Jan
06
2012
-

“Nightlover” – Airens STROBO als Kurzfilm

Der Berliner Max Seedorf hat Motive aus Airens Erzählung STROBO zu einem 7-minütigen Kurzfilm verarbeitet und online gestellt. Laut Ada Blitzkrieg (@bangpowwww), die beteiligt war, wurde in Kreuzberg gedreht. Die Musik stammt vom Berghain Resident Ben Klock.

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Sep
13
2010
3

Warum man im Puerto Giesing feiern sollte

Die obere Tanzfläche im Puerto Giesing - Foto von Deef
Tanzen unter fehlender Deckenverkleidung, trinken an einer Bar aus übereinandergeschichteten Holzpaletten. Puerto Giesing räumt mit dem Klischee vom “geleckten” München auf. Foto von Deef.

Wenn man an Clubbing in München denkt, dann eher an “neu, schick und teuer” als an “alt, runtergekommen und improvisiert.” Das ist schade, vor allem für Leute wie mich, die auf marodes Flair stehen. Zum Glück gibt es das aber auch in München. Zum Beispiel im erstklassig runtergerockten Puerto Giesing. Das ehemalige Hertie-Kaufhaus in der Tegernseer Landstr. 64 (U2 Silberhornstraße) wird seit dem Frühjahr von Künstlern und Veranstaltungsmachern als Atelier, Ausstellungsfläche und Partyort genutzt und hat sich wochenends zu einem Club mit ausgezeichnetem Booking gemausert. weiterlesen »

Jun
25
2010
1

So sieht’s im neuen Harry Klein Club München aus


GEMA-freie Musik in diesem Video von Chris.

Die Macher des Harry Klein Clubs haben Erfahrung. In den 90ern führten sie das legendäre Ultraschall auf dem ehemaligen Flughafengelände in München-Riem und später im Kunstpark Ost am Ostbahnhof. Als der 2003 schloss, eröffneten sie nebenan auf dem Optimolgelände das Harry Klein. Ein sehr kleiner, aber feiner Club für elektronische Musik, der sich insbesondere durch große Visualflächen auszeichnete. Letztes Wochenende blitzten die Stroboskope dort zum letzten Mal und gestern war “Grias di Stachus”, die Wiedereröffnungsparty des neuen Harry Klein in der Sonnenstraße 8. weiterlesen »

Nov
06
2009
-

300 Vorleser lesen “Liebestänze”

Rainer Schmidt, ehemaliger Vize von “Max” und “Vanity Fair”, hat einen Roman geschrieben, der in der Berliner Technoszene der 90er Jahre spielt.

Das Besondere: Für die 300 Seiten seines Buchs hat er sich 300 Vorleser gesucht und auf Video aufgenommen. Darunter Autoren wie Benjamin von Stuckrad-Barre, Rainald Goetz, Maxim Biller, Feridun Zaimoglu, DJs wie Monika Kruse, Paul van Dyk, Dr.  Motte sowie Prominente wie Alice Schwarzer und Niels Ruf.

Seite 210 durfte ich vorlesen. Die Videos auf www.liebestaenze.de. Die von Rainald Goetz und Niels Ruf sind besonders zu empfehlen.

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Dez
15
2008
112

Berghain: So kommt man durch die härteste Tür Berlins

Das Berghain morgens um 6. Foto von Deef.

Eine heftige Gravitationskraft geht aus vom Berghain in Berlin. Trotz langer Anstehzeiten und strikter Türpolitik zieht es wie ein gigantisches Schwarzes Loch aus Beton und Stahl scharenweise partywütige Techno- und Housefans an. Hier ein paar Tipps, wie mit hoher Wahrscheinlichkeit reinkommt. weiterlesen »

Mrz
13
2008
2

Uffie und Moonbootica live

Heute das Electropärchen aus Paris, DJ Feadz und Uffie, in der Ersten Liga.
Morgen the currently most played artist on my iPod, Moonbootica, im Garden.

Und so wars:

Uffie - Foto von DeefDJ Feadz - Foto von Deef
Uffi und DJ Feadz – Fotos von Deef

Wir stehen in der Schlange vor dem Club. Ein weißer, alter 5er BMW fährt auf den Bürgersteig. Hinten steigen Uffie und Feadz aus und latschen wortlos rein. Als der Einlass beginnt, stehen beide – jetzt merklich aufgetaut – im Eingangsflur hinter der Kasse und lassen sich von und mit Fans fotografieren. Der Aufwärm-DJ spielt die Meute heiß, macht sie gierig, auf das was noch kommt. Ins Erste Liga passen bequem vielleicht 150 Leute, aber 300 sind drin. Die Tanzfläche ist ein Saunaclub mit Anfassen. Feadz legt auf und Uffie los: “On the beat that you hear, it’s a girl that you fear. And if you don’t enjoy this shit, you can get outta here!”. Alle flippen total aus.

Moonbootica
Tobitob und KoweSix sind Moonbootica – Foto von Deefs mieser Handycam

Moonbootica pumpen die Menge mit Beats und Licht zu höchster Euphorie. KoweSix raucht Peter Stuyvesants und Tobitob reißt an den guten Stellen die Arme in die Luft. Dazwischen posen sie lässig im Takt und geben, ganz multitaskingfähig, Autogramme auf CD-Covers und Flyer. Um halb vier morgens spielen sie eine schnelle Technodancenummer, benannt nach Captain Futures heimlicher Liebe Joan Landor. Ich vergesse, dass ich lange Stunden darauf warten musste, ich vergesse die Rudel Wodka-Bull-Koma-Kinder um mich rum und mache das Beste aus dem Viertel Quadratmeter Tanzfläche, den ich mir im quetschvollen Garden mit spitzen Ellenbogen erkämpft habe. Danach ist die Luft raus und ich gehe schweißgebadet zum Taxi. Der Fahrer hört the Best of Janis Joplin. Auch das noch.

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