Audiophile überbieten sich mit teuersten Kabelsträngen, um Lautsprecher mit Verstärkern zu verbinden. Dick müssen sie sein, aus sauerstoffreduzierten Kupfer und natürlich mit vergoldeten Anschlusssteckern. Ein THX zertifiziertes Subwooferkabel schlägt da schon mal mit 99 Euro zu Buche.
Ob das Geld sich wirklich in besserem Klang niederschlägt, wollten ein paar Tüftler wissen und verglichen den Sound eines High-End-Kabels mit einem Drahtkleiderbügel, der statt dessen die Verbindung herstellte. Natürlich mit verbundenen Augen und ohne zu wissen, wann man was hört, damit die Einbildungskraft nicht dazwischenfunkt. Wie man hier nachlesen kann, hörten die meisten Testpersonen keinen Unterschied.

Das kann ich ein bißerl so bestätigen. Ein Freund von mir hatte/hat diese Leidenschaft und richtet Lautsprecher mit Wasserwaagen aus, kauft Kabel für teures Geld, etc. Er meint, man würde es hören. Aber wahrscheinlich fehlen mit da die entsprechenden Rezeptoren im Ohr.
Es ist eine Religion. Wer glaubt, hört den Unterschied. ;)
Allerdings geht das mit dem Kleiderbügel nur für kurze Kabelwege. Bei längeren Strecken braucht man in der Tat abgeschirmte Kabel, sonst wirken die wie Antennen und fangen Rauschen oder Störsignale ein.