Jun
25
2010
1

So sieht’s im neuen Harry Klein Club München aus


GEMA-freie Musik in diesem Video von Chris.

Die Macher des Harry Klein Clubs haben Erfahrung. In den 90ern führten sie das legendäre Ultraschall auf dem ehemaligen Flughafengelände in München-Riem und später im Kunstpark Ost am Ostbahnhof. Als der 2003 schloss, eröffneten sie nebenan auf dem Optimolgelände das Harry Klein. Ein sehr kleiner, aber feiner Club für elektronische Musik, der sich insbesondere durch große Visualflächen auszeichnete. Letztes Wochenende blitzten die Stroboskope dort zum letzten Mal und gestern war “Grias di Stachus”, die Wiedereröffnungsparty des neuen Harry Klein in der Sonnenstraße 8. weiterlesen »

Geschrieben von Deef in: Der ganze Rest,Fotos und Videos | Tags: , , , , , |
Jun
16
2010
1

Ich kann dich nicht mehr leiden

“Leiden” von den wunderbaren 2zueins! aus Leipzig.

Geschrieben von Deef in: Fotos und Videos | Tags: , |
Dez
31
2009
9

Lieblingszeug 2009

Lieblingszeug 2009  - Foto von Deef

Hier sind 35 extrem rockende Spiele, Songs, Alben, Bücher, Filme, Serien und Animationsserien, die ich dieses Jahr genossen habe. weiterlesen »

Feb
11
2009
2

Der Wert einer Nummer

Telefonieren - Foto von Deef

186.000 Dollar hat ein New Yorker DJ bei der Ebay-Versteigerung seiner Telefonnummer erlöst. Die Zahlenkombination 867-5309 war dem Käufer soviel wert, weil sie durch einen 80er-Hit in den USA sehr bekannt geworden war (lies hier, hör dort).

Die Münchner Telefonnummer 32 16 8 führt zu keinem Anschluss. Schade, sonst hätte man das in Deutschland mal versuchen können. Ihr wisst schon: “Ja Rosie hat ein Telefon, auch ich hab ihre Nummer schon. Unter 32 16 8 herrscht Konjunktur die ganze Nacht“.

Geschrieben von Deef in: Der ganze Rest | Tags: , , , |
Feb
08
2009
9

Music For Tipsy Girls

Music for typsy girls - Foto von Deef

Das DJ-Set mit “Stars on 45″-Instrumentals, Sugar-Hill-Gang-Remixen und einer Karaoke-Version von “Pump up the Jam” übertölpelt mich gehörig. Erst halte ich es für mutig und tanze artig, dann wird mir klar: die 70er ertrag ich nicht mehr und die 90er noch nicht wieder. Aber es ist laut Schriftzug überm Plattenaufleger auch kein Mix für mich, sondern “Music for tipsy girls”. Die anwesenden Damen geben sich redlich Mühe, dem gerecht zu werden. weiterlesen »

Geschrieben von Deef in: Akte Deef | Tags: , , , |
Feb
04
2009
0

Cobra Killer in Hamburg


(c) polylog CobraKiller @ www.polylog.tv/videothek

Abendveranstaltungsempfehlung: Cobra Killer im Hamburger Übel und Gefährlich am Freitag, 6.02.2009. Leider werde ich, ob anderer Verpflichtungen, nicht anwesend sein können. Könnte aber trotzdem eine gute Party werden.

Geschrieben von Deef in: Der ganze Rest | Tags: , , |
Nov
29
2008
1

Candy Club – Sweets and Beats in München

Der Candy Club ist eine queere Veranstaltungsreihe in München, die allen Vorurteilen trotzt. DJ Thomas Lechner erbringt den praktischen Nachweis, dass man Justice mit Britney Spears mixen kann, ohne die Tanzfläche leer zu spielen. Das Publikum ist schwul, aber nicht sissy, lesbisch, aber nicht butch und hetero, aber nicht machomäßig/tussig. Coole Jungs halten Händchen, süße Mädchen küssen sich und Heteropärchen tanzen dazwischen und schauen sich tief in die Augen.

Der Candy Club ist das Gegenteil seines Titels – nicht der sündige Süßigkeitenladen zur Schau gestellter Frivolitäten, sondern eine Blase gelebter Normalität, von der wir in Fußgängerzonen, auf Sportplätzen und in den Medien noch weit entfernt sind.  Jeden zweiten Samstag im Monat findet die Veranstaltung in der Roten Sonne statt (dazwischen auch mal in anderen Locations), dem alternativen Club am Maximiliansplatz, der vom “angesagten” Pacha und den Partyschuppen 089, Baby und Max & Moritz eingerahmt wird. Nicht selten landen Feierwillige, denen die Schlange an den anderen Läden zu lang oder die Türsteher zu streng waren, im Candy Club und merken nicht mal, dass sie eine Gay-and-Friends-Party betreten.

Für manche ist das ein Beleg dafür, wie enttäuschend un-proud und “normal” die Veranstaltung doch sei. Aber genau das ist souverän, integrativ, und angenehm unprätentiös. Ein Hoch auf den Candy Club, der bereits seit neun Jahren stattfindet und laut Website “die älteste Queer-Indie-Electro-Party auf dem europäischen Kontinent” darstellt. Ob das stimmt, kann dem Münchner Partygänger egal sein, wichtig ist nur: Der nächste Candy Club steigt am Samstag, dem 13. Dezember 2008. Und den 5. Januar 2009 darf man sich auch bereits vormerken, denn dann feiert die Reihe ihr Zehnjähriges im Muffatwerk mit Stereo Total, Peaches, Scott Mathew und anderen.

Geschrieben von Deef in: Der ganze Rest | Tags: , , , , |
Jul
10
2008
2

Wie last.fm aber mit Musikvideos

www.tape.tv

Alle paar Clips gibt es zwar einen Werbespot, aber immerhin keine Klingeltonreklame.

Geschrieben von Deef in: Der ganze Rest | Tags: , , |
Jun
03
2008
13

Captain Future LIVE!

Captain Future-Komponist Christian Bruhn live in München - Foto von Deef
Captain Future-Komponist Christian Bruhn live in der Ersten Liga in München – Foto von Deef

Letzte Woche landete das Raumschiff Comet in München. Heraus stieg Captain Future in der Person von TV-Komponist Christian Bruhn und die Future-Crew in Form eines Fan-Band-Projekts und bescherte mir und mehr als 100 anderen die totale Erinnerung. Gänsehaut und weiche Knie. Musikalischer Orgasmus. Serotoninüberdosis wie durchs Kinderfernsehen 1980.

Die Captain Future-Titelmelodie kann man sich auf Bruhns Homepage anhören. Den kompletten Soundtrack gibt es hier auf CD. Was Christian Bruhn noch so alles komponiert hat, kann man dort nachlesen.

Mai
06
2008
1

Lesbians on Ecstasy

Gleich zweimal in München an diesem Samstag: Die Lesbians on Ecstasy performen ihre electronic music, electronic ecstasy and dance music live in der Registratur. Nach der Show kommt Sängerin Lynne T. zum Candy Club in die Roten Sonne um Platten zu legen.

Das mögen wir: Wer in der Registratur die 13 Euro Eintritt bezahlt hat, kommt in der Roten Sonne zum halben Preis rein (4 Euro – vor 24 Uhr nur 3 Euro).

Geschrieben von Deef in: Der ganze Rest | Tags: , , , , |
Apr
27
2008
4

Protokoll eines Samstags

Party - Foto von Deef
Party in Meister Eders Werkstatt – Foto von Deef
 

Nur ein bisschen verschlafen. Schnelles Frühstück bei Häagen-Dazs am Hauptbahnhof. Um die Geschmacksintensität des New-York-Cheese-Cake mit Himbeersauce zu beschreiben, müsste man ein neues Wort erfinden. Diabetiker fallen schon ins Koma, wenn sie nur dran schnuppern. Ich nehme die S5 und komme noch rechtzeitig zum Wii- und Xbox-Zocken mit Freunden in Gilching. In einem Spiel versuchen wir zu dritt eine Stadt von Terroristen zu befreien. Wir sehen sowas von kein Land. Jedesmal wenn einer von uns den virtuellen Tod erleidet, zitieren wir die kaputtesten Berliner Comics. Weia, Weia, Stulle. Au Backe, Didi.

Warte danach auf dem Bahnsteig auf die S-Bahn, die mich zurück in die Zivilisation bringt. Augustiner in der Hand, Kippe im Mund, Stöpsel im Ohr, Electro im Kopf, Sonne im Gesicht. weiterlesen »

Geschrieben von Deef in: Akte Deef,Storys | Tags: , , , |
Mrz
13
2008
2

Uffie und Moonbootica live

Heute das Electropärchen aus Paris, DJ Feadz und Uffie, in der Ersten Liga.
Morgen the currently most played artist on my iPod, Moonbootica, im Garden.

Und so wars:

Uffie - Foto von DeefDJ Feadz - Foto von Deef
Uffi und DJ Feadz – Fotos von Deef

Wir stehen in der Schlange vor dem Club. Ein weißer, alter 5er BMW fährt auf den Bürgersteig. Hinten steigen Uffie und Feadz aus und latschen wortlos rein. Als der Einlass beginnt, stehen beide – jetzt merklich aufgetaut – im Eingangsflur hinter der Kasse und lassen sich von und mit Fans fotografieren. Der Aufwärm-DJ spielt die Meute heiß, macht sie gierig, auf das was noch kommt. Ins Erste Liga passen bequem vielleicht 150 Leute, aber 300 sind drin. Die Tanzfläche ist ein Saunaclub mit Anfassen. Feadz legt auf und Uffie los: “On the beat that you hear, it’s a girl that you fear. And if you don’t enjoy this shit, you can get outta here!”. Alle flippen total aus.

Moonbootica
Tobitob und KoweSix sind Moonbootica – Foto von Deefs mieser Handycam

Moonbootica pumpen die Menge mit Beats und Licht zu höchster Euphorie. KoweSix raucht Peter Stuyvesants und Tobitob reißt an den guten Stellen die Arme in die Luft. Dazwischen posen sie lässig im Takt und geben, ganz multitaskingfähig, Autogramme auf CD-Covers und Flyer. Um halb vier morgens spielen sie eine schnelle Technodancenummer, benannt nach Captain Futures heimlicher Liebe Joan Landor. Ich vergesse, dass ich lange Stunden darauf warten musste, ich vergesse die Rudel Wodka-Bull-Koma-Kinder um mich rum und mache das Beste aus dem Viertel Quadratmeter Tanzfläche, den ich mir im quetschvollen Garden mit spitzen Ellenbogen erkämpft habe. Danach ist die Luft raus und ich gehe schweißgebadet zum Taxi. Der Fahrer hört the Best of Janis Joplin. Auch das noch.

Feb
24
2008
2

“Du warst gestern auch schon da”

Druff, Druff, Druff! DJ Lützenkirchen mixt Dada und Rave. Das irre verstrahlte Ergebnis heißt “Drei Tage wach“. [via Heiko]

Update: Das Video gibt’s auch in einer stylishen Version mit Typo-Animation statt durchgeknallter Hasen. Lützenkirchen schreibt in seinem Blog über “Drei Tage Wach”:

“Wenn ich gewusst hätte, das ein Track, bei dem ich mir im Studio den Arsch abgelacht hab, dessen text aus floskeln und dämlichen kommentaren entstanden ist, der auf Satire ausgelegt war und ist, bei einigen so schlechte Stimmung verursacht, hätt ichs mir überlegt, diese Nummer rauszubringen. (…) In diesem Sinne, Rave on, und mann leute, bitte, nehmt das ding doch nich so bitter bitter ernst, das ist ja fast peinlich…”

Geschrieben von Deef in: Der ganze Rest | Tags: , , |

Konserviert mit einem WP-Theme von TheBuckmaker | Hintergrundbild © Deef
Die Gefühlskonserve © Deef Pirmasens 2005-2012 | Impressum und Datenschutz