Michi Sailer stand mit den “Schwabinger Schaumschlägern” (u.a. Moses Wolff) schon fast 150 Mal auf der Bühne des Vereinsheims in der Occamstraße. Heute gibt es keinen aktuellen Rundumschlag und keine Ablenkung durch Mitstreiter oder Lesebühnengäste, sondern ihn allein und nur sein Bestes. Pressetext:
Michael Sailers Geschichten vom „Schwabinger Krawall“ und seine Kurzkomödien um Vater, Mutter und Bub sind seit Jahren eine Institution, nicht nur gedruckt in der „taz“ und diversen Büchern, sondern auch im Vereinsheim – bei „Blickpunkt Spot“ und den Schwabinger Schaumschlägern. Seine Kolumne „Belästigungen“ im IN München sorgt alle 14 Tage für Aufsehen, Grinsen, Zustimmung und erbostes Kopfschütteln. Aber Sailer hat, seit ihm mit 5 Jahren das erste Mal ein Bleistift in die Hände geriet, auch ganz andere Sachen geschrieben: Romane, Kurzgeschichten, Reportagen, Gedichte, Theaterstücke, Essays und vor allem jede Menge Schmarrn. Vieles davon ist verstreut in Büchern und Zeitschriften erschienen, aber noch mehr blieb bislang ungedruckt und unerhört – nun steht er erstmals ganz alleine auf der Bühne und wühlt tief im Archiv, vom allerersten Roman „Der geheimnisvolle Pfarrer“ (kurz nach der allerersten Religionsstunde entstanden) bis hin zum allerletzten Gedicht.
20 Uhr im Vereinsheim, Occamstraße 8, U3/U6 Münchner Freiheit.












