“Uncharted: Drakes Schicksal” mischt Kletterei im Stile von Tomb Raider mit 3rd-Person-Shooter-Action. Das Spiel erzählt die Geschichte eines Abenteurers, der heute auf einer tropischen Insel den Schatz von Eldorado zu finden versucht. Grafik, Synchro, Atmosphäre, Steuerung und Schwierigkeitsgrad sind optimal. Die Handlung verläuft zwar komplett linear, aber das stört nicht. Interessanter Aspekt: Der Held kann immer nur zwei Schusswaffen plus Granaten tragen. Nach jedem Kampf muss man deshalb überlegen, welche Waffen (z.B. Pistolen, Schrottflinten, Uzis, Maschinenpistolen, Granatwerfer) mit wieviel vorhandener Munition (die ist eher knapp) man ins nächste Level mitnimmt. Das gibt diesem Actionspiel einen angenehmen strategischen Touch.
Fazit: Uncharted ist genau so, wie Konsolenunterhaltung fürs Wohnzimmer sein soll: man spielt einen interaktiven Hollywood-Film, muss ein paar schwere Passagen wiederholen, aber kommt gut durch ohne die Füße vom Tisch zu nehmen.
Bei “Assassin’s Creed” befindet sich die Hauptfigur in einem obskuren Forschungszentrum und erlebt Abenteuer in einer virtuellen, aus Erinnerungen seiner Vorfahren bestehenden Welt. Das erinnert an Matrix, nur spielt die virtuelle Welt in der Zeit der Kreuzzüge. Grafisch ist das Spiel brilliant, die Steuerung macht allerdings keinen Spaß, denn sie ist anspruchslos. Bei Uncharted muss man zur richtigen Zeit in die richtige Richtung drücken und die Aktionstaste betätigen, wenn man springen, klettern, hangeln will. “Assassin’s Creed” verlangt dafür nur das Festhalten von Taste und Stick und lässt einen dabei zuschauen, wie die Spielfigur alles (!) alleine macht.
Fazit: “Assassin’s Creed” ist spielerisch anspruchslos und langweilig und wird auch nicht durch die große schöne Spielwelt, in der man sich frei bewegen kann, spannender.
Beide Games gibt es als Platinumspiele für Playstation 3 bereits für unter 30 Euro.
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