Es ist ein bisschen als würden eine persönliche Kulturflatrate und das Drücken von “Gefällt mir”-Buttons zusammenkommen: Flattr ist ein Bezahldienst, der es einem ermöglicht, zum selbst wählbaren Festpreis Minispenden an andere Blogger, Künstler, Musiker oder sonstige Kreative im Netz auszuschütten. So funktioniert’s:
Ich halte Flattr aus vier Gründen für besser als Paypal-Button und Amazon-Wunschliste:
- Flattr ist transparent: es wird angezeigt, wieviele Personen einen Beitrag geflattrt haben
- Flattr ist anonym: Ich empfinde das als Vorteil für Spender und Empfänger. Spender, die nicht anonym bleiben wollen, können natürlich durch einen Kommentar auf ihre Spende hinweisen.
- Flattr ist contentbezogen: Spender zahlen lobend für einen ganz bestimmten Artikel und geben ihm dadurch konkreten Wert.
- Flattr bietet volle Kostenkontrolle: Spender können auf so viele Flattr-Buttons klicken wie sie möchten. Der von ihnen insgesamt gespendete Beitrag bleibt immer gleich. Die Empfänger bekommen Anteile dieser Summe. Siehe Video oben.
Noch ist der Flattr-Dienst nur über Einladung erreichbar. Im Juni soll sich das ändern und ich hoffe viele machen mit. Denn der Dienst wird – und das ist wiederum ein Nachteil im Vergleich zu Amazon-Wunschlisten und Paypalbuttons – nur funktionieren, wenn er viele begeistert. Was sagen andere über Flattr? Schau mal bei Mathias Richel und bei Netzwertig.
Hier ein Flattr-Button. Die Zahl gibt an, wieviele Personen diesen Artikel geflattrt haben (wird wohl erst mal bei 0 bleiben, da es noch kaum Nutzer des Dienstes gibt). Wer spenden möchte, klickt auf unteren grünen Flattr-Button.
Schon flattrsüchtig und auf der Suche nach mehr Buttons zum Klicken? Wirf einen Blick auf meine kostenlosen Hörbücher.

Katsching! Und schon einmal geflattered :) Ich finde diese Idee gerade als fast auschließlich konsumierender Internet-Nutzer überragend.
Schöner Beitrag. #Flatterd ;)
Ich bin auch dafür das flattr toll wird – immerhin klicke ich schon fleißig rum und hab auch schon meine ersten drei Klicks für meine Beiträge bekommen.
klingt interessant! mal sehen was daraus in Zukunft wird.
Ich werde Flattr ausprobieren, sobald es draußen ist – sowohl als Blogger in den Artikeln, als auch als Leser.
[...] Deef hat auf seinem Blog Gefuehlskonserve heute ein bisschen über Flattr philosophiert und das möchte ich hiermit auch tun. Wer Flattr noch nicht kennt: es handelt sich hierbei um einen neuen Dienst für die Blogosphäre und die Weiten des Internets, der es Netzkonsumenten ermöglicht, monatlich einen bestimmten Geldbetrag (das können 50cent oder auch 300€ sein) auf Blogger oder Künstler im Internet aufzuteilen. Das funktioniert ganz einfach indem man auf den gewünschten Urheberseiten auf einen “Flattr”-Button klickt und am Ende jedes Monats den ausgewählten Festbetrag auf die Klicks aufteilen lässt. Noch ist Flattr in der Testphase, aber laut Deef wird der Dienst schon im Juli für jedermann zugänglich sein. [...]
Erst Twitter, dann das! Immer diese Vogel-Analogien! Ach ja, Deef, ich würd dich totally flattern” sagte er, flatterte mit den Augenlidern und flog flatternd davon
@Llama: Vogel-Analogie? Det is Englisch, Schnucki. http://www.dict.cc/?s=flatter
bitteschön! weil ich deine Beiträge bisher auch immer toll fand.
Danke. :)
Ach schätzelein, dat wees ick doch!! >_< menno. i'm flatlining here
[...] http://www.gefuehlskonserve.de/warum-flattr-toll-werden-koennte-27042010.html [...]
[...] andere über Flattr schreiben: Warum Flattr toll werden könnte Mindestens steinreich mit Quatsch Ein erster Blick auf Flattr Flattr: Pirate Bay-Gründer Peter [...]
Ich denke auch, dass ist der richtige Weg. Ich wundere mich, dass es bisher niemand umgesetzt hat, die Zeit ist mehr als reif dafür.
Ich würd ja gern klicken… aber ohne Invite Code… :-)))
[...] Eintrag zu flattr.com/ schreiben – in der Art, wie er schon auf blog.mathias-richel.de/, gefuehlskonserve.de/ und mit der Erweiterung um des die Geister scheidenden Like-Buttons von Facebook auch auf [...]
[...] Uarrr: Von Flattr, Facebook und fantastischen Visionen. (41 Flattr/ 3) 3. Gefühlskonserve : Warum Flattr toll werden könnte (13 Flattr/ 21) 4. Carta: Die deutschen Kachingle-Charts (9 Flattr/ 28) 5. Flickr: Berlin [...]
[...] bleibt abzuwarten, ob Flattr sich durchsetzen wird. Facebook hat mit seinem neulich vorgestellen „Like-Button“ sicherlich das Potential, einen [...]
[...] This could be a nice alternative to the “donate” or “paypal” option, as its just 1 click away. (once its started). Deffo worth to follow up. Here is a (german) blogpost at “Die Gefühlskonserve” [...]
[...] Warum Flattr toll werden könnte [...]
Mit Flattr, Kachingle, Paymecontent oder Rewrd.com scheinen grad mehrere Dienste auf den Social Micropayment Hype aufzuspringen.
Dann bin ich mal gespannt, ob sich das Konzept durchsetzt. Denn wenn ja, werden wir uns wahrscheinlich mit mehreren Diensten herumschlagen müssen. Wie immer, wenn etwas funktioniert…
[...] gefuehlskonserver.de: “Warum Flattr toll werden könnte“. [...]
[...] Dienst im Netz bisher eher positiv aufgenommen. Und so hat beispielsweise Deef Pirmasens auch schon vier Gründe zusammengestellt, warum Flattr toll werden könnte. Dass es für WordPress bereits ein Plugin und ein Sidebar-Widget gibt (Alternativ lassen [...]
Inwzischen wird die Idee auch immer erfolgversprechender, jetzt wo sogar die TAZ Flattr integriert hat: http://netzfeuilleton.de/2010/05/taz-de-nimmt-flattr-auf/
Da scheint gerade ein Trend an mir vorüberzugehen: Wer bzw. wie viele Menschen spenden für Webseiten? Ist das schon so etabliert in der sonst so üblichen Gratis-Mentalität im Internet? Oder flattrn sich die Blogger nur gegenseitig? Bitte um Aufklärung.
Bisher flattrn sich nur Blogger gegenseitig. Ob das zum Massenphänomen entwickelt, wird sich noch zeigen. Schön wärs.
[...] Die Gefühlskonserve [...]