Ein Herz für Blogs ist eine schöne Empfehlungs-Aktion, die der Stylespion initiiert hat. Ich empfehle ein paar Fotoblogs:
- Apr
21
2009Feb
14
2009Die finalen Worte zum Valentinstag
Von Indigoidian:
“Schokolade macht fett, Blumen lassen nach drei Tagen die Köpfe hängen und es nimmt mir auch keiner eine Kassette (!!!) mit seinen oder meinen Lieblingsliedern auf, so wie sich das gehört. Also was wollt ihr eigentlich? Was ist das für ein Scheißtag?”
Nov
14
2008Vielen Dank, liebe Sportlehrer
Nach zwei Wochen Hochschulsport möchte ich mich nachträglich bei den 9 Sportlehrern meiner Schullaufbahn bedanken. Dafür, dass sie mir beigebracht haben, körperliche Ertüchtigung konsequent mit Schmerz und Demütigung der unangenehmen Art in Zusammenhang zu bringen. Das hat mich einiges über die Negativität gruppendynamischer Prozesse gelehrt, noch bevor ich den Ausdruck kannte. (Ja, mich wollte nie jemand in seiner Mannschaft haben. Ist im Nachhinein aber nicht so schlimm, denn die, die immer gewählt wurden und haben, sind gerade in Ausbildung zum Verwaltungsfachwirt und Ähnlichem. Menschen, die nicht einmal für Ihresgleichen interessant sind…) [schreibt das Wondergirl]
Sep
23
20088 of many reasons for reading blogs
- “Ein wenig im elsass rumgelungert und mein zynikerherz von der romantik schach matt setzen lassen“
- “Absolut empfehlenswert, auch wenn die Möbel im Gastraum eine gewisse Sperrmüllanmutung verströmen.“
- “Und dann noch etwas, das mich fassungslos macht: da kreieren gutbezahlte Lebensmittelchemiker eine Cola, die angeblich 0 Kalorien hat, aber so schmeckt wie ein Bleistift riecht. What´s the fucking point, Pepsi-brains?“
- “Es ist immer wieder erschütternd, wie besessen die heterosexuelle Szene vom Sex und ihrer sexuellen Orienterung an sich ist.“
- “Hey, hast du ‘nen Fetisch? Ich hab’ nämlich ‘ne Uniform“
- “You know what’s super lame? Positivity. Fuck these guys and their earnest enthusiasm. Makes me sick. The only think keeping me from killing myself is the guy in the red shirt’s sideburns.“
- “Saturn begreift, vor welche Anforderungen uns die kommenden zwei Wochen stellen, und bewirbt die Unterwasserknipse von Kodak als ‘bierdicht – beerproof to a depth of 1 litre’“
- “Noch bevor das erste Semester um war, wurde sie so depressiv, dass sie ihr Studium abbrach. Damit hatte ich nichts zu tun. Trotzdem war es Genugtuung.”
Apr
07
2008Beim Pinkeln beobachtet

Bei dieser Lesung im Berliner Ori ist es passiert. Man las, lauschte, trank und nutzte die Möglichkeiten der Raumarchitektur. Ein Guckloch in der Tür des Unisex-WCs machte es möglich. Bomec schaute, Glam verhinderte und ich hatte einen so intensiven Rotflash, dass ich das Loch in der Tür gar nicht bemerkte… weiterlesen »
Apr
07
2008Das war die Re:publica 2008
Ein paar Worte zur Blogger/Internet/Digi-Lifestyle-Tagung Re-publica, derentwegen ich letzte Woche nach Berlin flog. Im Deutschland Radio Kultur hörte ich ein Interview, in dem sich der Moderator vor der Hörerschaft und dem interviewten Markus Beckedahl, einem der Re-publica-Organisatoren, lächerlich machte: “Ich hab ja gerade mal eben in Ihr Programm geschaut. Blogs contra echten Journalismus ist eines Ihrer Themen, wie ist denn da der Stand der Dinge?” Solange es solche Fragen gibt, ist es schon allein aus medienpädagogischen Aspekten sinnvoll, Re-publicas zu veranstalten. weiterlesen »
Mrz
29
2008Rentner in Rosenheim, Aufzüge in Saarbrücken, Kunst in Berlin
“Rosenheim war mittlerweile offenbar total tot. Ich kannte niemanden. Die jungen Gesichter waren alle neu, im Zentrum am Brunnen eine Totenstille, aus den Modehäusern und Dekorationsstuben kam nur noch ein hartnäckiges Aufrechterhalten, ein pastellfarbener Abklang, die Kälte hatte gewonnen, die Rentner das Regiment uebernommen.” // “Ich für meinen Teil verteidige lieber die chemischen Gerüche gegen den Terror des Natur-Gestanks und beantworte damit auch gerne vorab bereits die Frage, ob ich als Schwuler vielleicht einfach keinen Sinn für weibliche Düfte habe: Nein, ich finde auch stinkende Männer einfach nur zum Kotzen!” // “Dass die Tiere erst sterben mussten, um ein sinnliches Gefühl bei uns hervorzurufen, sei es auch ganz unschuldig taktil, ist absolut in Kauf zu nehmen.” // “Aber leider ist bei der groß angekündigten Vewandlung eines Provinzbahnhofes in einen Eurobahnhof (die ICEs von und nach Paris halten hier) wieder nur ein Provinzbahnhof herausgekommen. Dafür aber einer mit Aufzügen.” // “Die profansten Graffiti werden fotografiert – hier in Berlin ist schließlich alles und jeder irgendwie Kunst und wer das nicht so sieht, wäre eben doch besser nach München gegangen.”
Mrz
12
2008Blogfetzen
“So, und nun gehe ich einen Mann dazu überreden, mir Bier zu kaufen.” // “Gestern statt Ficken Fressflash.” // “Memo an mich selbst: Freundin verbieten das eigene Blog zu lesen.” // “Die letzten Wochenenden war ich nicht allein, also hieß es was unternehmen. Außerhalb des Bettes.” // “Und noch etwas stört: Die Romanheldin Helen ist permanent geil. Jede einzelne ihrer Körperflüssigkeiten scheint sie in Stimmung zu bringen, zu Spielchen anzuregen, deren Hauptbestandteil ihr eigener Leib ist.” // “Ich will Zigaretten, die schön machen und Freunde, die kotzen gut finden.” // “Was die Leitkirchers nicht wissen, ist dass gerade Session im Zimmer ihres Sohnes Schorsch ist, dass sich da gerade fuer ein paar Bauernjungs Welten oeffnen, dass Stephanskirchen gerade zum wahrnehmungsmaessigen Mittelpunkt der Erde wird.“
Jan
22
2008“Blogs sind hochgradig gegendert”
Interessante Studie [via] über geschlechtsspezifische Unterschiede in der Deutschen Blogosphäre. So habe ich die Ergebnisse verstanden:
- Die meisten Weblogs werden von Frauen geschrieben. Bei den 13-17-jährigen sind sogar mehr als 80 Prozent der Blogs in Mädchenhand.
- Die 100 am häufigsten verlinkten Blogs, die sogenannten A-Blogs, werden mit überwiegender Mehrheit von Männern geschrieben.
- Mögliche Erklärung für diesen Unterschied ist der Inhalt, der in den A-Blogs viel mehr politisch und weniger privatpersönlich ist. These: mehr politische Diskussion statt Tagebuch = für mehr Leute interessant = mehr Links = mehr Erfolg.
Erinnert an den Straßenverkehr: Frauen fahren hinsichtlich StVO-Befolgung und Unfallstatistik besser Auto, Männer gewinnen die Formel 1.
Nov
15
2007In der Musik versteckt sich der Teufel
Als wir klein waren, glaubten wir, wir müssten nur erwachsen werden und dann würden die Angst, die Einsamkeit und die Ohnmacht verschwinden. Dann wurden wir groß. Doch die Angst, die Einsamkeit und die Ohnmacht waren immer noch da…
Aber das führt jetzt in die falsche Richtung, denn ich wollte auf jemanden hinteasen, der immer noch klein ist. Isaak ist ein trauriger Junge, der Musik verteufelt und seine Mutter vermisst. Um fünf Uhr morgens steht er vor Bomecs Bett. Hier lang!
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