• Airens STROBO gelesen von Deef - alle Lesungstermine hier
Nov
06
2009
0

300 Vorleser lesen “Liebestänze”

Rainer Schmidt, ehemaliger Vize von “Max” und “Vanity Fair”, hat einen Roman geschrieben, der in der Berliner Technoszene der 90er Jahre spielt.

Das Besondere: Für die 300 Seiten seines Buchs hat er sich 300 Vorleser gesucht und auf Video aufgenommen. Darunter Autoren wie Benjamin von Stuckrad-Barre, Rainald Goetz, Maxim Biller, Feridun Zaimoglu, DJs wie Monika Kruse, Paul van Dyk, Dr.  Motte sowie Prominente wie Alice Schwarzer und Niels Ruf.

Seite 210 durfte ich vorlesen. Die Videos auf www.liebestaenze.de. Die von Rainald Goetz und Niels Ruf sind besonders zu empfehlen.

Geschrieben von Deef in: Lesungen | Tags: , , , |
Dez
15
2008
62

Berghain: So kommt man durch die härteste Tür Berlins

Das Berghain morgens um 6. Foto von Deef.

Eine heftige Gravitationskraft geht aus vom Berghain in Berlin. Trotz langer Anstehzeiten und strikter Türpolitik zieht es wie ein gigantisches Schwarzes Loch aus Beton und Stahl scharenweise partywütige Techno- und Housefans an. Hier ein paar Tipps, wie mit hoher Wahrscheinlichkeit reinkommt. weiterlesen »

Geschrieben von Deef in: Der ganze Rest | Tags: , , , , , , |
Mrz
23
2008
2

Vielleicht doch lieber nach Ibiza

Hey Deefster,

war letztes Jahr auf der Loveparade und wir können dieses Jahr auch gerne hingehen, falls ich da nicht irgendwo im Urlaub bin. Ist aber mehr peinlicher Partykarneval als angenehmer Tanzevent und besonders das Ruhrgebiet dient als Anziehungspunkt für jegliches Gesockse, welches Scooter als Techno und Dr. Motte als Papa ansieht. Da sieht man die Leute, vor denen ich Angst habe und wegen denen ich elektronische Musik solange verteufelte. Auch die berüchtigten Leuchtwesten und rosa Fellstiefel gibt’s da noch. Zum Besaufen reicht’s aber und wenn man sich an den richtigen Wagen hängt, ist selbst die Musik angenehm…

Geschrieben von Deef in: Akte Deef | Tags: , , , |
Mrz
13
2008
2

Uffie und Moonbootica live

Heute das Electropärchen aus Paris, DJ Feadz und Uffie, in der Ersten Liga.
Morgen the currently most played artist on my iPod, Moonbootica, im Garden.

Und so wars:

Uffie - Foto von DeefDJ Feadz - Foto von Deef
Uffi und DJ Feadz – Fotos von Deef

Wir stehen in der Schlange vor dem Club. Ein weißer, alter 5er BMW fährt auf den Bürgersteig. Hinten steigen Uffie und Feadz aus und latschen wortlos rein. Als der Einlass beginnt, stehen beide – jetzt merklich aufgetaut – im Eingangsflur hinter der Kasse und lassen sich von und mit Fans fotografieren. Der Aufwärm-DJ spielt die Meute heiß, macht sie gierig, auf das was noch kommt. Ins Erste Liga passen bequem vielleicht 150 Leute, aber 300 sind drin. Die Tanzfläche ist ein Saunaclub mit Anfassen. Feadz legt auf und Uffie los: “On the beat that you hear, it’s a girl that you fear. And if you don’t enjoy this shit, you can get outta here!”. Alle flippen total aus.

Moonbootica
Tobitob und KoweSix sind Moonbootica – Foto von Deefs mieser Handycam

Moonbootica pumpen die Menge mit Beats und Licht zu höchster Euphorie. KoweSix raucht Peter Stuyvesants und Tobitob reißt an den guten Stellen die Arme in die Luft. Dazwischen posen sie lässig im Takt und geben, ganz multitaskingfähig, Autogramme auf CD-Covers und Flyer. Um halb vier morgens spielen sie eine schnelle Technodancenummer, benannt nach Captain Futures heimlicher Liebe Joan Landor. Ich vergesse, dass ich lange Stunden darauf warten musste, ich vergesse die Rudel Wodka-Bull-Koma-Kinder um mich rum und mache das Beste aus dem Viertel Quadratmeter Tanzfläche, den ich mir im quetschvollen Garden mit spitzen Ellenbogen erkämpft habe. Danach ist die Luft raus und ich gehe schweißgebadet zum Taxi. Der Fahrer hört the Best of Janis Joplin. Auch das noch.

Feb
24
2008
2

“Du warst gestern auch schon da”

Druff, Druff, Druff! DJ Lützenkirchen mixt Dada und Rave. Das irre verstrahlte Ergebnis heißt “Drei Tage wach“. [via Heiko]

Update: Das Video gibt’s auch in einer stylishen Version mit Typo-Animation statt durchgeknallter Hasen. Lützenkirchen schreibt in seinem Blog über “Drei Tage Wach”:

“Wenn ich gewusst hätte, das ein Track, bei dem ich mir im Studio den Arsch abgelacht hab, dessen text aus floskeln und dämlichen kommentaren entstanden ist, der auf Satire ausgelegt war und ist, bei einigen so schlechte Stimmung verursacht, hätt ichs mir überlegt, diese Nummer rauszubringen. (…) In diesem Sinne, Rave on, und mann leute, bitte, nehmt das ding doch nich so bitter bitter ernst, das ist ja fast peinlich…”

Geschrieben von Deef in: Der ganze Rest | Tags: , , |

Konserviert mit einem WP-Theme von TheBuckmaker | Hintergrundbild (cc) Tophee
Die Gefühlskonserve © Deef Pirmasens 2005-2010 | Impressum und Datenschutz