Danny Boyle, der Regissseur von Trainspotting, hat mit “Sunshine” den besten Science-Fiction-Film der letzten Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte abgeliefert. In der nahen Zukunft droht die Sonne zu erlöschen. Die 8-köpfige Crew des Raumschiffs “Ikarus 2″ ist unterwegs zu ihr, um sie mit einer riesigen Bombe wieder anzuzünden. Doch bevor sie ihr Ziel erreicht, fängt die Besatzung ein automatisches Notsignal von “Ikarus 1″, dem verschollenen ersten Schiff auf, das seine Mission nicht erfüllt hatte. weiterlesen »
- Mai
11
2007Ripleys und Bowmans Erben
Geschrieben von Deef in: Filme und Serien | Tags: Danny Boyle, Film, Science Fiction, Trainspotting |
Apr
25
2007Muxmäuschenstill
Da geht einer los, um Menschen, die Ordnungswidrigkeiten und Straftaten begehen, im Brustton der Überzeugung zu stellen, zu filmen, zu demütigen und zu bekehren. Ein Mann namens Mux. Der selbsternannte Gesellschaftsverbesserer überführt Raser, Beckenpinkler, Schwarzfahrer, Ladendiebe, Sprayer, Exibitionisten, Vergewaltiger, Hehler, Spanner, Klassenclowns und Mörder. Muxmäuschenstill – ein Film über einen Irren, der die Irrenden vorführt, gedreht in erschütternd authentischen Pseudo-Doku-Szenen.
Der Hauptdarsteller Jan Hendrik Stahlberg, der auch das Drehbuch schrieb, ist entweder ein Ausnahmeschauspieltalent oder wie der Charakter, den er mimt, meschugge. Er erinnert mich an einen Bekannten, der weder ein guter Schauspieler, noch (so hoffe ich) wahnsinnig ist, den ich aber nicht ganz einordnen kann. Mux kommt seinem Endziel nicht so nah wie Tyler Durden, ist nicht so realsatirisch wie der Bernd von der Capitol, aber so authentisch gespielt wie die Rollen in Halbe Treppe. Schauen und schocken lassen, liebe Droogs.
Apr
10
2007Filmzuschauer, kommst Du nach Sparta…
300 ist kein Müll, aber weit von der Phantastigkeit (so und nicht anders) eines “Sin City” entfernt. Trotzdem (oder gerade deshalb) polarisiert der Film. Einigen zufriedenen Meinungen steht z.B. der Abscheubericht von Ix gegenüber, den ich nicht so recht nachvollziehen kann. 300 ist kein Riefenstahl’scher “Triumph des Willens” und nicht Veit Harlans “Kolberg“. Er kommt nicht mal in deren Nähe.
Aber eine Warnung an die Fankurve von Troja, “Königkreich der Himmel”, Gladiator und “Herr der Ringe”. Vorsicht meine lieben Droogs, 300 ist kein klassischer Muskel- und Sandalen-Schinken. Es ist ein blutspritzender Martial-Arts-Film, der von Fernost nach Griechenland verlegt wurde. Inklusive nerviger Zeitlupensequenzen in denen anatomisch genau Köpfe von Rümpfen abgeschlagen und (inklusive der Schnittfläche mit Halsfleisch, Wirbelsäule usw.) vorgezeigt werden. Die dem Film vorgeworfene Ästhetisierung der Gewalt kann ich in solchen Ekelszenen nicht erkennen.
Fazit: Kann man sich anschauen, es gibt aber keinen guten Grund dafür.
Mrz
22
2007Music and Lyrics
So heißt der Film, in dem Hugh Grant einen “has been 80s star” und Drew Barrymore seine Raumpflegerin spielt. Der Film hätte auch auf Deutsch “Music and Lyrics” heißen können, die Übersetzung “Text und Musik” wäre auch in Ordnung gewesen. Was den Verleih aber geritten hat, ihn “Mitten ins Herz – ein Song für Dich” zu nennen, bleibt rätselhaft. Hätte ich nicht den überzeugenden Trailer gesehen, ich schwöre, ich würde niemals einen Film mit dem Titel “Mitten ins Herz” anschauen. Außer er wäre mit James Gandolfini, der darin einen Killer spielt. weiterlesen »
Mrz
18
2007Der letzte König von Schottland
Nach “Blood Diamond” kommt mit “Der letzte König von Schottland” nach kurzer Zeit erneut ein Blockbuster mit einer Afrika-Thematik in unsere Kinos. Hauptdarsteller Forest Whitaker spielt darin den ugandischen Diktator Idi Amin, der in seiner Amtszeit in den 70er Jahren schätzungsweise 300.000 Menschen ermorden ließ. Whitaker bekam den Oscar für die Rolle. Keine leichte Kost und sehr sehenswert.
Leichte Kost, die man besser ignoriert, sind diese beiden Filme, die ich die Tage auf auf DVD gesehen habe: “Trennung mit Hindernissen” und “Der Teufel trägt Prada“. Beide Filme fallen in die Kategorie “die besten Szenen hat man schon im Trailer gesehen”. Bitte nicht wie ich drauf reinfallen.
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