
Thomas Klupp bei einer Lesung in München – Foto von Deef
Paradiso, der Debütroman von Thomas Klupp, ist eine rasante Roadmovie-Geschichte, die den Filmhochschulstudenten Alex Böhm von Potsdam nach München führt. Sein Ziel ist es, sich mit seiner Freundin am Münchner Flughafen zu treffen und in Urlaub zu fliegen.
Er fährt per Anhalter dorthin und erlebt allerlei Kurioses und verwickelt sich in abstruse Situationen. Im Vordergrund stehen dabei die Gedanken des Ich-Erzählers, der hin und hergerissen ist zwischen Misanthropie und Menschenliebe, Begeisterung und Ekel, Paranoia und Zuneigung, Harmoniesucht und Arroganz.
Sehr gewundert habe ich mich aber über die Vergleiche diverser Rezensenten. Hauptfigur Alex ist lange nicht so neurotisch wie Holden Caulfield (Der Fänger im Roggen, Partnerlink zu Amazon) und nicht im Ansatz so psychotisch wie Patrick Bateman (American Psycho
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Paradiso (Reklamelink zu Amazon) ist ein guter, schneller Roman, der seine Höhepunkte hat. Thomas Klupp sollte man im Auge behalten. Ich traue ihm noch mehr zu.