
Tanzen unter fehlender Deckenverkleidung, trinken an einer Bar aus übereinandergeschichteten Holzpaletten. Puerto Giesing räumt mit dem Klischee vom “geleckten” München auf. Foto von Deef.
Wenn man an Clubbing in München denkt, dann eher an “neu, schick und teuer” als an “alt, runtergekommen und improvisiert.” Das ist schade, vor allem für Leute wie mich, die auf marodes Flair stehen. Zum Glück gibt es das aber auch in München. Zum Beispiel im erstklassig runtergerockten Puerto Giesing. Das ehemalige Hertie-Kaufhaus in der Tegernseer Landstr. 64 (U2 Silberhornstraße) wird seit dem Frühjahr von Künstlern und Veranstaltungsmachern als Atelier, Ausstellungsfläche und Partyort genutzt und hat sich wochenends zu einem Club mit ausgezeichnetem Booking gemausert. weiterlesen »