Demo für Jugendkultur und gegen das Verbot von Videospielveranstaltungen in Karlsruhe am 5. Juni 2009. Via Netzpolitik und Isotopp. Bericht dazu bei Spiegel Online.
Demo für Jugendkultur und gegen das Verbot von Videospielveranstaltungen in Karlsruhe am 5. Juni 2009. Via Netzpolitik und Isotopp. Bericht dazu bei Spiegel Online.
Mehr über das Video und den Macher, Matthias Dittmeyer bei 4players.
Den Tiefpunkt des Videospielbashings hat vor einer Woche Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) erzielt. Ich war auf der re:publica’09 in Berlin, reiche aber nun ein paar Worte dazu nach. Herrmann sprach auf der erstmaligen Verleihung des Deutschen Computerspielpreises und sagte über sogenannte “Killerspiele” diesen Satz: “In ihren schädlichen Auswirkungen stehen sie auf einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie, deren Verbot zurecht niemand in Frage stellt.” (seine Pressemitteilung hier) weiterlesen »
Im Moment geistert der sogenannte “Kölner Aufruf gegen Computergewalt” durch die Medien. Sein Inhalt ist hier als pdf und dort in der Aachener Zeitung nachzulesen. Der “Kölner Aufruf” ist in aggressivem Ton verfasst und wirft seinen Kritikern pauschal Korruption vor:
“Über 3500 empirische Untersuchungen belegen den Zusammenhang zwischen dem Konsum von Mediengewalt und gesteigerter Aggressivität. Wissenschaftler, die dies leugnen, machen sich zu Komplizen und sind Profiteure des militärisch-industriell-medialen Komplexes, denn deren Institute erhalten umfangreiche finanzielle Unterstützung der Games-Industrie.”
Prof. Dr. Norbert Neuß, der Vorsitzende der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK), weist die Vorwürfe zurück und kommentiert den “Kölner Aufruf”, siehe hier und dort.

In der “Killerspiel”-Debatte kommen die Fans von Videospielen kaum zu Wort. Um das zu ändern, schlage ich einen offenen Brief an Medien, Politik und Eltern vor. Ich lade jeden Videospielfan ein, den Text zu nehmen, wie gewünscht anzupassen und mit seinem Namen weiterzuverbreiten.
Vorschlag für einen offenen Brief von Videospielfans an Medien, Politik und Eltern zur “Killerspiel”-Debatte weiterlesen »
Der beste Beitrag zur aktuellen Killerspieldebatte kommt von der taz. Peng.
Dr. Benedikt Köhler beseitigt sie kurz und schlüssig. Klick.
Die Netzeitung über die Motivation von Bundesfamilienministerin Ursula Leyen den Jugendschutz zu verschärfen:
Hier wird zwar nicht gelogen, aber dennoch wird die Wirklichkeit durch Verletzung der journalistischen Sorgfaltspflicht verzerrt, denn “Fans von Gewaltspielen” werden als potentielle Amokläufer gebrandmarkt.
Dieser verkehrten Kausalbeziehungslogik folgend, könnte die Netzeitung beispielsweise über einen Frauenkiller schreiben “der Fan von Hetero-Sex sorgte mit einem weiteren Lustmord für Aufsehen”.
ich habe gerade Ihre Pressemitteilung gelesen.
Psychotherapeuten fordern das Verbot von Computerspielen, in denen Jugendliche für das Töten und Foltern von Menschen belohnt werden. Solche Spiele werden zunehmend verharmlosend als “Ballerspiele” vermarktet.
Gute Nachrichten für Sie, liebe GwG: weiterlesen »
Oliver Haustein-Teßmer setzt in diesem WELT ONLINE-Artikel die Indizierung von Computerspielen mit einem Verbot gleich und erweckt damit meiner Ansicht nach einen falschen Eindruck. weiterlesen »
Das Grundgesetz dieses Landes erweist sich mal wieder als echter Glücksfall. So wie es aussieht, wird es allen, die ein Totalverbot von Erwachsenenvideospielen (sogenannte “Killerspiele”) fordern, einen dicken Strich durch die Milchmädchenrechnung machen. Im Auftrag von Bund und Ländern hat das renommierte Hans-Bredow-Institut eine Studie zum Jugendschutz im Bereich Computer- und Videospiele veröffentlicht. Darin heißt es: weiterlesen »
Es gab mal eine Zeit, da stand das öffentlich-rechtliche Politmagazin Panorama im Verdacht guten Journalismus zu bieten. Diese Zeit scheint vorbei zu sein. Bei diesem Beitrag (auf der Seite rechts in der Seitenleiste kann man das Video ansehen) über sogenannte Killerspiele wird strategisches Spielen von “Call of Duty” (CoD) mit Slasher-Szenen aus “Doom” und “GTA San Andreas” zusammengeworfen. weiterlesen »
Wenn man Gewaltspiele abschafft, dann gibt es keine Amokläufe mehr. Also dürfen Killerspiele nicht mehr hergestellt und vertrieben werden. Erst recht muss man sie aus dem schlimmen Internet rauslöschen. weiterlesen »
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