Aug
01
2012
1

Dialogfetzen: Shitstorm in der Fäkalcommunity

Hochspannung - Foto von Deef

“Welche Puppe wärst du gern.” “Eins von den Rattenviechern in der allwissenden Müllhalde. Und du?” “Die Quietschboys.” // “Äh…” “Sorry. Ich bin noch nicht richtig wach und diese Diät zerrt an meinen Nerven.” “Vollstes Verständnis. Fetten Borderlinern mit Kohlenhydrahturkey und jahrelangem Sexentzug kann das schon passieren. Komm ich drück dich. Im Schritt.” // “Ich bin nicht psychisch instabil! Ich nehme die gleiche Dosis wie immer!” // “Warum sind Sie Single?” “Ich habe wohl einen Hang zu Männern , die nichts können, außer gut aussehen.” // “Welche Lindenstraßen-Figur wärst du gerne?” “Schwierig… Gab’s da einen erfolgreichen Selbstmörder?” // “Du erinnerst dich: ich bin die mit den Haaren. Mit den dunklen Haaren. Nicht eine der anderen unhaarenden Bitches.” // “Das ist nichts, GAR NICHTS! Erleb mal einen Shitstorm in der Fäkalcommunity!”

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Aug
01
2012
-

Noch freie Bandnamen – Part 3

Auftritt - Foto von Deef

Plexilars
Polyklinik
Ultra Vulva
Drüsentrieb
Kunstnippel
Sand am Meer
Fleischkuchen
Bügeleisenfaust
Steve’s Handjobs
Rolf und Vorurteil
Separatorenfleisch
Privilegiertenpenis
Homo Faber Castel
Polkadotpumphose
Holzkopfschmerzen
The Retarded Tenors
Schottenrock und -pop
Mein Freund der Tentakel
Clockwork Cocker Spaniel
Der Walfänger im Roggen
Der Club der toten Demagogen
Rondo Veneziano go Bareback
Gnadenhof Pandas und die Leviten

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Mai
26
2012
1

ESC-Finale 2012: ein Opa, viele Omas, Schmalz, Clubbeats, Balkanstyle und ein dänischer Lichtblick

Heute Abend feiert der Eurovision Song Contest sein Finale in Baku, zu sehen ab 21.00 Uhr im Ersten. Hier alle 26 Songs im ehrlichen Verri… äh Überblick – inklusive Stilanalyse und Erfolgsaussichten. Update mit den Ergebnissen ganzen unten.


Großbritannien: Engelbert Humperdinck – “Love Will Set You Free”

In den 80ern war Engelbert der Tom Selleck unter den Schnulzenonkels, wie man sich z.B. hier nochmal anschauen kann. Der Bart ist ab, der Nachname dran und Engelbert sieht jetzt aus wie Johnny Cash in seiner letzten Lebensphase (Vergleiche hier und da). “Love will Set You Free” ist eine ruhige Walzer-Ballade, die ohne Schlagerkleister und Bombastorchester auskommt. Wenn – sagen wir mal – Gossip das coverten, wär’s ein Hit. Und Engelbert? Der hat immerhin angeblich 150 Millionen Alben verkauft – wenn Europa ein Country for old Men ist, wird der sanfte Opa den ESC gewinnen. Nicht? Na gut, dann schickt Großbritannien nächstes Jahr seine andere Geheimwaffe: Roger Whittaker. weiterlesen »

Feb
11
2012
-

Mehr als 16.000 Menschen bei Anti-ACTA-Demo allein in München

Beginn der Demonstration am Stachus - Foto Deef

Oben der Beginn der Demo auf dem Stachus, unten Schlussverstaltung auf dem Odeonsplatz. Erfreulich voll war’s, schmerzhaft kalt war’s und wichtig war’s auch. Mehr dazu hier, da und dort.

Ende der Demonstration am Odeonsplatz - Foto Deef

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Jan
06
2012
-

Greatest Tweets 2011

@Bangpowwww:
Wir Kinder vom Bahnhofszoo rückwärts ist ein Film darüber wie ein Mädchen durch den Entzug ihre Freude am Sex verliert.

@bov:
Westdeutsche, falls euch “Sachsen-Anhalt” nichts sagt: Ihr nennt es “Rheinland-Pfalz”.

@coyotetoo:
Homophobia: the fear that gay men will treat you the way you treat women.

@der_handwerk:
Das Grauen asynchroner Frauenfrisuren (links kurz/rechts lang) lässt sich durch leichtes Kopfschiefhalten lindern. Vorsicht! Einige treten.

@dogboner:
#10twitterpeopleiwouldliketomeet ALL CELEB PARODY ACCOUNTS!! MEET ME IN THE BIG BARN OUTSIDE TOWN! IT ALWAYS SMELLS LIKE GASOLINE JUST GO IN

@FinvonDue:
Sie: “Er ist an seinem Erbrochenem erstickt.” Domian: “Meinst Du es war Selbstmord?”

@fuck_dignity:
Auf “Ich ficke dich und deine Mutter!” einfach mal “Das Beste, was dir je passieren wird!” antworten.

@hoch21:
Kind bei DM ignoriert Schokolade, Chips und Weingummi und bettelt Mama an, ihm glutenfreie Reiswaffeln zu kaufen. Selten so gegruselt.

@Hormonlotto:
arschbesoffene frau nennt mich “handyfotze”. Soll ihren karusselkbremser angeguckt haben. baby,you just messed with the wrong mexican.

@IndigoDeLucca:
Da liegt ein nackter lesender Mann neben mir. Guter Tag.

@kartenloh:
Die filigrane Art wie er den Milchschaum löffelt lässt keinerlei Zweifel an seiner sexuellen Ausrichtung aufkommen: Er ist … Düsseldorfer.

@KatiKuersch:
Hab nem Kerl nen Korb gegeben. Wurde daraufhin fett und scheiße genannt. Ein guter Abend.

@MathiasRichel:
Stellt euch mal die deutsche Panik vor, eine islamistische Terrorzelle hätte jahrelang Menschen ermordet. Waren aber zum Glück nur Neonazis.

@Menschette:
BAILA BAILA BAILA! KETCHUP! KETCHUP! BAILA BAILA FIESTA MACARENA! BAILA BAILA! BAILA PASIÓN!

@MmeHurlement:
Wieso müssen Mütter eigentlich immer fragen, wozu man zwei AAA Batterien braucht?

@NielsRuf:
Die Girls werden erst entwürdigt & verstümmelt, bluten den Catwalk voll & müssen dann sexy willenlose Nutten sein. I love GNTM.

@onrie:
Sätze, die man beim Arzt unbedingt hören möchte: 3. “Oops!” 2. “Alter, was ist das denn?” 1. “Huch, abgerutscht.”

@Rex_Lex:
Chefin im Büro: “Ist es kalt oder bin ich in den Wechseljahren?” Rex: “Wieso oder?”

@rinpaku:
Heute war ein Tag, da konnte man sogar in Essen beinahe das Meer riechen.

@RocketJane:
Nach 30 Jahren das erste Mal während einem Orgasmus geniest. Bin 20 Minuten später und auf einem Auge blind aufgewacht. Aber es lohnt sich.

@Starkiller74:
Neuer Kollege: “Magst Du Helloween?” “Meinst Du Valentinstag?” “Nein, die Metal-Band!” “Die mag ich auch nicht.”

@UdoVetter:
Den Dritten Weltkrieg verpasst man übrigens am besten, indem man auf n-tv oder N24 eine Doku über Riesenbagger guckt.

@Weiszklee:
Erfinder, die UBS-Sticks erfinden, die so breit sind, dass sie zwei USB-Eingänge blockieren: Ihr habt gewonnen, nennt uns eure Forderungen.

@Wondergirl:
Erst der Heesters und jetzt auch noch Cheeta.

@nutellagangbang:
und zum abschied etwas scooter: DÖP DÖP DÖP DÖDÖDÖP DÖP DÖP. DÖDÖP DÖP DÖP DÖDÖDÖP DÖP DÖP!

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Jan
06
2012
-

“A space of freedom, hedonism, musical connoisseurship and intense experience”

Berghain von vorne - Foto von Deef

Luis-Manuel Garcia, Doktorand an der Universität Chicago hat den ultimativen Lexikonartikel übers Berghain geschrieben. Hier entlang.

Mehr zum Berghain gab’s auch schon bei mir zu den Themen:

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Jan
05
2012
-

Jahresabschluss 2011

2011 war ein gutes Jahr. Ich erinnere mich an

Und dann war’n da noch:

Meine meistgehörten Alben 2011:

  • Justice: Audio, Video, Disco
  • Digitalism: I Love You, Dude
  • Bag Raiders: Bag Raiders
  • Digitalism: Idealism (immer noch)

Serien, die ich 2011 komplett sah:

  • Mad Men
  • The Sopranos (zum dritten Mal)
  • Der “Master of the Universe”-Remix The Skeletor Show auf Youtube – jetzt neu als SkeletAr Show: Episode 0, 1 und 2

2011 habe ich leider für meine Verhältnisse sehr wenige Bücher gelesen. Darunter:

  • Wolf Haas: Der Brenner und der liebe Gott – nicht der beste Brenner-Roman, aber trotzdem groß
  • Chuck Palahniuk: Flug 2039 – Fight Club und vor allem Choke haben mir besser gefallen, trotzdem ein guter Roman
  • Michel Houellebecq: Karte und Gebiet – Houllebecq weiß,”wie” man erzählt, aber sein “warum”, seine ganze misanthropische, pessimistische Weltsicht nervt
  • Christian Stöcker: Nerd Attack – das beste Sachbuch, welches ich 2011 las
  • Matthias Sachau: Kaltduscher – sympathischer Unterhaltungsroman von einem sympathischen Autor
  • Tommy Jaud: Vollidiot – pointierter Klamauk, der mir stellenweise zu blöd war
  • diverse Kästner-Bücher nochmals gelesen: Das fliegende Klassenzimmer, Das doppelte Lottchen, Pünktchen und Anton, Emil und die drei Zwillinge – so stark Das fliegende Klassenzimmer ist, so misslungen wirkt aus heutiger Sicht Das doppelte Lottchen. Es scheint, Kästner hatte ein Problem mit Frauen und Frauenrollen und sah als “Erlösung” für arme Scheidungskinder nur eine neue Ehe der Eltern vor.
  • Adriano: “Kick Verlangen Leidenschaft” – mein schlechtestes Buch des Jahres. Warum steht da.

Mein Lieblingszeug bei Twitter steht hier.

Das war 2011. Mund abputzen, weiter geht’s. Das neue Jahr fängt damit an, dass ich in einer Liste “junger” und “interessanter” Münchner genannt werde. Schreie: “Verleumdung!” und erwäge Umzug nach Hamburg. Dann sehe ich, dass auf der Liste auch der 64jährigen Christian Ude steht…

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Sep
22
2011
-

Warum die Piratenpartei erfolgreich ist

1992 war Politikverdrossenheit das Wort des Jahres. Spätestens seit der Zensursula-Debatte im Jahr 2009 zeigt sich allerdings ein stärkeres Interesse an Entscheidungen und Mitsprache. “Ihr werdet euch noch wünschen, wir wären politikverdrossen”, twitterte damals vielbeklatscht und oft zitiert Max Winde als Reaktion auf den Vorstoß der damaligen Bundesregierung, das Internet vom Bundeskriminalamt filtern zu lassen. Am vergangenen Sonntag erzielte die Piratenpartei rund 9 Prozent der Stimmen bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus und zieht damit erstmals in ein deutsches Parlament ein. Ein Erfolg aus dem Nichts oder Folge einer langen Entwicklung?

Betrachten wir drei Dinge: Auftreten, Persönlichkeit und Kompetenz der Protagonisten unserer politischen Landschaft. weiterlesen »

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Aug
11
2011
5

Satire im Netz

Street Art mit Angela Merkel in München - Foto von Deef

Geschätzte Leser, auf der Suche nach Satire im Netz habe ich folgendes gefunden: weiterlesen »

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Jul
16
2011
4

Noch freie Bandnamen – Part 2

Stencil Street Art in München - Foto von Deef

LaFoz
Ex-Chef
Folkszäla
Blutbürger
Streichelpo
Koma Oma
Schamrippe
Still on AOL
Alternativlos
Do The Meth!
Geschlossene
Duftsäckchen
Grey’s Apathy
Date Rape Ape
Schlageronkelz
Wenn Mami trinkt
Messie Millionairs
Scripted Bestiality
Türsteher der Herzen
Die Rating Agenturen
Geocities Anonymous
Traumhafte Microfaser
Sternzeichen Drecksbock
Mengeles Ethikkomission
Female Soccer Hoolz United
Der Urologe der guten Laune
Das RTL2-Symphonieorchester
Die zurückgegebenen Doktortitel
Kinderschminker aus der Anstalt
Söhne der Babyklappe Mannheims
DJ Kacheltisch feat. Schrankwand
Die 3 Ausrufezeichen vs. Fünf Feinde

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Jul
14
2011
3

Public Republic: Ein Internet- und Datentheaterstück

Nächste Woche habe ich eine Gastrolle in einem Theaterstück. Die Rolle ist nicht allzu schwierig, denn ich trete als ich selbst auf. Das Thema des Stücks passt gut in die Zeit, in der Bücher wie “Die Datenfresser” erscheinen und der Spiegel mit Internetkriminalität aufmacht.

Apple sammelt sie, Facebook verkauft sie. Sony verschlampt sie. Und PUBLIC REPUBLIC? Macht mehr aus Ihren Daten, nämlich Theater. Wir ermitteln Ihren Marktwert, machen daraus eine Story und natürlich auch etwas Geld für Sie. Faires Geschäft? Finden wir auch. Kommen Sie zu uns. Wir freuen uns.

Mit: Judith Huber, Susanne Schroeder, Andreas Hacker, Stefanie Ramb, Deef Pirmasens u.a. Konzept & Regie: Antje Schupp. Dramaturgie: Kai Schmidt. Licht: Tom Friedl. Foto: Regine Heiland. PR/Produktion: Katrin Dollinger

Premiere: Mi 20. Juli 2011, 20.30 Uhr. Weitere Vorstellungen: Fr 22. / Sa 23. Juli 2011.
Ort: PATHOS Ateliers, Dachauer Str. 112d, 80636 München, Tram 20/21 Leonrodplatz.
Frühbucherpreis: Wer bis 17.07., 23.59 Uhr unter Angabe von Name, Adresse und Geburtsdatum per Mail an info[at]pathosmuenchen.de oder Anruf unter 0152/ 05435609 Tickets ordert, erhält sie für günstige 6 Euro. Danach 15 Euro, ermäßigt 10.

Public Republic von Antje Schupp wird realisiert in Koproduktion mit PATHOS München und unterstützt vom Münchner Kulturreferat. Bayern2 hat Antje Schupp vor der Premiere interviewt.

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Jun
22
2011
5

Noch freie Bandnamen – Part 1

Auftritt - Foto von Deef

Unehrlich
Glaswurst
Hartz Five
Restwürde
Alphastuten
Krakenfresse
Pandaextrakt
Mangamungo
Osamas Erben
Stiefmuttertag
Die Betastasen
Frauenkarzinom
Luftpumpenkuss
Pommes mit Rotz
Brathähnchenherz
Laubsägearbeitslos
Foetuses on Heroin
Fukushima Fighters
Brustwarzenschwein
Übersprungslethargie
Such a Fremdschämen
Todeskommando Benefiz
Hipster Chainsaw Massacre
Nightmare on Lindenstraße
Golden Retrievers from Hell
Köttbullar und die Teelichter
Wendekreis des Sportlehrers
Hundesportgruppe Pitbullcommander
Community Managers from Uckermark

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Mai
10
2011
2

Dialogfetzen: Die wirkliche Welt

Stencil Street Art in München - Foto von Deef

“Wir haben ihn in unser wunderschönes Wellnessressort auf Kuba eingeladen, aber dann hat er meinem Kollegen die Waffe entrissen und sich…” // “Duht Sie störe, dass i’ im Abteil telefonier?” “Im Prinzip nein. Nur Ihr Dialekt. Weisch?!” // “In was für einem Regierungssystem leben Sie?” “Demokratie” “Und was trendet bei Ihnen?” “Vorratsdaten. Zensur. Jugendarrest. Vergeltung…” //  “Eine Zeitung, der Herr?” “Gewiss. Haben Sie SZ? FAZ? Tagesspiegel? Taz?” “Nur die Welt Kompakt.” “Moment, Sie sagten doch Zeitung oder?” // “He! Zugführer! Wo issn hier die nerdste Klasse?” “Haben Sie denn die Nerdcard 50?” “Logan, Alter!” // “Und wie findest du Twitter so?” “Obwohl es dem traditionellen deutschen Lebensmotto ‘Fresse halten, Steuern zahlen’ widerspricht, ganz gut” // “Genieße Deine Zeit.” “Da ist nichts, wofür der Gott der Biomechaniker dich in den Himmel lassen würde.” // “LEUTE, SCHNELL! Ein abwertendes Adjektiv für einen Style!” “Flott.” “Frech.” “Pfiffig.” “Gott, Ihr müsst immer gleich übertreiben…” // “Männer sind so grausam. Jetzt wird den Frauen auch noch von den Schwulen der Look ‘Fielmann-Brillen-Lesbe’ weggenommen.” // “In welchem Film hättest du gern mitgespielt?” “Eiskalte Engel.” “Welche Rolle?” “Alle.” // “Wann kauft Twitter eigentlich Myspace?” “Wen?” // “Die nehm ich mal unter die Hupe.” // “Wie war der PoetrySlam?” “Gut wie immer. Rapper reimten, Schreihälse schimpften + am Ende gewann ein Deutsch-LK-Mädchen mit nem Emogedicht” // “This is like Gilligan’s Island meets Ground Hog Day. In hell.” // “Sei froh, dass du mich noch nicht geil erlebt hast” “Bin ich. Du Monster. Ich liebe dich.” “Ach, als ob so eine männliche Nympho-Bi-Schlampe wie Du wüsste, was das für ein Wort ist! Haste in Deiner GALA gelesen, was?” //  “Was für eine Welt ist das?” “Die Wirkliche.”

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Mai
05
2011
19

Ein Herz für Selbstdarsteller

Stencil Street Art in München - Foto von Deef

Sie sind in den Medien, auf Konferenzen und im überall Netz: zur Marke gewordene Internetpersönlichkeiten. Ihre heftigsten Kritiker werfen ihnen Eitelkeit und Geltungssucht vor. Ist das berechtigt? Und wenn: na und?

Es gab diese Zeit, da lernten Kinder erst laufen und sprechen, dann still sitzen und den Mund halten. Als ich Ende der 70er im Kindergarten und Anfang der 80er in der Grundschule war, begann sich eine bessere Erziehung durchzusetzen: Kinder wurden neuerdings nach ihrer Meinung gefragt und sollten sich kreativ austoben. 30 Jahre danach sind die Kinder dieser und späterer Jahrgänge erwachsen und ein Teil von ihnen schreibt das Internet voll. Ein paar davon sind mit ihren Veröffentlichungen so erfolgreich geworden, dass man sie auch offline kennt.

Kreative Selbstvermarkter haben sich von der Medienkonsumentencouch erhoben. Jedes 68er-Lehrerkollegium und Bert Brecht, der sich schon vor über 80 Jahren Bürger als sendende Medien wünschte, würden sich freuen. Manche andere sind dagegen genervt und wütend. So ist z.B. unter einem jetzt.de-Artikel über Internetmenschen der Kommentar zu lesen, das seien „irrelevante Zivilversager“, die nur „Selbstbeweihräucherung“ betrieben. weiterlesen »

Apr
30
2011
-

Dialogfetzen: “Klappe, Du Avon-Berater!”

Hochspannung - Foto von Deef

“Naja lassen wir das und kommen zu deinen Lieblingsthemen: Disco, Dirnen, Drogen, Dünnsein!” // “Seh ich etwa aus, wie eine Nutte aus Bladerunner?” // “Die Briten haben Royal Wedding und die BBC, wir Gülcans Hochzeit auf Pro7.” “Dis hamm wir sowas von verdient mit zwei verlorenen Kriegen.” // “Du Rückenwirbelwind.” “Schnauze, sonst Kehlkopfnuss!” // “Die meisten Websites zeigen mir derzeit Donut- und Dessousreklame. Wenn das wirkt wie’s soll, verwandle ich mich in nen Fettsack mit Strapse” // “Du hälst mich für blöd oder?” “NEIN. Nooain. Komm erzähl noch ein bisschen über die menschliche Verbundenheit in der Autotunerszene…” // “Ich bin kein Einhorn, ich bin ein Fühlhorn.” // “Stirb!… äh, Verzeihung, ich meinte ´Gesundheit´.” // “Ich hab mir gerade fast was gebrochen. Den Mageninhalt.” // “You messed with the wrong Hundesportcommunity.” // “Hey Schatz, die sind echt ok. Weißt du eigentlich steh ich sogar auf kleine Brüste.” // “So mein Kind, jetzt schau dir mal diese Frauen bei Friendscout an und sag mir, welche du Mama nennen könntest…”// “Definieren Sie Poltik aus der Sicht eines Lobbyisten.” “Teuer, aber machbar.” // “Bin level 14. Aber mit cheaten, da der Jerk, der das geprogt hat Windowshonk ist und nicht barrierefrei riddled. Ich hasse ihn!” // “Du kennst Eis am Stiel III nicht? Lass mich den Film so zusammenfassen: Fiese Musik! Grotesk häßliche Menschen! Hanebüchenste Story! Dialoge a.d.Hölle! UND: Sybille Rauch!” // “Es gibt keinen Grund Lesben mehr oder weniger zu mögen als andere.” “Doch, wenn sie bekackte Schriftarten verwenden!” // “Wie heißt’n das Gayromeo für Heteromänner?” “Alfa.” // “Wann war Compuserve eigentlich cool?” “Als Tut-Ench-Amun Bundeskanzler war.” // “Ich entscheide mich für ihn. Er hat diese süße Narbe an der Nase.” “Vergiss ihn und schnall dich an. Hier kommt meine Blinddarmnarbe…” // “Wenn du nur so geil wärst, wie deine Tweets.” // SMS: “Such mich bei den Aschenbechern, you moron!” //  “Charly, it’s not what you think!” “Yeah, well Victor, isn’t your penis in her hand?” // “Wen könnte ich jetzt anrufen, um ihm die Lindenstraße zu ruinieren…?” // “Wohin kommen die Tiere nach dem Tod, Mami?” “Tierhimmel.” “Frisst da der Knut auch nicht den Krakenpaul?” “Na gut, vergiss, was ich sagte. In Wirklichkeit werden sie alle verbrannt oder zu Seife verarbeitet.” // “Der Anwalt meint, Atomkraftwerke per Anordnung abzuschalten, wär soooo Weimar.” “Gab’s in der Weimarer Republik schon Atomkraftwerke?” // “Die Nacht der Gewohnheit.” // “DU BAUSPARERIN!” “KLAPPE, DU AVON-BERATER!” // “Prioritäten setzen: Scheiß auf den Preis, Hauptsache der Trash stimmt.”

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