
Leicht verpeilt und sehr unterhaltsam: Mirko Hecktor erzählt von Klo-Ficks in München
Schon wieder eine spannende Lesung in München. Zehra Spindler, die Erfinderin von München851, Heldin der Tagesbar und des Kulturbiergartens, feierte gestern ihren Geburtstag und ließ dazu einige Freunde und Bekannte ihre Sicht der Dinge vorlesen. Thema “München: Plötzlich schwärmen alle“.
Anlass war der peinliche ZEIT-Artikel, der dem Berlin-Hype nichts Besseres entgegen zu setzen hat, als den Versuch, München zu hypen. Was unnötig und kontraproduktiv ist, denn Rechtfertigungen (die es, wie mir ältere Münchner erzählten, schon vor 30 Jahren gab) sind kein Merkmal von Größe.
Die Vorlesenden der gestrigen Veranstaltung – DJ Mirko Hecktor, Franz Kotteder (SZ), Birgit Ackermann (SZ/BR), Bea Wild (SZ – ihre Meinung über den ZEIT-Artikel hier), DJ Jens Poenitsch (DJ, Musiker, Produzent), Michael Sailer (Schwabinger Schaumschläger) – sahen das größtenteils ähnlich und unterhielten das volle Bavarese ausgezeichnet. Zehra, wir sind gespannt auf die nächste Lesung.
Mehr zum Thema:
Danke für den Tipp. Schon erschütternd. Vor allem deshalb, dass DIE ZEIT einem Autor den Raum für episches Berlin-Bashing und München-Geknuddel einräumt. Wozu soll das gut sein? Wie in den Kommentaren jemand vermerkt hat, vielleicht um Anzeigen zu verkaufen? Ist ja auch Oktoberfestzeit, und über diese Maßkrug- und Rumtatafestival ist bekanntlich schon so viel geschrieben worden – also musste mal wieder was anderes her. Traurig.