
Foto von Deef – “Fear 2: Project Origin” (c) Warner Bros Entertainment Inc.
Am gestrigen Freitag, dem 13. ist “Fear 2 – Project Origin” erschienen. Den Egoshooter mit Mystery- und Horrorelementen gibt’s wahlweise für PC, Xbox360 und Playstation3. Ich bin dem Genre und neuer Ware gegenüber sehr aufgeschlossen, aber angesichs meines Stapels, an noch nicht fertig gespielten Games, bin ich kritischer und teste zunächst die Demo.
Die Grafik wirkt Fallout 3 ähnlich: Tolle Lichteffekte, aber kantige Elemente und schwammige Texturen. Wenn Gameplay und Handlung stimmen, dann wiegt das auch optisches Mittelmaß auf. Hier ist aber anscheinend alles nur passabel: die üblichen Soldatengegner, die üblichen Büro-Levels, die übliche Waffenmischung aus Submachinegun, Schrotflinte, Sniperrifle usw. Angenehm, aber auch schon oft gesehen, ist die Zeitlupenfunktion, mit der man problemlos auch größere Gegnergruppen überwältigen kann.
Die Mystery-Einlagen mit der vom Helden halluzinierten Alma, einem kleinen Mädchen, sind ansprechend filmreif inszeniert. Aber dennoch schafft es die Demo von Fear 2 nicht, mich mit Handlung und Design zu überzeugen wie Bioshock oder mit Atmosphäre und Grafik zu punkten wie Dead Space.
Ich habe immer noch Resistance 2 hier liegen, quasi ungespielt und ich habe Killzone 2 vorbestellt. Das Leben ist nicht nur zu kurz für schlechte, sondern auch für mittelmäßige Spiele. Deswegen lasse ich Fear 2 aus. Möglicherweise tue ich dem Spiel unrecht, denn fertige Games können besser sein als ihre Demos. Die Wertung von 4players spricht allerdings dagegen. Das veröffentlichte Fear 2 erhält 79%, was heißt: befriedigend, aber vernachlässigbar. Zum Vergleich: Bioshock 94%, Killzone 2 88%, Resistance 2 87%, Dead Space 87%.
Nachtrag am 1.03.2009: Habe das fertige Fear 2 heute auf einer Xbox360 gespielt. Die Grafik wirkte besser als im PS3-Demo. Die Texturen waren gut, Kantenflimmern fiel nicht negativ auf. Das Slow-Motion-Feature kann durchaus Spaß machen. Würde Fear 2 nun sogar kaufen, wenn ich nicht soviele andere unvollständig gespielte Games hier liegen hätte.
Ich hatte auch die Demo angespielt, konnte mich irgendwie keine 5 Minuten so richtig fesseln. Ebenso gings mir mit Resident Evil 5 Demo bei der ich die Steuerung total daneben finde. (Ja, ist sicherlich konfigurierbar, aber da bin ich eben zickig. Entweder es klappt von Anfang an oder das Game hat einen schweren Stand bei mir ;)
Das Resident Evil 5 Demo spiele ich als nächstes an.
Und ich seh das wie du: ein Spiel muss rocken, sonst verschwendet man nur seine Zeit.
Hab gestern abend zusammen mit einem Freund zwei Stunden gespielt — bei abgedunkeltem Raum — und die erste fiese Zombi-Attacke aus dem Nirgendwo hat uns beide ausm Sofa hochspringen lassen als wären wir unschuldige 6 Jahre alt und hätten noch nie einen Horrorstreifen gesehen. Was nicht stimmt. Wir sind abgebrüht.
Kurz: Der Horror, die Stimmung, das ganze Game und die bitter nötigen Kampfstrategien (dank nochmal stark verbesserter Gegner-KI) entwickeln sich erst mit dem Spiel. Vor allem die Gegner gehen schlau vor, was man sonst seltener erlebt, und das ist für mich einer der großen Pluspunkte, den ich für FEAR2 in die Waagschale werfen will. Kann man nach der Demo vielleicht nicht so ganz nachvollziehen.
Leih’s mir, wenn du’s durch hast. :)
Blöd: Dann muss ich Dir auch die X-Box 360 leihen ;)
Falsche Antwort.
Als Nostalgiker muss ich das uaf der X-Box spielen; tatsächlich ist es so, dass ich die Kiste nur wegen FEAR damals gekauft habe; und jeder Euro war sein Geld wert
Das Spiel hat eine Chance verdient.
Der Beginn ist zwar etwas langatmig, aber steigert sich im Laufe des Spiels. Da ist wohl eher dem Effekt des “Sich-Gruselns” geschuldet.
Ich habe zwar erst die Demo gespielt, kann aber aufgrund dessen 4players Bewertung nicht teilen.
Jau, ich habs schon oft erlebt, dass ein Spiel erst seine Zeit braucht, um mir zu gefallen.