• Airens STROBO gelesen von Deef - alle Lesungstermine hier
Aug
06
2010
18

Goodbye Berghain! Hello Berghain!

Der Musikexpress im August 2010  - Foto von Deef

In der August-Ausgabe vom Musikexpress verabschiedet sich Airen (Partnerlink zu Amazon) vom Berghain. Er schreibt, die Anarchie sei vorbei und übrig bliebe nur schale Selbstinszenierung. Der Artikel steht leider nicht online, aber ist so lesenswert, dass ich Euch den Kauf des Hefts ans Herz lege.

Kurz zusammengefasst, ist das Berghain Airens Ansicht nach noch immer Berlins bester Technoclub, aber nicht mehr der beste der Welt. Schuld daran sei der Erfolg des Ladens und die damit einhergehende gestiegene Bekanntheit, die mehrere negative Folgen verursache: weiterlesen »

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Jun
25
2010
1

So sieht’s im neuen Harry Klein Club München aus


Das Video gibt’s auch im Gefühlskonserve-Podcast. Abonnieren über RSS oder iTunes.

Die Macher des Harry Klein Clubs haben Erfahrung. In den 90ern führten sie das legendäre Ultraschall auf dem ehemaligen Flughafengelände in München-Riem und später im Kunstpark Ost am Ostbahnhof. Als der 2003 schloss, eröffneten sie nebenan auf dem Optimolgelände das Harry Klein. Ein sehr kleiner, aber feiner Club für elektronische Musik, der sich insbesondere durch große Visualflächen auszeichnete. Letztes Wochenende blitzten die Stroboskope dort zum letzten Mal und gestern war “Grias di Stachus”, die Wiedereröffnungsparty des neuen Harry Klein in der Sonnenstraße 8. weiterlesen »

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Jun
13
2010
7

“Bitte keine idiotischen Schwachsinnsartikel mehr”

Kurz vor der Tür: Der Anfang der 45-Minuten-Schlange vorm Berghain - Foto von Deef
Kurz vor der Tür: Der Anfang der 45-Minuten-Schlange vorm Berghain

Man stelle sich vor, es gäbe Außerirdische. Die säßen zum Beispiel in Cooper’s Bar, hielten sich vom Barkeeper, der ständig “Alles eine Frage der Technik” vor sich hin derilierte, fern und wünschten sich an einen besseren Ort. weiterlesen »

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Nov
06
2009
0

300 Vorleser lesen “Liebestänze”

Rainer Schmidt, ehemaliger Vize von “Max” und “Vanity Fair”, hat einen Roman geschrieben, der in der Berliner Technoszene der 90er Jahre spielt.

Das Besondere: Für die 300 Seiten seines Buchs hat er sich 300 Vorleser gesucht und auf Video aufgenommen. Darunter Autoren wie Benjamin von Stuckrad-Barre, Rainald Goetz, Maxim Biller, Feridun Zaimoglu, DJs wie Monika Kruse, Paul van Dyk, Dr.  Motte sowie Prominente wie Alice Schwarzer und Niels Ruf.

Seite 210 durfte ich vorlesen. Die Videos auf www.liebestaenze.de. Die von Rainald Goetz und Niels Ruf sind besonders zu empfehlen.

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Dez
31
2008
0

Rumms! Bumms! Schrammel! Die Klangtapete 2008

Meist gehörte Titel 2008: Ich muss gar nichtsReady to uffJoan LandorAtzepengPhantom Pt. IIHold onIt’s the beatDon’t come closeMy little brotherLet’s dance to Joy DivisionIdealistic

Songs, die ich 2008 hasste: FascinationAllein Allein

Peinlichste Lieblingslieder 2008: Drei Tage Wach,  Love is gone (remixed), I kissed a girl und immer noch Smack my bitch up

Motto für 2009: Great Expectations

Update: erster Albumkauf 2009

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Dez
15
2008
74

Berghain: So kommt man durch die härteste Tür Berlins

Das Berghain morgens um 6. Foto von Deef.

Eine heftige Gravitationskraft geht aus vom Berghain in Berlin. Trotz langer Anstehzeiten und strikter Türpolitik zieht es wie ein gigantisches Schwarzes Loch aus Beton und Stahl scharenweise partywütige Techno- und Housefans an. Hier ein paar Tipps, wie mit hoher Wahrscheinlichkeit reinkommt. weiterlesen »

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Mrz
23
2008
2

Vielleicht doch lieber nach Ibiza

Hey Deefster,

war letztes Jahr auf der Loveparade und wir können dieses Jahr auch gerne hingehen, falls ich da nicht irgendwo im Urlaub bin. Ist aber mehr peinlicher Partykarneval als angenehmer Tanzevent und besonders das Ruhrgebiet dient als Anziehungspunkt für jegliches Gesockse, welches Scooter als Techno und Dr. Motte als Papa ansieht. Da sieht man die Leute, vor denen ich Angst habe und wegen denen ich elektronische Musik solange verteufelte. Auch die berüchtigten Leuchtwesten und rosa Fellstiefel gibt’s da noch. Zum Besaufen reicht’s aber und wenn man sich an den richtigen Wagen hängt, ist selbst die Musik angenehm…

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Mrz
13
2008
2

Uffie und Moonbootica live

Heute das Electropärchen aus Paris, DJ Feadz und Uffie, in der Ersten Liga.
Morgen the currently most played artist on my iPod, Moonbootica, im Garden.

Und so wars:

Uffie - Foto von DeefDJ Feadz - Foto von Deef
Uffi und DJ Feadz – Fotos von Deef

Wir stehen in der Schlange vor dem Club. Ein weißer, alter 5er BMW fährt auf den Bürgersteig. Hinten steigen Uffie und Feadz aus und latschen wortlos rein. Als der Einlass beginnt, stehen beide – jetzt merklich aufgetaut – im Eingangsflur hinter der Kasse und lassen sich von und mit Fans fotografieren. Der Aufwärm-DJ spielt die Meute heiß, macht sie gierig, auf das was noch kommt. Ins Erste Liga passen bequem vielleicht 150 Leute, aber 300 sind drin. Die Tanzfläche ist ein Saunaclub mit Anfassen. Feadz legt auf und Uffie los: “On the beat that you hear, it’s a girl that you fear. And if you don’t enjoy this shit, you can get outta here!”. Alle flippen total aus.

Moonbootica
Tobitob und KoweSix sind Moonbootica – Foto von Deefs mieser Handycam

Moonbootica pumpen die Menge mit Beats und Licht zu höchster Euphorie. KoweSix raucht Peter Stuyvesants und Tobitob reißt an den guten Stellen die Arme in die Luft. Dazwischen posen sie lässig im Takt und geben, ganz multitaskingfähig, Autogramme auf CD-Covers und Flyer. Um halb vier morgens spielen sie eine schnelle Technodancenummer, benannt nach Captain Futures heimlicher Liebe Joan Landor. Ich vergesse, dass ich lange Stunden darauf warten musste, ich vergesse die Rudel Wodka-Bull-Koma-Kinder um mich rum und mache das Beste aus dem Viertel Quadratmeter Tanzfläche, den ich mir im quetschvollen Garden mit spitzen Ellenbogen erkämpft habe. Danach ist die Luft raus und ich gehe schweißgebadet zum Taxi. Der Fahrer hört the Best of Janis Joplin. Auch das noch.

Feb
24
2008
2

“Du warst gestern auch schon da”

Druff, Druff, Druff! DJ Lützenkirchen mixt Dada und Rave. Das irre verstrahlte Ergebnis heißt “Drei Tage wach“. [via Heiko]

Update: Das Video gibt’s auch in einer stylishen Version mit Typo-Animation statt durchgeknallter Hasen. Lützenkirchen schreibt in seinem Blog über “Drei Tage Wach”:

“Wenn ich gewusst hätte, das ein Track, bei dem ich mir im Studio den Arsch abgelacht hab, dessen text aus floskeln und dämlichen kommentaren entstanden ist, der auf Satire ausgelegt war und ist, bei einigen so schlechte Stimmung verursacht, hätt ichs mir überlegt, diese Nummer rauszubringen. (…) In diesem Sinne, Rave on, und mann leute, bitte, nehmt das ding doch nich so bitter bitter ernst, das ist ja fast peinlich…”

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