Jan
13
2012
-

Lesung “Liebe, Drogen, Mexiko” in München

Plakat "Liebe, Drogen, Mexiko" von Deef

Liebe, Drogen, Mexiko

multimediale Lesung mit Visuals von VJ Pixelfehler und Stories von Deef Pirmasens
Freitag, 24. Februar 2012, 21.30 im Harry Klein, Sonnenstraße 8, München

Danach legen Harry-Klein-DJ Sissi und Berghain-Resident Ben Klock auf.
Dort bei Facebook vormerken
und hier das Vorschauvideo sehen:


Vielen Dank für die gemafreie Musik in diesem Video an Sagi Berger.

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Jan
06
2012
-

“Nightlover” – Airens STROBO als Kurzfilm

Der Berliner Max Seedorf hat Motive aus Airens Erzählung STROBO zu einem 7-minütigen Kurzfilm verarbeitet und online gestellt. Laut Ada Blitzkrieg (@bangpowwww), die beteiligt war, wurde in Kreuzberg gedreht. Die Musik stammt vom Berghain Resident Ben Klock.

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Jan
06
2012
-

“A space of freedom, hedonism, musical connoisseurship and intense experience”

Berghain von vorne - Foto von Deef

Luis-Manuel Garcia, Doktorand an der Universität Chicago hat den ultimativen Lexikonartikel übers Berghain geschrieben. Hier entlang.

Mehr zum Berghain gab’s auch schon bei mir zu den Themen:

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Dez
22
2010
4

Jahresabschluss 2010

Weihnachten im kleinen Salon - Foto von Deef

2010 hielt einige Besonderheiten für mich bereit. Da waren der Hegemann-Airen-Skandal, meine Mandel-Op (vorher, nachher), die verunglückte Blogger-Nummer der Welt Kompakt (Ergebnis) und das Sprechen des STROBO-Hörbuchs (Hörproben).

Außerdem viele schöne Lesungen, Dialogfetzen, Videospiele, Friseursalonnamen aus der Hölle sowie das LOST-Finale, Street Art, einen ansprechenden Club-Relaunch, erster und letzer Besuch eines Speed Datings, die Münchner Zwischennutzung des Jahres und das Zusammentreffen mit Rainald Goetz und mit dem Captain Future-Komponisten Christian Bruhn. Darüber hinaus habe ich noch ein paar Dinge notiert,  mit denen ich mich in diesem Jahr beschäftig habe: weiterlesen »

Sep
13
2010
3

Warum man im Puerto Giesing feiern sollte

Die obere Tanzfläche im Puerto Giesing - Foto von Deef
Tanzen unter fehlender Deckenverkleidung, trinken an einer Bar aus übereinandergeschichteten Holzpaletten. Puerto Giesing räumt mit dem Klischee vom “geleckten” München auf. Foto von Deef.

Wenn man an Clubbing in München denkt, dann eher an “neu, schick und teuer” als an “alt, runtergekommen und improvisiert.” Das ist schade, vor allem für Leute wie mich, die auf marodes Flair stehen. Zum Glück gibt es das aber auch in München. Zum Beispiel im erstklassig runtergerockten Puerto Giesing. Das ehemalige Hertie-Kaufhaus in der Tegernseer Landstr. 64 (U2 Silberhornstraße) wird seit dem Frühjahr von Künstlern und Veranstaltungsmachern als Atelier, Ausstellungsfläche und Partyort genutzt und hat sich wochenends zu einem Club mit ausgezeichnetem Booking gemausert. weiterlesen »

Jun
25
2010
1

So sieht’s im neuen Harry Klein Club München aus


GEMA-freie Musik in diesem Video von Chris.

Die Macher des Harry Klein Clubs haben Erfahrung. In den 90ern führten sie das legendäre Ultraschall auf dem ehemaligen Flughafengelände in München-Riem und später im Kunstpark Ost am Ostbahnhof. Als der 2003 schloss, eröffneten sie nebenan auf dem Optimolgelände das Harry Klein. Ein sehr kleiner, aber feiner Club für elektronische Musik, der sich insbesondere durch große Visualflächen auszeichnete. Letztes Wochenende blitzten die Stroboskope dort zum letzten Mal und gestern war “Grias di Stachus”, die Wiedereröffnungsparty des neuen Harry Klein in der Sonnenstraße 8. weiterlesen »

Jan
26
2010
8

Panoramabar: “Die Muschi hat mir besser gefallen”

Fassade des Berghains - Foto von Deef

Zwei Wochen war die Panarama-Bar im Berliner Berghain geschlossen. Letztes Wochenende wiedereröffnete sie nach, wie es im Flyer heißt, “umfangreichen Umbauarbeiten”. Aufgefallen sind mir eine neue Lichtinstallation an der Decke und neue Kunst an den Wänden. Wo bisher eine riesige Vagina von der Wand grinste, provoziert nun ein großes Foto eines männlichen Pos, dessen Backen weit auseinander gezogen sind. Was war der Grund für den Wechsel? Vielleicht will man Presseartikel wie diesem widersprechen, in denen es hieß: weiterlesen »

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Jan
09
2010
3

Planet Party

Das Harry Klein. Derzeit noch auf dem Optimolgelände - Foto von Deef

Im München der 90ern und frühen 2000ern hatte man erst das Flughafengelände in Riem, später verlassene Industrieareale, wie die Pfanni Knödelfabrik, für Partys und Clubs genutzt. Mittlerweile sind die Feierareale namens Kultfabrik und Optimolgelände heruntergekommen und nur noch bei Publikum beliebt, das Porno/Absturz/1-Europartys schätzt. Allein das wunderbare Harry Klein hält wie der letzte Kosmonaut auf der MIR die Stellung an der Friedensstraße beim Ostbahnhof. Wenn der  Technoclub irgendwann in hoffentlich naher Zukunft (und nicht wie falsch bei Wikipedia steht “im November 2009″) in die Innenstadt ziehen wird, ist die Ära der dezentralen Satellitenclubs endgültig vorbei. weiterlesen »

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Apr
14
2009
-

Berghain: Der ausführliche Gebäudeplan

Berghain, Schlange sonntags morgens um 7 Uhr - Foto von Deef
Berghain, Schlange sonntags morgens um 7 Uhr. Foto von Deef

Ein guter Club ist ein Szenetreff. Werden klassische Medien auf ihn aufmerksam, spülen sie Mainstreampublikum hinein und vertreiben die Szene, die sich einen neuen Insider-Ort sucht. Beim Berghain ist das – vermutlich dank der restriktiven Türpolitik, die erkennbar Szenefremde draußen hält – noch nicht passiert, aber der Hype um den düsteren Berliner Technotempel nimmt zu. weiterlesen »

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Mrz
20
2009
4

“Sind die Klos ok?” – “Ja, die Flyer stehen bereit.”

Die Flyer stehen auf der Ablage - Zrwrk, München - Foto von Deef

Zrwrk, München – zum Vergrößern Klicken

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Mrz
15
2009
1

Dialogfetzen: Total hetero

Ich könnte dich als Antwort küssen - Foto von Deef

“Eben beim Reingehen hat mich der Türsteher gefragt, ob ich wüsste, was heute für ne Party steigt. Ich so Candy Club und er lässt mich rein. Gab’s da Probleme mit Leuten, die plötzlich überrascht festgestellt haben, dass Lesben und Schwule um sie rumtanzen?”
“Entweder das oder dein Aussehen. Du siehst einfach total hetero aus.”
“Ist das aus deinem Mund jetzt ein Kompliment oder eine Beleidigung?”
“Ich könnte dich als Antwort küssen.”
“Auf die Wange?”

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Feb
08
2009
9

Music For Tipsy Girls

Music for typsy girls - Foto von Deef

Das DJ-Set mit “Stars on 45″-Instrumentals, Sugar-Hill-Gang-Remixen und einer Karaoke-Version von “Pump up the Jam” übertölpelt mich gehörig. Erst halte ich es für mutig und tanze artig, dann wird mir klar: die 70er ertrag ich nicht mehr und die 90er noch nicht wieder. Aber es ist laut Schriftzug überm Plattenaufleger auch kein Mix für mich, sondern “Music for tipsy girls”. Die anwesenden Damen geben sich redlich Mühe, dem gerecht zu werden. weiterlesen »

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Dez
15
2008
112

Berghain: So kommt man durch die härteste Tür Berlins

Das Berghain morgens um 6. Foto von Deef.

Eine heftige Gravitationskraft geht aus vom Berghain in Berlin. Trotz langer Anstehzeiten und strikter Türpolitik zieht es wie ein gigantisches Schwarzes Loch aus Beton und Stahl scharenweise partywütige Techno- und Housefans an. Hier ein paar Tipps, wie mit hoher Wahrscheinlichkeit reinkommt. weiterlesen »

Nov
29
2008
1

Candy Club – Sweets and Beats in München

Der Candy Club ist eine queere Veranstaltungsreihe in München, die allen Vorurteilen trotzt. DJ Thomas Lechner erbringt den praktischen Nachweis, dass man Justice mit Britney Spears mixen kann, ohne die Tanzfläche leer zu spielen. Das Publikum ist schwul, aber nicht sissy, lesbisch, aber nicht butch und hetero, aber nicht machomäßig/tussig. Coole Jungs halten Händchen, süße Mädchen küssen sich und Heteropärchen tanzen dazwischen und schauen sich tief in die Augen.

Der Candy Club ist das Gegenteil seines Titels – nicht der sündige Süßigkeitenladen zur Schau gestellter Frivolitäten, sondern eine Blase gelebter Normalität, von der wir in Fußgängerzonen, auf Sportplätzen und in den Medien noch weit entfernt sind.  Jeden zweiten Samstag im Monat findet die Veranstaltung in der Roten Sonne statt (dazwischen auch mal in anderen Locations), dem alternativen Club am Maximiliansplatz, der vom “angesagten” Pacha und den Partyschuppen 089, Baby und Max & Moritz eingerahmt wird. Nicht selten landen Feierwillige, denen die Schlange an den anderen Läden zu lang oder die Türsteher zu streng waren, im Candy Club und merken nicht mal, dass sie eine Gay-and-Friends-Party betreten.

Für manche ist das ein Beleg dafür, wie enttäuschend un-proud und “normal” die Veranstaltung doch sei. Aber genau das ist souverän, integrativ, und angenehm unprätentiös. Ein Hoch auf den Candy Club, der bereits seit neun Jahren stattfindet und laut Website “die älteste Queer-Indie-Electro-Party auf dem europäischen Kontinent” darstellt. Ob das stimmt, kann dem Münchner Partygänger egal sein, wichtig ist nur: Der nächste Candy Club steigt am Samstag, dem 13. Dezember 2008. Und den 5. Januar 2009 darf man sich auch bereits vormerken, denn dann feiert die Reihe ihr Zehnjähriges im Muffatwerk mit Stereo Total, Peaches, Scott Mathew und anderen.

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Sep
28
2008
4

München im September

Auf ihren taillierten T-Shirts prangt neonfarben “3 Tage wach”. Die Trägerinnen lächeln und zeigen mit den Fingern auf ihre Brüste. Die Pose halten sie solange, bis das Blitzen der Kamera in der Hand ihrer Freundin aufhört. Der Apparat verschwindet in einer Handtasche, die drei schlanken Körper in der tanzenden Menge. Harter House, maximaler Bass, verspielte Visuals an den Wänden. This club is a place to be.

Das steht auch in den Reiseführern, die die jungen Oktoberfestbesucher lesen. Sie brauchen auf der Tanzfläche doppelt soviel Platz, sie schreien doppelt so laut, wenn der Beat stärker wird. Zwei oder mehr Liter Wiesnbier wirken und machen vergessen, dass man in Lederhosen oder Dirndl in einem Elektroclub auffällt wie eine Nonne in einem Striplokal.

Um drei liegen Lederhosen und Dirndl müde auf den Sofas oder übergeben sich auf den Klos. Einige versuchen vor dem Club vergeblich ein Taxi zu bekommen. Die Fahrer schauen auf die Kleidung, sehen die ferngesteuerten Bewegungen und schütteln den Kopf. Schnell winken sie einen nüchtern wirkenden Fahrgast in Club-Outfit heran und brausen davon.

Die Mädchen mit den bedruckten Shirts wischen Haare aus verschwitzten Gesichtern, nippen an Wodka-Bulls und knipsen sich dabei. Sie kichern nicht über die verbliebenen Trachtträger, die am Rand der Tanzfläche eingeschlafen sind. Passt schon, das ist München im September und vielleicht gehen sie morgen Nachmittag in kurzem Dirndl selbst aufs Oktoberfest.

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