
Captain Future-Komponist Christian Bruhn live in der Ersten Liga in München – Foto von Deef
Letzte Woche landete das Raumschiff Comet in München. Heraus stieg Captain Future in der Person von TV-Komponist Christian Bruhn und die Future-Crew in Form eines Fan-Band-Projekts und bescherte mir und mehr als 100 anderen die totale Erinnerung. Gänsehaut und weiche Knie. Musikalischer Orgasmus. Serotoninüberdosis wie durchs Kinderfernsehen 1980.
Die Captain Future-Titelmelodie kann man sich auf Bruhns Homepage anhören. Den kompletten Soundtrack gibt es hier auf CD. Was Christian Bruhn noch so alles komponiert hat, kann man dort nachlesen.
KLASSE Folge!!! Mit hohem Wiedererkennungswert fuer mich… Toll erzaehlt!
Gruss Norman
Wollte nur erwähnen: Ich hätte mir letzten Sommer beinahe ein Paar Gummistiefel mit Captain Future-Bild gekauft – gibt’s von FlipFlop, hier anzuschauen: http://www.flickr.com/photos/eay/531433751/
Den Captain mit Schweißfüßen treten?! WEICHE SATAN!
Bin anderer Meinung: Wenn schon Gummistiefel, dann NUR mit Captain Future ;-)
Das ist viel zu gefährlich, Joan, Sie bleiben im Raumschiff.
Super Folge!
Gibt’s noch andere Deef-Kindheitsflashs?
PS: Um Himmels willen.
Mach nie wieder den “Erklär Doktor”.
Mich schaudert es jetzt noch.
Da gäbe es noch ein paar Dinge zu erzählen. Aber nicht alles auf einmal…
Der lustige Erklär-Doktor wäre doch mal was für eine Radio-Serie.
Onkel Doktor Adolf Gessen kommt zu Dir zum Fieber messen.
Captain Future…. damals als man als Kind noch draußen gespielt hat, den ganzen Tag, war Captain Future DER Grund nach Hause zu gehen und sich vor den Fernseher zu setzten. Egal wie toll die Bude, die man sich grad im Wald gezimmert hatte auch war, egal wie schön das Wetter war und egal wie oft Mama gesagt hat: “Was sitzt du hier drin, geh raus spielen!”
Draußen war niemand zum spielen mehr, nicht bei Captain Future! :)
You’re DAMN RIGHT, Josef. Es gab auch keinen anderen Grund, vor dem Fernseher zu sitzen, außer Captain Future, denn das übrige ZDF-Ferienprogramm war nur mit Krämpfen zu ertragen. Siehe beispielhaft hier.
Erst das bekannte, vielversprechende Intro:
Hallo! Leute, es sind Ferien! Alle machen blau
von Flensburg bis nach Oberammergau!
Denn es sind Ferien und mit viel Tam-Tam
und Information steigt wieder unser Ferienprogramm!
Dann macht Moderator “Benny” die Themenübersicht fürs Studio- und Fernsehpublikum. Die anwesenden Kinder aus Ismaning bereuen derweil, der Einladung des ZDFs gefolgt zu sein. Denn was erwartet uns “am ersten Tag in der zweiten Woche” Spannendes? Ein Typ der SIEBDRUCK erklärt, ein spaßiger Spendensammler von den SOS-Kinderdörfern und eine Band, von der man nie etwas gehört hat (“KOBRA”?!!). Na wenigstens gibt es guten alten Blacky-Fuchsberger-Klamauk mit Dudu, dem verrückten VW-Käfer….
also wenn Anke das Ferienprogramm moderiert hat…. da hab ich damals auch schon nix gegen gehabt ;)
Captain Future-Fans dürfte auch Exile mit “How Can This Go Wrong” bekannt vorkommen. Ist von 1979.
Stimmt, ähnlich instrumentiert. Gesang sehr ELO-mäßig.
Erstaunlich, was für Gemeinsamkeiten sich da auftun. Ich war ebenfalls geradezu verrückt nach der Serie, auch wenn die Dialoge oft kindisch und die wissenschaftlichen Erklärungen totaler Quark waren.
Ich besorgte mir alle Romane von Edmond Hamilton, die ob ihres Alters (Entstehungszeit 30er/40er Jahre)als Handlungsort zu 90 % nur die Planeten des heimischen Sonnensystems hatten. Und schon über 30, besorgte ich mir via ebay die ungeschnittenen französischen Episoden, nur um mal einen Überblick zu gewinnen, was das ZDF alles an Szenen entfernt hatte (Was auch eine ganze Reihe Ungereimtgeiten und Handlungssprünge erklärte :-) )