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	<title>Kommentare zu: Ich bin der Fuchs, sagte der Fuchs</title>
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	<description>Hörbücher, Lesungen und Spieltrieb</description>
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		<title>Von: kumquats</title>
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		<dc:creator>kumquats</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 00:15:10 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin ganz froh, daß der ganze fiese Streßmüll aus dem Buch sich NICHT aus dem Erfahrungsschatz einer jetzt 18-Jährigen speist :-)</description>
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		<title>Von: Himbeere</title>
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		<dc:creator>Himbeere</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 00:38:18 +0000</pubDate>
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		<description>1. Zu dem sie &quot;rockt die Literaturszene&quot; :
Sie ist lediglich ein WerbeaufstelldingsdawasdadraußenvorDönerbudenimmerrumlungert des Verlags und weiß wahrscheinlich schon gar nicht mehr wo oben und unten ist. Ihre Interviews und Aussagen klingen jedenfalls sehr hohl, aufgesetzt und schreien nach &quot;waaah wo bin ich.&quot; Selbst mir tut sie schon langsam Leid. Alleine das &quot;Jura&quot; studieren ... vorhin diesen Ausschnitt aus einem Interview im Verblödungskasten gesehen ... wie unlustig und wie affektiert das Publikum lacht. Arm.

2. Das entschuldigt sie nicht von ihren begangenen faux pas des Quellen unterschlagens, aber grundsätzlich sind der Verlag, die Lektoren und die ganze Pseudo-Literarische-Hype-Maschinerie das Übel... das Mädchen kennt die &quot;wahre Welt&quot; doch noch gar nicht. Bis auf das Ihre Mutter verstorben ist, scheint ihr ja noch nichts allzu &quot;reales&quot; passiert zu sein. Papi ist ganz toll und bekannt und sowieso standen ihr die Türen ja schon von vornherein offen. Das was sie beklagt, dass es nichts mehr gebe, wofür es sich zu rebellieren lohne... Wahrscheinlich musste sie noch nicht um 5 Uhr morgens in irgendeinem Sch...önen Supermarkt die Regale einräumen oder sich bei einer Zeitarbeitsfirma verkaufen damit ihre Familie über die Runden kommt. Stattdessen durfte sie ihren Neigungen nachgehen... u.a. von Dingen zu sprechen, von denen sie keinen blassen Schimmer hat.

3. Über ihr Aussehen abzulästern ist ja wohl mal unterste Schublade... Ich sag nur scheiß voreingenommene und oberflächliche Gesellschaft. Oder wie die Minderbemittelten sprich Mehrheit der Personen in unserer Gesellschaft es ausdrücken &quot;Eh, guck disch doch ma an!&quot; 

4. Zu dem &quot;Hätte es diesen Plagiatsvorfall nicht gegeben, wäre der Autor wahrscheinlich abgegangen, wie toll das ist, und symptomatisch für den Literaturbetrieb, dass erst ein kleines Mädchen kommen muss um diesen aufzumischen..&quot; von Philipp Nicht das &quot;kleine Mädchen&quot; ist gekommen, sondern die Hirnlosen kommerzgeilen &quot;Talentsucher&quot; sind in einen riiiiesigen Haufen Sch... getreten, den sie selbt dort platziert haben. Reiner Zufall, dass dieser &quot;Vorfall&quot; bzw. die Diskussion aufgebrochen ist.

5. Langsam nervt es echt irgendwie...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1. Zu dem sie &#8220;rockt die Literaturszene&#8221; :<br />
Sie ist lediglich ein WerbeaufstelldingsdawasdadraußenvorDönerbudenimmerrumlungert des Verlags und weiß wahrscheinlich schon gar nicht mehr wo oben und unten ist. Ihre Interviews und Aussagen klingen jedenfalls sehr hohl, aufgesetzt und schreien nach &#8220;waaah wo bin ich.&#8221; Selbst mir tut sie schon langsam Leid. Alleine das &#8220;Jura&#8221; studieren &#8230; vorhin diesen Ausschnitt aus einem Interview im Verblödungskasten gesehen &#8230; wie unlustig und wie affektiert das Publikum lacht. Arm.</p>
<p>2. Das entschuldigt sie nicht von ihren begangenen faux pas des Quellen unterschlagens, aber grundsätzlich sind der Verlag, die Lektoren und die ganze Pseudo-Literarische-Hype-Maschinerie das Übel&#8230; das Mädchen kennt die &#8220;wahre Welt&#8221; doch noch gar nicht. Bis auf das Ihre Mutter verstorben ist, scheint ihr ja noch nichts allzu &#8220;reales&#8221; passiert zu sein. Papi ist ganz toll und bekannt und sowieso standen ihr die Türen ja schon von vornherein offen. Das was sie beklagt, dass es nichts mehr gebe, wofür es sich zu rebellieren lohne&#8230; Wahrscheinlich musste sie noch nicht um 5 Uhr morgens in irgendeinem Sch&#8230;önen Supermarkt die Regale einräumen oder sich bei einer Zeitarbeitsfirma verkaufen damit ihre Familie über die Runden kommt. Stattdessen durfte sie ihren Neigungen nachgehen&#8230; u.a. von Dingen zu sprechen, von denen sie keinen blassen Schimmer hat.</p>
<p>3. Über ihr Aussehen abzulästern ist ja wohl mal unterste Schublade&#8230; Ich sag nur scheiß voreingenommene und oberflächliche Gesellschaft. Oder wie die Minderbemittelten sprich Mehrheit der Personen in unserer Gesellschaft es ausdrücken &#8220;Eh, guck disch doch ma an!&#8221; </p>
<p>4. Zu dem &#8220;Hätte es diesen Plagiatsvorfall nicht gegeben, wäre der Autor wahrscheinlich abgegangen, wie toll das ist, und symptomatisch für den Literaturbetrieb, dass erst ein kleines Mädchen kommen muss um diesen aufzumischen..&#8221; von Philipp Nicht das &#8220;kleine Mädchen&#8221; ist gekommen, sondern die Hirnlosen kommerzgeilen &#8220;Talentsucher&#8221; sind in einen riiiiesigen Haufen Sch&#8230; getreten, den sie selbt dort platziert haben. Reiner Zufall, dass dieser &#8220;Vorfall&#8221; bzw. die Diskussion aufgebrochen ist.</p>
<p>5. Langsam nervt es echt irgendwie&#8230;</p>
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		<title>Von: unionista</title>
		<link>http://www.gefuehlskonserve.de/ich-bin-der-fuchs-sagte-der-fuchs-02032010.html/comment-page-1#comment-7408</link>
		<dc:creator>unionista</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 19:34:18 +0000</pubDate>
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		<description>@deef:

dann gib mal her.

@jacke: wer ist dreißig und hat nichts zustandegebracht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@deef:</p>
<p>dann gib mal her.</p>
<p>@jacke: wer ist dreißig und hat nichts zustandegebracht?</p>
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		<title>Von: Deef</title>
		<link>http://www.gefuehlskonserve.de/ich-bin-der-fuchs-sagte-der-fuchs-02032010.html/comment-page-1#comment-7407</link>
		<dc:creator>Deef</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 18:36:22 +0000</pubDate>
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		<description>@Unionista: Ja sie hat Quellen unterschlagen, viel fremdes reingeschludert. Aber es geht in Axolotl Roadkill um mehr als um Techno und Drogen. Vielleicht liest du das Buch erst mal, bevor du urteilst.

@Jacke: Du sprichst in Rätseln.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Unionista: Ja sie hat Quellen unterschlagen, viel fremdes reingeschludert. Aber es geht in Axolotl Roadkill um mehr als um Techno und Drogen. Vielleicht liest du das Buch erst mal, bevor du urteilst.</p>
<p>@Jacke: Du sprichst in Rätseln.</p>
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	<item>
		<title>Von: jacke</title>
		<link>http://www.gefuehlskonserve.de/ich-bin-der-fuchs-sagte-der-fuchs-02032010.html/comment-page-1#comment-7406</link>
		<dc:creator>jacke</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 18:29:46 +0000</pubDate>
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		<description>hmm... ja, es muss wirklich hart sein mit ansehen zu müssen wie ein 17-jähriges Mädchen die Literaturszene &quot;rockt&quot; (auf jeden Fall ist sie in aller Munde), wenn man selbst mit seinen 30 Jahren so RICHTIG noch nie was hingekriegt hat. Ich wüsste auch nichts anderes als sie auf ihr Aussehen zu reduzieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hmm&#8230; ja, es muss wirklich hart sein mit ansehen zu müssen wie ein 17-jähriges Mädchen die Literaturszene &#8220;rockt&#8221; (auf jeden Fall ist sie in aller Munde), wenn man selbst mit seinen 30 Jahren so RICHTIG noch nie was hingekriegt hat. Ich wüsste auch nichts anderes als sie auf ihr Aussehen zu reduzieren.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Bobby California</title>
		<link>http://www.gefuehlskonserve.de/ich-bin-der-fuchs-sagte-der-fuchs-02032010.html/comment-page-1#comment-7399</link>
		<dc:creator>Bobby California</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 19:01:49 +0000</pubDate>
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		<description>Helene Hegemann will nicht mehr Schriftstellerin sein, sondern Recht studieren, sagt sie:

http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/Enfant-fatale/story/30000361</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Helene Hegemann will nicht mehr Schriftstellerin sein, sondern Recht studieren, sagt sie:</p>
<p><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/Enfant-fatale/story/30000361" rel="nofollow">http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/Enfant-fatale/story/30000361</a></p>
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	<item>
		<title>Von: unionista</title>
		<link>http://www.gefuehlskonserve.de/ich-bin-der-fuchs-sagte-der-fuchs-02032010.html/comment-page-1#comment-7393</link>
		<dc:creator>unionista</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 21:12:00 +0000</pubDate>
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		<description>@Deef

Die Person Hegemann hat sich durch ihre Abschreiberei disqualifiziert. Wo ist die literarische Leistung? Die gibt es dann nicht. Schreibe und Sujet stammen nicht von ihr, sondern von verschiedenen anderen AutorInnen (waren es nicht 6 Seiten Quellennachweis). Es ist ist, nach allem was bisher diskutiert wurde, ein Aufguss. Insofern hat Donatello recht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Deef</p>
<p>Die Person Hegemann hat sich durch ihre Abschreiberei disqualifiziert. Wo ist die literarische Leistung? Die gibt es dann nicht. Schreibe und Sujet stammen nicht von ihr, sondern von verschiedenen anderen AutorInnen (waren es nicht 6 Seiten Quellennachweis). Es ist ist, nach allem was bisher diskutiert wurde, ein Aufguss. Insofern hat Donatello recht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Deef</title>
		<link>http://www.gefuehlskonserve.de/ich-bin-der-fuchs-sagte-der-fuchs-02032010.html/comment-page-1#comment-7392</link>
		<dc:creator>Deef</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 12:49:45 +0000</pubDate>
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		<description>@Donatello: Interessant, wie man seinen offenen Hass auf Helene Hegemann derart emotional auf mich projizieren kann.

Meine Position bzw. was ich zu sagen habe, hast du in deiner schablonenhaften Schwarz-Weiß-Sicht nicht verstanden. Ich habe von Anfang an zwischen Helene Hegemanns Person, ihrem Buch und ihrem Vergehen, dem laxen Quellenumgang, differenziert. Denn Denkkategorien a la Darth Vader/Luke Skywalker und die sich daraus ergebenden Pauschalverurteilungen führen nicht zu einer sachlichen Auseinandersetzung, wie dein von Unterstellungen strotzender Kommentar eindrucksvoll belegt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Donatello: Interessant, wie man seinen offenen Hass auf Helene Hegemann derart emotional auf mich projizieren kann.</p>
<p>Meine Position bzw. was ich zu sagen habe, hast du in deiner schablonenhaften Schwarz-Weiß-Sicht nicht verstanden. Ich habe von Anfang an zwischen Helene Hegemanns Person, ihrem Buch und ihrem Vergehen, dem laxen Quellenumgang, differenziert. Denn Denkkategorien a la Darth Vader/Luke Skywalker und die sich daraus ergebenden Pauschalverurteilungen führen nicht zu einer sachlichen Auseinandersetzung, wie dein von Unterstellungen strotzender Kommentar eindrucksvoll belegt.</p>
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	<item>
		<title>Von: moosmann</title>
		<link>http://www.gefuehlskonserve.de/ich-bin-der-fuchs-sagte-der-fuchs-02032010.html/comment-page-1#comment-7391</link>
		<dc:creator>moosmann</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 11:45:05 +0000</pubDate>
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		<description>@Donatello
Ich hatte Sie schon im Parallelthread gefragt, wo man etwas darüber hört, daß Helene Hegemann gar nicht wirklich die Autorin ihres Buches ist, sondern ihr Vater ihr die Feder geführt haben könnte. Können Sie das bitte konkretisieren?
Was Sie sonst sagen, finde ich in der Sache nicht falsch, aber im Ton wird es Helene Hegemann nicht gerecht. Sicherlich sprechen wir angesichts der Verkaufserfolges um einen Umsatz in Millionenhöhe, an dem sie sehr gut mitverdient. Aber was hat sie als Teeny für Mittel, sich gegen ein Umfeld zu behaupten, das alle Mittel der Manipulation beherrscht? Wie soll sich die Marionette gegen ihren Strippenzieher wehren? Sie müßte die Fäden abbeißen, an denen sie geführt wird. 
Wenn man wie Deef es tut, ihr Buch auch trotz der Plagiate schätzt und ihr als Autorin etwas zutraut und ihr Thema für interessant hält, möchte man sie natürlich nicht vernichten. Weil Deef ihr gegenüber sich auch stets wertschätzend geäußert hat, glaube ich auch nicht, daß sie ihn hassen müßte. Aber auch, wenn man ihr Schreiben nicht so hoch hält und ihre Thematik nicht so faszinierend findet, (so geht es mir), sollte man sie nicht so rundum als Person verurteilen. Sie ist ein Rädchen in der Maschine, die sie vernichtet, und die Maschinerie fragt nicht, ob sie dieses Rädchen freiwillig sein möchte. Wenn sie sich jetzt über diese Maschine beklagt, spricht das eher dafür, daß sie es nicht hat kommen sehen. Sie hat keinen Überblick und ist anscheinend von lauter Maschinisten umgeben. Ihr fehlt der Blick von außen. In der Situation des &quot;Angegriffenseins&quot; schottete sie sich zusätzlich ab und ist seither auf den Kreis der Jasager angewiesen. Da ist keine Selbstkritik zu erwarten. 
Es wäre auch zuviel verlangt, wenn sie angesichts der üppigen Belohnungen (Honorare, Preisnominierung, Zuwendung von &quot;wichtigen&quot; Leuten) selbskritisch würde. Wieviel Stehvermögen kann eine gerade mal Achtzehnjährige haben? Bei allem Zorn über die Dreistigkeit des Verlages und der Literatur-Großkritik, die das plumpe Plagiat noch pseudowissenschaftlich als Intertextualität adeln wollen, sollten wir die Proportionen nicht aus den Augen verlieren und Helene Hegemann als die Schwächere eher in Schutz nehmen als preisgeben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Donatello<br />
Ich hatte Sie schon im Parallelthread gefragt, wo man etwas darüber hört, daß Helene Hegemann gar nicht wirklich die Autorin ihres Buches ist, sondern ihr Vater ihr die Feder geführt haben könnte. Können Sie das bitte konkretisieren?<br />
Was Sie sonst sagen, finde ich in der Sache nicht falsch, aber im Ton wird es Helene Hegemann nicht gerecht. Sicherlich sprechen wir angesichts der Verkaufserfolges um einen Umsatz in Millionenhöhe, an dem sie sehr gut mitverdient. Aber was hat sie als Teeny für Mittel, sich gegen ein Umfeld zu behaupten, das alle Mittel der Manipulation beherrscht? Wie soll sich die Marionette gegen ihren Strippenzieher wehren? Sie müßte die Fäden abbeißen, an denen sie geführt wird.<br />
Wenn man wie Deef es tut, ihr Buch auch trotz der Plagiate schätzt und ihr als Autorin etwas zutraut und ihr Thema für interessant hält, möchte man sie natürlich nicht vernichten. Weil Deef ihr gegenüber sich auch stets wertschätzend geäußert hat, glaube ich auch nicht, daß sie ihn hassen müßte. Aber auch, wenn man ihr Schreiben nicht so hoch hält und ihre Thematik nicht so faszinierend findet, (so geht es mir), sollte man sie nicht so rundum als Person verurteilen. Sie ist ein Rädchen in der Maschine, die sie vernichtet, und die Maschinerie fragt nicht, ob sie dieses Rädchen freiwillig sein möchte. Wenn sie sich jetzt über diese Maschine beklagt, spricht das eher dafür, daß sie es nicht hat kommen sehen. Sie hat keinen Überblick und ist anscheinend von lauter Maschinisten umgeben. Ihr fehlt der Blick von außen. In der Situation des &#8220;Angegriffenseins&#8221; schottete sie sich zusätzlich ab und ist seither auf den Kreis der Jasager angewiesen. Da ist keine Selbstkritik zu erwarten.<br />
Es wäre auch zuviel verlangt, wenn sie angesichts der üppigen Belohnungen (Honorare, Preisnominierung, Zuwendung von &#8220;wichtigen&#8221; Leuten) selbskritisch würde. Wieviel Stehvermögen kann eine gerade mal Achtzehnjährige haben? Bei allem Zorn über die Dreistigkeit des Verlages und der Literatur-Großkritik, die das plumpe Plagiat noch pseudowissenschaftlich als Intertextualität adeln wollen, sollten wir die Proportionen nicht aus den Augen verlieren und Helene Hegemann als die Schwächere eher in Schutz nehmen als preisgeben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Donatello</title>
		<link>http://www.gefuehlskonserve.de/ich-bin-der-fuchs-sagte-der-fuchs-02032010.html/comment-page-1#comment-7388</link>
		<dc:creator>Donatello</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 01:57:27 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Humane, zivilisierte Kommunikation&quot; ist der Kommerz-Hure Hegemann völlig fremd. Siehe ihre scheinheiligen Interviews, siehe ihre dann doch wieder alles relativierende Position in der Presse. Am Ende ist sie ja nur Opfer einer böswilligen Medienkampagne geworden. Diese fiesen Journalisten haben doch tatsächlich gemerkt, dass sie sich fremde Texte aneignen wollte, in der Hoffnung, keiner würde es merken; niemand würde solche Underground-Blogger lesen.

Kurz: die Frau ist ein hohler Medienprofi und nicht mehr. Als würde man ein Cindy-Crawford-Face auf eine Aretha-Franklin-Platte kleben. Und dann Paris Hilton draufschreiben.

Was verkauft, ist gut. Etwas anderes zählt bei dieser ach so schnell erwachsen gewordenen wanna-be &quot;Schriftstellerin&quot; nicht. Und anscheinend verkaufen sich die literarischen Wichs-Vorlagen ihres Vaters mit dem Gesicht des Nachwuchses auf dem Cover recht gut.

Um mehr als Umsatz geht es ihr nicht. Was Hegemann von jedem noch so unbekannten Künstler unterscheidet: Sie hat keine Message, sie hat nichts zu sagen. Aber sie hätte SO gerne etwas zu sagen: deswegen klaut sie bei den Echten.

Und so sehe ich das - sorry - auch bei dir, Deef: Du hättest so gerne etwas zu sagen. Du stehst so auf das Rampenlicht. Aber den Weg dahin können dir eben nur Echten ebnen.

Es gibt Themen - gerade die polarisierenden sind es meistens - bei denen man EINE Position einnehmen sollte. Und vielleicht muss man gerade dann auch mal auf etwas verzichten, um seine Stellung klar zu machen. 

Viele verzichten dann, und man hört nie von ihnen..

Andere nehmen alles mit.

Bitchin´for the fame. 

Alle beide.

***

Was für eine Enttäuschung...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Humane, zivilisierte Kommunikation&#8221; ist der Kommerz-Hure Hegemann völlig fremd. Siehe ihre scheinheiligen Interviews, siehe ihre dann doch wieder alles relativierende Position in der Presse. Am Ende ist sie ja nur Opfer einer böswilligen Medienkampagne geworden. Diese fiesen Journalisten haben doch tatsächlich gemerkt, dass sie sich fremde Texte aneignen wollte, in der Hoffnung, keiner würde es merken; niemand würde solche Underground-Blogger lesen.</p>
<p>Kurz: die Frau ist ein hohler Medienprofi und nicht mehr. Als würde man ein Cindy-Crawford-Face auf eine Aretha-Franklin-Platte kleben. Und dann Paris Hilton draufschreiben.</p>
<p>Was verkauft, ist gut. Etwas anderes zählt bei dieser ach so schnell erwachsen gewordenen wanna-be &#8220;Schriftstellerin&#8221; nicht. Und anscheinend verkaufen sich die literarischen Wichs-Vorlagen ihres Vaters mit dem Gesicht des Nachwuchses auf dem Cover recht gut.</p>
<p>Um mehr als Umsatz geht es ihr nicht. Was Hegemann von jedem noch so unbekannten Künstler unterscheidet: Sie hat keine Message, sie hat nichts zu sagen. Aber sie hätte SO gerne etwas zu sagen: deswegen klaut sie bei den Echten.</p>
<p>Und so sehe ich das &#8211; sorry &#8211; auch bei dir, Deef: Du hättest so gerne etwas zu sagen. Du stehst so auf das Rampenlicht. Aber den Weg dahin können dir eben nur Echten ebnen.</p>
<p>Es gibt Themen &#8211; gerade die polarisierenden sind es meistens &#8211; bei denen man EINE Position einnehmen sollte. Und vielleicht muss man gerade dann auch mal auf etwas verzichten, um seine Stellung klar zu machen. </p>
<p>Viele verzichten dann, und man hört nie von ihnen..</p>
<p>Andere nehmen alles mit.</p>
<p>Bitchin´for the fame. </p>
<p>Alle beide.</p>
<p>***</p>
<p>Was für eine Enttäuschung&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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