Okt
05
2007

“Money walks, bullshit talks”

Kressreport fragte Moritz Hunzingers, ob es ihn schmerzt, als PR-Skandalnudel zu gelten und dieser antwortet:

“Beruflich kenne ich keine Schmerzgrenze. Wer maßt sich dieses Urteil an? Money walks, bullshit talks. Wer Vertrauen verdient, kann sich Erfolge leisten. Wer Vertrauen bezahlt, kann sich Erfolge kaufen.”

Das klingt gut. Aber ergibt es irgendeinen Sinn?

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Geschrieben von Deef in: Der ganze Rest | Tags: , |
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4 Kommentare

  • unionista sagt:

    “Geld spaziert, Mist labert” ?

    Die Sätze mit dem Vertrauen sind letzterer. Oder zumindest unverständlich.

    Antwort auf deine Frage: Nein.

  • morus sagt:

    nein, das ergibt keinen sinn. wittgenstein würde sagen: die sprache feiert. aber leisten tut sie nix mehr.

  • Deef sagt:

    Danke. Dachte schon, bin doof.

  • Ruediger sagt:

    Hunzinger ist ein “Spin Doctor”, der davon lebt, die Leute verbal schwindlig zu spielen und sich dann hinten rum mit der Beute vom Acker zu machen.

    Klar und deutlich: “Wer Vertrauen bezahlt, verdient kein Vertrauen.”

    Außerdem ist das ein verbal spin im doppelten Sinne des Wortes. Die Phrase lautet nämlich:
    “Money talks, bullshit walks!”

    Diese beschreibt einen anderen Sachverhalt aus Alltag und Geschäftswelt, nämlich das, wer die Chance ergreifen und etwas bewegen will, Geld sprechen lassen muss also dieses auch einsetzt. Billige Worte allein schaffen das meist nicht und die Chance geht (bullshit walks).

    Kenne diesen Spruch aus der anglo-amerikanischen Finanzszene, wo man damit unter anderem gegen ‘cowards’ (Feiglinge) auch gegen die ‘money-tards’ (Zahlungsunwillige und Zauderer) zu Felde zieht.

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