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09
2009Unsere Kinder hätten da noch eine Bitte
Geschrieben von Deef in: Fotos und Videos | Tags: Fotos, Hunde, Kinder, München, Schilder, Spielplatz |
Okt
10
2008“Und das ist nicht gut so”
Wenn man sagt, “ein Kind braucht Mutter und Vater, um gesund aufzuwachsen”, so erntet man breite Zustimmung. Wenn man dagegen äußert, “ich sehe für die Entwicklung von Kindern keine Nachteile, wenn sie in schwulen oder lesbischen Partnerschaften aufwachsen”, sieht es anders aus.
Eine von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries in Auftrag gegebene Studie (leider nicht direkt verlinkbar. Zum Finden hier klicken und nach “Regenbogenfamilien” suchen) vom Institut für Frühpädagogik könnte mit diesen Vorurteilen aufräumen. Sie attestiert der Entwicklung von Kinder in sogenannten Regenbogenfamilien sogar Vorteile, denn homosexuelle Eltern setzten sich bewusster mit ihrer Rolle und ihren Kindern auseinander. In Bälde wird Zypries über ein allgemeines Adoptionsrecht für homosexuelle Paare entscheiden. Aufgrund der wissenschaftlichen Erkenntnisse ist es nicht haltbar, schwulen und lesbischen Lebensgemeinschaften weiterhin zu verbieten, Kinder fremder Eltern zu adoptieren.
Das sieht die katholische Tagespost anders und veröffentlicht einen Artikel (Update 30.11.2008: der Artikel ist dort verschwunden, aber bei einem protestantischen Verein hier online zu finden) von Christl R. Vonholt, die für die Aufrechterhaltung von Schwulen- und Lesbendiskriminierung plädiert und folgende Stichworte benutzt: sexueller Missbrauch von Kindern, Häufung psychischer Erkrankungen bei Homosexuellen, sadomasochistische Handlungen, von Kindern entdeckte Dildos homosexueller Eltern, Verwirrung durch gemeinsames Duschen mit homosexuellen Vätern, Homosexualität als Folge von Missbrauch in der Kindheit.
Schön, wenn sich Homophobiker selbst der Lächerlichkeit preisgeben. Weitere details gefällig? Der Gay Dissenter hat sich die Mühe gemacht, Frau Vonholts “Argumente” der Reihe nach abzuklopfen. Lesenswert.
Mrz
04
2008Kinder beim Einlauf
Kurz bevor die WM-Euphorie Deutschland überkam, bevor Straßen zu Fanmeilen mutierten und bevor auch Menschen mit Verstand Deutschlandflaggen hissten, saß ich im Frühling 2006 in der Redaktion eines Radioprogramms und dachte darüber nach, wie ich Plätze für sogenannte Players Escorts verlosen soll. Vor allem, wie ich den Preis benenne. Ich war kurz zuvor bereits beim Übersetzen von “Public Viewing” gescheitert und wollte diesmal unbedingt einen deutschen Begriff.
Players Escorts sind Kinder, die z.B. Fußballspieler an der Hand aufs Feld führen. In den Sinn kamen mir “Eskorten-Kinder” (verwandt mit Retortenkindern?), “Auflauf-Kids” (zartes Fleisch im Kartoffelschlafrock?) und “Einlauf-Kinder” (Kochwäsche oder Klistier?). Natürlich verwarf ich all das.
Nichtsdestotrotz gibt es Leute, die anders assoziieren als ich oder einfach schmerzfrei sind. Ein Handballverein sucht Auflaufkinder, ein Privatradio “Einlaufkids” und Youtube und Google fördern ein breites Spektrum von glücklichen Kindern beim sportlichen Einlauf zutage.
Ich entschied ich mich damals für “Spieler Eskorte”. Das war nicht besonders kreativ, aber weit entfernt vom Bild, was sonst entstanden wäre: “Das wird ein unvergesslicher Moment für Ihren Sohn oder Ihre Tochter, der gemeinsame Einlauf, Hand in Hand mit den Fußballstars, während zehntausende Fans im Stadion und Millionen Fernsehzuschauer zusehen.”
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