…das habe ich drüben bei rundshow.tv versucht zu erklären. Hier geht’s lang.
…das habe ich drüben bei rundshow.tv versucht zu erklären. Hier geht’s lang.
a.) Treffen der Anonymen Karnevaloholiker
b.) Typisch münchnerisches Straßenensemble: Litfasssäule, Verkehrsschilder und Menschen in Tracht
c.) Eine Allegorie auf die Regierungskoalition
Tipp: der Anzug rechts schützt vor angerichteter Sozialkälte, die Brille links ist FDP-Gelb…
Das bedingungslose Grundeinkommen ist eine schöne Utopie. Jeder bekommt lebenslang und ohne Gegenleistung eine Geldsumme vom Staat, die ihm das Überleben sichert. So kann er frei von Hunger und Existenzangst frei entscheiden, was er aus seinem Leben machen möchte, frei entscheiden ob und was er arbeiten möchte. Im obigen Video seht Ihr ein Interview mit Götz Werner, dem Gründer der Drogerie-Kette DM, der ein flammender Fürsprecher des Grundeinkommens ist und in dieser Funktion auf der Re-Publica 2010 sprach.
Wäre das nicht wunderbar, wenn die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens wahr würde und uns alle angstfrei und glücklich machte? Natürlich. Was steht dem Glück im Wege? Wohl die Menschen selbst, wie der Sozialpsychologe Erich Fromm bereits 1966 schrieb: weiterlesen »
50.000 Unterschriften zusammenzubekommen sollte nicht so schwer sein. Wenn 5 Prozent (realistischer sind wohl eher 10) der Bevölkerung nicht heterosexuell sind, wären das schon mal 4 Millionen Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle usw. Außerdem sollte es doch mindestens 5 Prozent Heterosexuelle in diesem Land geben, die so aufgeklärt sind, zu wissen, dass Vielfalt und Unterschiedlichkeit (=Diversity) die Gesellschaft besser machen und Diskriminierung ihr schadet.
Macht 8 Millionen potentielle Mitzeichner dieser Online-Petition, deren Ziel es ist, die sexuelle Identität in den Gleichbehandlungsparagrafen des Grundgesetzes aufzunehmen. Der lautet bislang: weiterlesen »
Die Süddeutsche ruft online zu einem politischen Poetry Slam auf. Bis zum 24. Juli kann man hier sein maximal dreiminütiges Slam-Video hochladen. Die schon eingereichten Videos gibt es dort zu sehen.
Bisher sind erst sehr wenige – um genau zu sein fünf – Clips hochgeladen worden, deren Qualität… nun ja. Sagen wir mal so: Ich glaube, jeder halbwegs talentierte Autor und Poetry Slammer hat gute Chancen sich mit einem ordentlichen Text und Video gegen die bisherigen Bewerber durchzusetzen. Also schnell bewerben und gewinnen.
Da war es wieder, das Argument der Politischen Korrektheit. In der Debatte bei Spreeblick um homophobe Äußerungen in einem CDU-Forum äußert ein Kommentator:
Ich kann das Theater um diesen Beitrag nicht wirklich nachvollziehen. Muss man denn für Homosexualität sein? Gerade hier spürt man doch immer wieder sehr stark den Druck der sog. „Politischen Korrektheit“, die nicht nur hier die Meinungsfreiheit ziemlich einschränkt.
Was ist Politische Korrektheit? Ein Verhaltenskodex, der bestimmte Ansichten verbietet? Eine Geisteshaltung, die niemandem wehtun will und deshalb jeglichen Witz oder Ironie vermeidet? Ein gesellschaftlicher Maulkorb? Das mag man glauben und ist damit konservativer Propaganda auf den Leim gegangen. weiterlesen »
Den Tiefpunkt des Videospielbashings hat vor einer Woche Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) erzielt. Ich war auf der re:publica’09 in Berlin, reiche aber nun ein paar Worte dazu nach. Herrmann sprach auf der erstmaligen Verleihung des Deutschen Computerspielpreises und sagte über sogenannte “Killerspiele” diesen Satz: “In ihren schädlichen Auswirkungen stehen sie auf einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie, deren Verbot zurecht niemand in Frage stellt.” (seine Pressemitteilung hier) weiterlesen »

“Angie, you can: Nicht nur Banken, auch das Klima retten!” (c) Greenpeace – Foto von Deef

In der “Killerspiel”-Debatte kommen die Fans von Videospielen kaum zu Wort. Um das zu ändern, schlage ich einen offenen Brief an Medien, Politik und Eltern vor. Ich lade jeden Videospielfan ein, den Text zu nehmen, wie gewünscht anzupassen und mit seinem Namen weiterzuverbreiten.
Vorschlag für einen offenen Brief von Videospielfans an Medien, Politik und Eltern zur “Killerspiel”-Debatte weiterlesen »
Das Grundgesetz dieses Landes erweist sich mal wieder als echter Glücksfall. So wie es aussieht, wird es allen, die ein Totalverbot von Erwachsenenvideospielen (sogenannte “Killerspiele”) fordern, einen dicken Strich durch die Milchmädchenrechnung machen. Im Auftrag von Bund und Ländern hat das renommierte Hans-Bredow-Institut eine Studie zum Jugendschutz im Bereich Computer- und Videospiele veröffentlicht. Darin heißt es: weiterlesen »
Merken für den nächsten Politsmalltalk:
“Die Wucht der Globalisierung hat zu einem wütenden Rückzug ins Nationale geführt.”
Alexander Hagelüken heute auf Seite 4 in der Süddeutschen Zeitung.
Gibt es jemand, der daran zweifelt, dass man mit Werbung, PR und Propaganda Meinungen oder Verhaltensweisen beinflussen kann? Gut so, denn manchmal laufen selbst milliardenschwere Kampagnen ins Leere. Was natürlich nicht die Wirkung von Werbung, PR und Propaganda widerlegt, sondern darauf hinweist, dass ihre Wirkung an Voraussetzungen geknüpft ist: z.B. dass eine Tendenz, die verstärkt werden kann, vorhanden ist oder ein echter Vorteil kommuniziert wird, in dessen Genuß man durch die suggerierte Meinung oder das gewünschte Verhalten kommt. “True love waits” beinhaltet auch einen Vorteil, wenn auch nur im Umkehrschluss: Wer auf wahre Liebe verzichtet, braucht nicht auf Sex zu warten.
Das schöne (aber verwirrende) am Journalismus ist, man kann je nach Auswahl und Interpretation der Quellen erzählen, was man will. Beispiel gefällig?
- SPON 28. Juli: Jedes sechste Kind lebt in Armut
- SPON 1. August: Kinder sind so reich wie nie
Dass ich SPON noch lese, lässt sich auch nur noch mit meinem Hang für Trash stilvoll begründen…
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