Sep
03
2005

Ich sehe was, was Du nicht siehst

Spieglein, Spieglein an der Wand - Foto von Deef

Auf einer Herrentoilette an der A9, Richtung Berlin erlebe ich eine Überraschung. Urinierenden Herren wird eine autoerotische Erfahrung angeboten. Über den Pissoirs hat ein Spaßvogel Spiegel angebracht. Ist das eine wohlmeinende Hilfestellung für korpulente Männer, die das eigene Geschlecht seit Jahren nicht mehr sahen? Leider war kein Personal da, das ich zu dem Thema interviewen konnte.

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Geschrieben von Deef in: Fotos und Videos | Tags: , |
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5 Kommentare

  • MrAnytime (anonym) sagt:

    TITLE:
    Das kenne ich auch–schon öfters gesehen. Finde das eigentlich eine ideale Lösung. Ohne Spiegel will nämlich niemand dumm gegen die Wand starren und schaut deshalb nach links oder rechts, wenn da jetzt aber andere Typen stehen wirds den Herren wieder mulmig und dann schauen se ganz komisch mit verdrehten Hälsen und Augen in der Gegend rum.

    Da ist mir lieber sie schauen sich selbst an und pinkeln einfach. So–Reißverschluß zu!

  • NBerlin sagt:

    TITLE:
    oder wie diese dämliche TV-Psychologin mal meinte: Er ist nicht klein, das liegt nur an der Perspektive, wenn sie von oben gucken ist das ein falscher Eindruck…

  • Deef sagt:

    REPLY:
    TITLE:
    Zur Größen(wahrnehmungs)änderung wäre ein Zerrspiegel hilfreich. Gleich mal als Patent anmelden: Das Urinal für den Mann mit Kurzglied-Komplex.

  • Jo (anonym) sagt:

    TITLE: Dummes Strahlen
    Das ist eine ausgesprochen dumme Idee! Wo doch jeder Toilettenbetreiber wissen sollte,
    dass es das Geld besser in einen Zielpunkt im Pissoir investiert. Denn das spart Zeit und Geld
    bei der Reinigung. Merke: Das südliche Strahlen des Mannes hat auf der Toilette höhere
    Priorität

  • Deef sagt:

    REPLY:
    TITLE:
    Zielpunkte gegen “Verstrahlung” (Mann, ist das ein Trash) begrüße ich auch. Leider sind sie gelegentlich nicht dort angebracht, wo der auftreffende Strahl die geringste Spritzwirkung entfaltet, sondern einfach in der Mitte des Beckens und man kontaminiert sich trotz Volltreffer selbst. Gut, wenn sich dann ein Verantwortlicher findet, den man anscheißen von der unhaltbaren Situation in Kenntnis setzen kann. Zum Beispiel über den “Hausruf -99″ eines Leipziger Studiokomplexes:

    Bitte nicht abknibbeln! Foto von Deef

    Und wenn keiner rangeht, dann verzichtet man auf die Bürstenbenutzung. Ist man ganz mies drauf, dann ist auch mal ein “abgeknibbeltes” Schild fällig. Jawoll!

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