“Rosenheim war mittlerweile offenbar total tot. Ich kannte niemanden. Die jungen Gesichter waren alle neu, im Zentrum am Brunnen eine Totenstille, aus den Modehäusern und Dekorationsstuben kam nur noch ein hartnäckiges Aufrechterhalten, ein pastellfarbener Abklang, die Kälte hatte gewonnen, die Rentner das Regiment uebernommen.” // “Ich für meinen Teil verteidige lieber die chemischen Gerüche gegen den Terror des Natur-Gestanks und beantworte damit auch gerne vorab bereits die Frage, ob ich als Schwuler vielleicht einfach keinen Sinn für weibliche Düfte habe: Nein, ich finde auch stinkende Männer einfach nur zum Kotzen!” // “Dass die Tiere erst sterben mussten, um ein sinnliches Gefühl bei uns hervorzurufen, sei es auch ganz unschuldig taktil, ist absolut in Kauf zu nehmen.” // “Aber leider ist bei der groß angekündigten Vewandlung eines Provinzbahnhofes in einen Eurobahnhof (die ICEs von und nach Paris halten hier) wieder nur ein Provinzbahnhof herausgekommen. Dafür aber einer mit Aufzügen.” // “Die profansten Graffiti werden fotografiert – hier in Berlin ist schließlich alles und jeder irgendwie Kunst und wer das nicht so sieht, wäre eben doch besser nach München gegangen.”
danke für die aufmerksamkeit!
Ich danke für deine wunderbaren Ergüsse, Madame.
beim “pastellfarbenen abklang” bin ich gekommen.
Wohi…? Nein, vergiss es. Zitat Valerie Cherish: “I don’t need to know that!”
“I don´t need to SEE that.”
not either