wird nicht in &#246;ffentlicher Verhandlung verurteilt (sondern in nicht-&#246;ffentlicher), aber meist  &#8211; in ca. 60% der F&#228;lle &#8211; werden die Ermittlungen schon vorher eingestellt. 2. Die Daten eines 16j&#228;hrigen, der verurteilt wurde, sind nicht &#246;ffentlich abrufbar, sondern nur f&#252;r die Justizbeh&#246;rden und nur bis 24 (Erziehunsgregister).  Ein &#246;ffentliches Anprangern findet jedenfalls nicht statt.<br />
Was hingegen mit Frau hegemann passiert (sie hat es sich selsbt zuzuschreiben, denn sie ging ja mit ihrem Buch an die &#214;ffentlichkeit), hat durchaus etwas von &#246;ffentlichem Anprangern. Ich w&#252;rde behaupten, dieser Fleck, den sie jetzt mit ihrem ersten Buch weg hat, wird nicht so schnell vergehen. Bie k&#252;nftigen verl&#246;ffentlichungen von ihr, wird jeder assoziieren: ach ja, die , die abgeschrieben hat. Also, ich denke, damit ist sie mehr gestarft, als der 16j&#228;hrige aus dem Beispiel, der wahrscheinlich mit ein paar Arbeitsstunden wegkommt, die er (und seine Umgebung) sehr schnell wieder vergessen haben wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Deef</title>
		<link>http://www.gefuehlskonserve.de/axolotl-roadkill-ein-gespraech-ueber-reaktionen-09022010.html/comment-page-1#comment-6909</link>
		<dc:creator>Deef</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 07:50:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gefuehlskonserve.de/?p=4849#comment-6909</guid>
		<description>@Carsten: Sehr interessant zu lesen, wie du mich wahrnimmmst. Ich finde zum Beispiel, dass ich sehr viele &#196;hs und komisch zuende gebrachte S&#228;tze sage. Aber wenn das nur mir auff&#228;llt, ist&#039;s ja gut. .-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Carsten: Sehr interessant zu lesen, wie du mich wahrnimmmst. Ich finde zum Beispiel, dass ich sehr viele &#196;hs und komisch zuende gebrachte S&#228;tze sage. Aber wenn das nur mir auff&#228;llt, ist&#8217;s ja gut. .-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: In bewegten Zeiten, ist Opportunismus immer ne gute Wahl! &#124; Gemischtes Doppel</title>
		<link>http://www.gefuehlskonserve.de/axolotl-roadkill-ein-gespraech-ueber-reaktionen-09022010.html/comment-page-1#comment-6908</link>
		<dc:creator>In bewegten Zeiten, ist Opportunismus immer ne gute Wahl! &#124; Gemischtes Doppel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 07:48:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gefuehlskonserve.de/?p=4849#comment-6908</guid>
		<description>[...] und seinen Kommentar auf literaturcafe.de zitieren &#8211; auch wenn ich hiermit bereits erw&#228;hnten Blogger kopiere-, der mit folgenden Worten [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] und seinen Kommentar auf literaturcafe.de zitieren &#8211; auch wenn ich hiermit bereits erw&#228;hnten Blogger kopiere-, der mit folgenden Worten [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Carsten</title>
		<link>http://www.gefuehlskonserve.de/axolotl-roadkill-ein-gespraech-ueber-reaktionen-09022010.html/comment-page-1#comment-6907</link>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 07:38:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gefuehlskonserve.de/?p=4849#comment-6907</guid>
		<description>@Deef Ich meine damit genau sowas wie &quot;Was willst du mir damit sagen?&quot;, sprich eine sehr knapp gefasste, einschneidende Frage, die eben durch deine Rhetorik sehr irritiert, da der Gegen&#252;ber davon &#252;berrascht wird. Mit &quot;Was willst du mir damit sagen?&quot; wird in meinem Sprachgebrauch eigentlich nach einer vorgeworfenen Schw&#228;che gefragt, das ist gar nicht meine Absicht gewesen, quasi die Stelle, an der die Amerikaner &quot;no offence&quot; sagen.

Bezogen auf das Interview sagt z.B. bei 4-31 min. Matthias Richel, Zitate seien heutzutage &quot;schwierig&quot; zu handhaben. Du fragst ihn unterbrechend, ob er (tats&#228;chlich) finde, sie seien &quot;heute schwieriger&quot; zu handhaben, und Richels Antwort wirkt auf den Zuh&#246;rer vergleichsweise verunsichert und abwehrend. Streng genommen m&#252;sste man sagen, du bringst Richel dazu, auf eine Behauptung zu reagieren, die er so gar nicht aufgestellt hat.

Das ist aber, wie gesagt, kein Versuch des Rumpsychologisierens mit deiner Person oder sowas, sondern nur die Anmerkung, dass es interessant ist, in einem Gespr&#228;ch &#252;ber Kunst wieder (Sprach-)Kunst zu entdecken. Ein Beispiel ohne den Gegen&#252;ber: Deine Aussage, in bezug auf Interviews h&#228;ttest du Angst, eine falsche Wortwahl zu treffen, ist f&#252;r H&#246;rer gar nicht mit deiner Sprechweise verkn&#252;pfbar, da sich eine solche Angst oder Bef&#252;rchtung bei nicht so routinierten Sprechern in Stottern, Widerholen, verlangsamung und &#196;hs manifestieren w&#252;rde. Bei mir bedarf es einer starken Konzentration, das zu unterbinden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Deef Ich meine damit genau sowas wie &#8220;Was willst du mir damit sagen?&#8221;, sprich eine sehr knapp gefasste, einschneidende Frage, die eben durch deine Rhetorik sehr irritiert, da der Gegen&#252;ber davon &#252;berrascht wird. Mit &#8220;Was willst du mir damit sagen?&#8221; wird in meinem Sprachgebrauch eigentlich nach einer vorgeworfenen Schw&#228;che gefragt, das ist gar nicht meine Absicht gewesen, quasi die Stelle, an der die Amerikaner &#8220;no offence&#8221; sagen.</p>
<p>Bezogen auf das Interview sagt z.B. bei 4-31 min. Matthias Richel, Zitate seien heutzutage &#8220;schwierig&#8221; zu handhaben. Du fragst ihn unterbrechend, ob er (tats&#228;chlich) finde, sie seien &#8220;heute schwieriger&#8221; zu handhaben, und Richels Antwort wirkt auf den Zuh&#246;rer vergleichsweise verunsichert und abwehrend. Streng genommen m&#252;sste man sagen, du bringst Richel dazu, auf eine Behauptung zu reagieren, die er so gar nicht aufgestellt hat.</p>
<p>Das ist aber, wie gesagt, kein Versuch des Rumpsychologisierens mit deiner Person oder sowas, sondern nur die Anmerkung, dass es interessant ist, in einem Gespr&#228;ch &#252;ber Kunst wieder (Sprach-)Kunst zu entdecken. Ein Beispiel ohne den Gegen&#252;ber: Deine Aussage, in bezug auf Interviews h&#228;ttest du Angst, eine falsche Wortwahl zu treffen, ist f&#252;r H&#246;rer gar nicht mit deiner Sprechweise verkn&#252;pfbar, da sich eine solche Angst oder Bef&#252;rchtung bei nicht so routinierten Sprechern in Stottern, Widerholen, verlangsamung und &#196;hs manifestieren w&#252;rde. Bei mir bedarf es einer starken Konzentration, das zu unterbinden.</p>
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	<item>
		<title>Von: Digger</title>
		<link>http://www.gefuehlskonserve.de/axolotl-roadkill-ein-gespraech-ueber-reaktionen-09022010.html/comment-page-1#comment-6906</link>
		<dc:creator>Digger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 06:55:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gefuehlskonserve.de/?p=4849#comment-6906</guid>
		<description>Hallo zusammen.

Ich m&#246;chte vorab und nochmals explizit festhalten, dass ich Helene Hegemann von ganzem Herzen w&#252;nsche, dass sie mit einem &quot;Klaps auf die Finger&quot; aus der Sache rauskommt und ihre Lehren aus der Sache zieht. Denn eine Demontage wie sie teilweise in den Leserreaktionen der jeweiligen  Onlineartikel abl&#228;uft, hat sie nicht verdient, da bei dem Hype um &quot;Axolotl Roadkill&quot; die Bed&#252;rfnisse ganz anderer Personen eine viel gr&#246;&#223;ere Rolle spielten. Bed&#252;rfnisse und W&#252;nsche Dritter, die Helene Hegemann (das gestehe ich ihr absolut, gerade im Hinblick auf ihr Alter, zu!) absolut &#252;berrollt haben m&#246;gen.


Trotzdem, den &quot;Welpenschutz&quot; f&#252;r Helene Hegemann in allen Ehren, ist das, was sie gemacht hat ein Betrug, bei dem jemand arg (finanziell) gesch&#228;digt wurde.
Ein Vergleich von Birnen und &#196;pfeln in diesem Zusammenhang:
Ein Sechzehnj&#228;hriger begeht einen Scheckkartenbetrug, nachdem er ein Portemonnaie mit EC-Karte und dummerweise auch mit der passenden PIN gefunden hat. Er wird nach Jugendstrafrecht in einer &#246;ffentlichen (!) Verhandlung abgekanzelt und abgestraft, ein Eintrag &#252;ber diese &quot;Jugends&#252;nde&quot; ist jederzeit (!) abrufbar, selbst nach einer Verj&#228;hrung und angeblicher L&#246;schung aus dem allgemeinen polizeilichen F&#252;hrungszeugnis ist dieser Makel bei einer tieferen Abfdrage abrufbar. Mildernd wird der Richter wahrscheinlich die Fahrl&#228;ssigkeit des EC-Kartenbesitzers geltend machen, der die PIN zusammen mit der Karte aufbewahrt hat, aber dennoch, der fiktive Jugendliche ist salopp gesagt gearscht.


Nun geht Airen in seinem Blog ein bewusstes Risiko ein, indem er seine Erlebnisse zum allgemeinen Lesen ins Netz stellt und diese einige Zeit sp&#228;ter in Buchform einem Verlag anbietet. 
&quot;Fahrl&#228;ssig&quot;, wird wahrscheinlich jeder Richter sagen. Dennoch hat Helene Hegemann da eine Straftat begangen, die ihr zu Recht und trotz ihres Alters und der gebetsm&#252;hlenartig wiederholten &quot;intertextuellen Mitnahmekultur der Nullerjahre&quot; in der sie (angeblich) aufgewachsen ist, zur Last gelegt wird.


Jetzt frage ich aber, warum der &quot;Gelegenheitsausnutzer&quot; mit einer Strafe und &#246;ffentlicher &#196;chtung belegt wird, w&#228;hrend f&#252;r Helene Hegemann da pl&#246;tzlich andere und mildere Richtlinien gelten sollen? Wie gro&#223; ist die &#246;ffentliche Aufregung, wenn ein „normaler“ Jugendlicher eine &#228;hnliche Tat begeht? Sind solche Gesetzesverst&#246;&#223;e nicht direkt f&#252;r Leitartikel und Politikerdiskussionen gut? Ist die Straftat eines „normalen“ Minderj&#228;hrigen diskussions- und abstrafw&#252;rdiger, als das was Helene Hegemann getan hat, weil sie ja „nur“ einen K&#252;nstler gesch&#228;digt hat, also jemanden, der nach landl&#228;ufiger Meinung statt „richtiger Arbeit“ eh nichts Wichtiges f&#252;r den Fortbestand der Gesellschaft beitr&#228;gt?


Solange da Obst bewusst und manipulativ in &#196;pfel und Birnen differenziert wird, kann ich den Welpenschutz nicht nachvollziehen.
Wohlgemerkt, mein Beispiel ist zwar konstruiert, aber trotzdem am Leben orientiert. Beide Verhaltensweisen in der Ahndung dieser Vergehen finde ich in ihrer Ausf&#252;hrung und H&#228;rte nicht (immer) korrekt. Aber solange sich an beiden gemeinsam (!) nichts &#228;ndert, sollte man auch beide als gleichwertig behandeln (k&#246;nnen, d&#252;rfen, m&#252;ssen), weil wir sonst wieder in eine Zweiklassengesellschaft abrutschen und sei es auch &quot;nur&quot; in &quot;Kids aus gutem Hause&quot; und &quot;Proleten&quot;.


Es ist noch gar nicht so lange her, da wurde in einem anderen Land noch nach der Hautfarbe unterschieden. Was ein Wei&#223;er durfte, war f&#252;r einen Schwarzen undenkbar.
Hei&#223;t es hier jetzt etwa unterschwellig, dass jemand aus gutem Hause aber mit verkorkster Kindheit mehr darf, als jemand aus zerr&#252;tteten Verh&#228;ltnissen und einer ebenfalls alles anderen als rosigen Kindheit? Wie s&#228;hen die Reaktionen aus, w&#228;re Helene Hegemann die Tochter einer Hartz-IV Familie?

So in etwa waren meine Gedanken w&#228;hrend ich das Interview verfolgte. Etwas was ich pers&#246;nlich dann doch als mehr als ungerecht empfinde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen.</p>
<p>Ich m&#246;chte vorab und nochmals explizit festhalten, dass ich Helene Hegemann von ganzem Herzen w&#252;nsche, dass sie mit einem &#8220;Klaps auf die Finger&#8221; aus der Sache rauskommt und ihre Lehren aus der Sache zieht. Denn eine Demontage wie sie teilweise in den Leserreaktionen der jeweiligen  Onlineartikel abl&#228;uft, hat sie nicht verdient, da bei dem Hype um &#8220;Axolotl Roadkill&#8221; die Bed&#252;rfnisse ganz anderer Personen eine viel gr&#246;&#223;ere Rolle spielten. Bed&#252;rfnisse und W&#252;nsche Dritter, die Helene Hegemann (das gestehe ich ihr absolut, gerade im Hinblick auf ihr Alter, zu!) absolut &#252;berrollt haben m&#246;gen.</p>
<p>Trotzdem, den &#8220;Welpenschutz&#8221; f&#252;r Helene Hegemann in allen Ehren, ist das, was sie gemacht hat ein Betrug, bei dem jemand arg (finanziell) gesch&#228;digt wurde.<br />
Ein Vergleich von Birnen und &#196;pfeln in diesem Zusammenhang:<br />
Ein Sechzehnj&#228;hriger begeht einen Scheckkartenbetrug, nachdem er ein Portemonnaie mit EC-Karte und dummerweise auch mit der passenden PIN gefunden hat. Er wird nach Jugendstrafrecht in einer &#246;ffentlichen (!) Verhandlung abgekanzelt und abgestraft, ein Eintrag &#252;ber diese &#8220;Jugends&#252;nde&#8221; ist jederzeit (!) abrufbar, selbst nach einer Verj&#228;hrung und angeblicher L&#246;schung aus dem allgemeinen polizeilichen F&#252;hrungszeugnis ist dieser Makel bei einer tieferen Abfdrage abrufbar. Mildernd wird der Richter wahrscheinlich die Fahrl&#228;ssigkeit des EC-Kartenbesitzers geltend machen, der die PIN zusammen mit der Karte aufbewahrt hat, aber dennoch, der fiktive Jugendliche ist salopp gesagt gearscht.</p>
<p>Nun geht Airen in seinem Blog ein bewusstes Risiko ein, indem er seine Erlebnisse zum allgemeinen Lesen ins Netz stellt und diese einige Zeit sp&#228;ter in Buchform einem Verlag anbietet.<br />
&#8220;Fahrl&#228;ssig&#8221;, wird wahrscheinlich jeder Richter sagen. Dennoch hat Helene Hegemann da eine Straftat begangen, die ihr zu Recht und trotz ihres Alters und der gebetsm&#252;hlenartig wiederholten &#8220;intertextuellen Mitnahmekultur der Nullerjahre&#8221; in der sie (angeblich) aufgewachsen ist, zur Last gelegt wird.</p>
<p>Jetzt frage ich aber, warum der &#8220;Gelegenheitsausnutzer&#8221; mit einer Strafe und &#246;ffentlicher &#196;chtung belegt wird, w&#228;hrend f&#252;r Helene Hegemann da pl&#246;tzlich andere und mildere Richtlinien gelten sollen? Wie gro&#223; ist die &#246;ffentliche Aufregung, wenn ein „normaler“ Jugendlicher eine &#228;hnliche Tat begeht? Sind solche Gesetzesverst&#246;&#223;e nicht direkt f&#252;r Leitartikel und Politikerdiskussionen gut? Ist die Straftat eines „normalen“ Minderj&#228;hrigen diskussions- und abstrafw&#252;rdiger, als das was Helene Hegemann getan hat, weil sie ja „nur“ einen K&#252;nstler gesch&#228;digt hat, also jemanden, der nach landl&#228;ufiger Meinung statt „richtiger Arbeit“ eh nichts Wichtiges f&#252;r den Fortbestand der Gesellschaft beitr&#228;gt?</p>
<p>Solange da Obst bewusst und manipulativ in &#196;pfel und Birnen differenziert wird, kann ich den Welpenschutz nicht nachvollziehen.<br />
Wohlgemerkt, mein Beispiel ist zwar konstruiert, aber trotzdem am Leben orientiert. Beide Verhaltensweisen in der Ahndung dieser Vergehen finde ich in ihrer Ausf&#252;hrung und H&#228;rte nicht (immer) korrekt. Aber solange sich an beiden gemeinsam (!) nichts &#228;ndert, sollte man auch beide als gleichwertig behandeln (k&#246;nnen, d&#252;rfen, m&#252;ssen), weil wir sonst wieder in eine Zweiklassengesellschaft abrutschen und sei es auch &#8220;nur&#8221; in &#8220;Kids aus gutem Hause&#8221; und &#8220;Proleten&#8221;.</p>
<p>Es ist noch gar nicht so lange her, da wurde in einem anderen Land noch nach der Hautfarbe unterschieden. Was ein Wei&#223;er durfte, war f&#252;r einen Schwarzen undenkbar.<br />
Hei&#223;t es hier jetzt etwa unterschwellig, dass jemand aus gutem Hause aber mit verkorkster Kindheit mehr darf, als jemand aus zerr&#252;tteten Verh&#228;ltnissen und einer ebenfalls alles anderen als rosigen Kindheit? Wie s&#228;hen die Reaktionen aus, w&#228;re Helene Hegemann die Tochter einer Hartz-IV Familie?</p>
<p>So in etwa waren meine Gedanken w&#228;hrend ich das Interview verfolgte. Etwas was ich pers&#246;nlich dann doch als mehr als ungerecht empfinde.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lyralai</title>
		<link>http://www.gefuehlskonserve.de/axolotl-roadkill-ein-gespraech-ueber-reaktionen-09022010.html/comment-page-1#comment-6905</link>
		<dc:creator>Lyralai</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 06:15:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gefuehlskonserve.de/?p=4849#comment-6905</guid>
		<description>@Georges Bataille
Tut mir leid, wenn&#039;s so erschienm dass ich meinte, du w&#252;rdest gegen sie eine Hetzjagd veranstalten. Das war eher etwas verallgemeinert gemeint.
Was ich damit sagen wollte, Minderj&#228;hrige muss man sch&#252;tzen, (fast) egal, was passiert ist. Sch&#252;tzen in dem Sinne, dass nach all dem noch ein Leben weitergef&#252;hrt werden kann, welches ohne &#246;ffentlichen Pranger stattfindet. Sie hat, wie Deef es schon gesagt hat, das mit dem Copyright v&#246;llig untersch&#228;tzt- und nach meiner eigenen Meinung sich selbst&#252;bersch&#228;tzt. Folgen wird es sicherlich geben, selbst wenn es nur Sp&#228;tfolgen sind. Es bleibt nur zu hoffen, dass sie daraus was lernt, die &#214;ffentlichkeit was lernt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Georges Bataille<br />
Tut mir leid, wenn&#8217;s so erschienm dass ich meinte, du w&#252;rdest gegen sie eine Hetzjagd veranstalten. Das war eher etwas verallgemeinert gemeint.<br />
Was ich damit sagen wollte, Minderj&#228;hrige muss man sch&#252;tzen, (fast) egal, was passiert ist. Sch&#252;tzen in dem Sinne, dass nach all dem noch ein Leben weitergef&#252;hrt werden kann, welches ohne &#246;ffentlichen Pranger stattfindet. Sie hat, wie Deef es schon gesagt hat, das mit dem Copyright v&#246;llig untersch&#228;tzt- und nach meiner eigenen Meinung sich selbst&#252;bersch&#228;tzt. Folgen wird es sicherlich geben, selbst wenn es nur Sp&#228;tfolgen sind. Es bleibt nur zu hoffen, dass sie daraus was lernt, die &#214;ffentlichkeit was lernt.</p>
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