Sie: Bringst Du mich noch zum Auto?
Er: Wieso? Hast Du Angst im Dunkeln?
Sie: Nein. Ich fände es einfach höflich, wenn Du das machst, weil ich Dich darum bitte.
Er: Klar. Schläfst Du vorher mit mir? Ich fände es höflich, wenn Du das machst, weil…
Sie: Halt’s Maul!
- Jan
08
2009Quid pro quo
Mrz
16
2008Frühling Flavor
In ihren Kellerwohnungen haben sich die Schneeglöckchen herausgeputzt. Langsam wagen sie sich in kleinen Gruppen an die Oberfläche und zeigen ihre makellos weißen Blüten. Sie sind der erste Glanz auf dem vom Winter geschundenen Rasen am Maximiliansplatz. Auch die Feierleute, die in kleinen Gruppen zu den Clubs dort laufen, haben sich zurecht gemacht. Es ist wieder mild genug, um die dicken Daunenjacken, die North Face-Parkas und die Wollmützen im Schrank zu lassen. Ungefütterte Lederjacken, Pullis mit ärmellosen Westen drüber und leichte Stoffmäntel künden ebenso den Frühling an, wie der Blütenzauber im Gras. weiterlesen »
Sep
06
2007“Wir haben alle Düfte verbessert”
Donnerwetter! Frauen finden Männer, die gut riechen, attraktiver.
Das hat der Axe-Konzern Unilever sich jetzt beweisen lassen. Ob Axe “gut” riecht, wurde allerdings nicht getestet.
Nach meiner Nase weniger, aber die Bom-Chicka-Wah-Wah-Kampagne brachte mich zum Schmunzeln. Die suggerierte Vorstellung, Frauen würden durch einen Sniff Discounterdeo willig, ist ultra-abwegig und hoch-interessant zugleich…
Nov
13
2005Ein Junge, ein Stift und die Kunst
Als ich sieben Jahre alt war, malte ich mit einem schwarzen Filzer ein Bild auf den gelben Streugutkasten unten an der Straße. Es war mit wenigen Strichen vollbracht und erzählte von Liebe, Begierde und Schmutz. Bescheiden verzichte ich auf eine Signatur. Fast 25 Jahre später sitze ich in einer Regionalbahn und betrachte ein ähnliches Werk des Zeichners Marc Christmann. Wie ich schuf er eine polarisierende Ode an die Körperlichkeit aus Sicht eines unschuldigen Jungen.
Mai
10
2005Viel schlimmer!
Ich laufe, nein ich renne. Um mich herum kalte Nacht. Hinter mir… ich weiß nicht, ich kann nicht stehen bleiben, kann mich nicht umdrehen. Aber aus den Augenwinkeln sehe ich die Verfolger. Es sind viele, mindestens ein halbes Dutzend, vielleicht mehr. Sie haben laute Hunde dabei, die meine Spur aufgenommen haben. Die kalte Luft brennt in meiner Lunge. Vor mir taucht aus dem dunklen Nebel ein schwarzer Umriss auf. Mein Auto. Es parkt am Straßenrand. Ich spurte noch schneller, so schnell es trotz Seitenstecken geht. Ich keuche und muss ausspucken. Fäden von Speichel ziehen sich aus meinem Mund in den Wind. Meine Häscher sind nur noch etwa fünfzig Meter hinter mir, rufen, schreien, die Hunde bellen laut. Noch bevor ich am Auto angekommen bin, zerre ich meinen Schlüsselbund aus der Hosentasche, nehme den Autoschlüssel zwischen die Finger. Endlich bin ich am Wagen, aber ich brauche zwei endlos lange Versuche, bis ich das schmale Ding im Schlitz des Schlosses habe. Einen Moment später sitze ich, knalle die Tür mit Schwung zu. Noch dreißig Meter sind sie von mir entfernt. Ich sehe jetzt, sie tragen Baseballschläger, schwingen sie hoch über ihren Köpfen. Ich stecke den Schlüssel ins Zündschloss, drehe ihn und… nichts. Noch 15 Meter. Ich drehe zurück, versuche noch einmal die Zündung… NICHTS. Ich blicke mich im Wagen um, suche ob da irgendein vergessener Schalter ist, ein Choke, den man ziehen kann, aber ich kann mich nicht erinnern, dass sowas nötig gewesen wäre. Mein Puls, der bereits bei 120 Schlägen pro Minute angekommen war, beschleunigt um weitere zehn als sie meinen Wagen erreichen und die Türen aufreißen. Ein Zucken fährt durch meine Glieder und ich sehe das fahle Morgenlicht durch die Fenster scheinen. Als ich mich aufsetze, dreht sie sich zu mir um.
„Was ist los, Süßer?“ Ich wische mir Sabber vom Kinn und blinzle die Decke an.
„Ich hab schlecht geträumt.“
„Und? Was ist passiert?“
„Mein Auto ist nicht angesprungen“. Sie streckt sich und gähnt.
„Oh Gott! Jungs-Alpträume…. ‚Hilfe, ich hab kein Tor geschossen’ und so.“Mai
01
2005Kotze, Kacke, Liebe
In einer halben Stunde hab ich Feierabend. Ich bin ziemlich geschafft. Heute Mittag gab’s für die Gruppe Tortellini in Schinken-Sahne-Soße. Das ist ein Klassiker, die Kids lieben sie. Irgendwie hab ich nicht aufgepasst – jedenfalls hat sich Sophie drei Teller reingeschaufelt. Als alle beim Mittagsschlaf lagen, kam sie mit grünem Gesicht angetapst. Ich hab nicht lang gefackelt und bin mit ihr zackig auf die Toilettentür zu gerannt. Vergebens – plötzlich war ich voller Kinderkotze. weiterlesen »
Apr
05
2005Zweifel
Ich hatte sie vor zwei Wochen zum ersten Mal gesehen und jetzt liegt sie auf meinem Bett. Sie sieht sehr gut aus, wie sie da liegt. Ihre Haare sind auf dem Kissen ausgebreitet. Ich knie neben ihr und betrachte sie. Wir haben unsere Kleider noch an. Keiner sagt etwas. In Gedanken trage ich alles zusammen, was ich von ihr weiß und versuche meine Gefühle zu ordnen. Tut sie das gleiche? weiterlesen »
Apr
01
2005One Night in Paris
Telefonierte eben mit meinem Cousin P. Er ist bei “Time Splitters Future Perfect” schon ein Level weiter als ich.
Zum Thema: Viel wurde über das unzüchtige Filmchen mit Paris Hilton gesprochen. Doch was wird darin eigentlich gesprochen? Wird darin gesprochen? Es wird. Dialoge wie dieser:
- Sie: Ich mach mich fertig (die Badezimmertür geht auf, sie steht drin vor dem Spiegel, er stellt sich mit der Kamera in den Türrahmen)
- Er: Hey wirklich? … Wow! … Was machst Du, Pari’? … Du schönes …(sie lächelt) schönes (ihr Lächeln wird breiter)…Biest. HAHAHAHAHA!
- Sie: Biest? (Schmolllippe vorschiebend)
- Er: HAHAHAHAHAHAHAH!
- Sie: Mädchen!
- Er: HAAHAAHAHAHAHA! Sorry.
- Sie: Du bist besessen von mir, immer filmst Du mich. Hihihi!
- Er: Yeah, Ich liebe es … Deine Pussy zu filmen.
- Sie: Hihihi. Mein Gesicht.
- Er: Wow. Hübsch!
- Sie: (Kleinmädchenstimme) Danke.Geschrieben von Deef in: Filme und Serien | Tags: Boys, Dialogfetzen, Filme, Girls, Paris Hilton, Pornodialoge |
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