“Die Wohnung ist praktisch schon vergeben.”
“Können Sie sich die Miete überhaupt leisten?”
“Komisch, der Schlüssel passt ja gar nicht.”
“Wenn Sie die Anzeige aufmerksam gelesen hätten, wüssten Sie, dass die Wohnung Teppichboden hat.”
“Also die Vermieterin hätte lieber einen Festangestellten.”
“Das müssen Sie verstehen, dass – wenn überhaupt – Sie die Wohnung ab nächster Woche mieten müssen. Der Vermieter hat ja Kosten, gell.”
Wieder auf der Suche? Drei und vier fände ich besonders ätzend, vergebliche Wege und dann noch einen Klugscheißer.
Wieder auf der Suche. Mit etwas Glück nicht mehr lang.
Oiweh… Die Münchner Makler sind tatsächlich vom Wohnungsmarkt verwöhnt. Ich drück dir die Daumen. Wird schon.
son tritt gegens schienenbein wirkt wunder.
Bin ich viel zu sanft für. Oder gehemmt. Such dir was aus.
Ich schmeiß mich gerade weg, das letzte hatte ich genau so auch schon mal (Allerdings ohne “gell”, war nämlich in Leipzig. Die Maklerin – eine überschminkte bitch mit Paris-Hilton-Sonnenbrille – eröffnete uns erst, dass die Wohnung, die sie am Vorabend telefonisch beschrieben hatte, jetzt – na sowas – schon vermietet sei, sie habe aber noch eine Dachgeschosswohnung im gleichen Haus, in die wir aber schon zum nächsten Ersten einziehen müssten. Als sie uns noch die Ladenhüterwohnung der Straße zeigen wollte, die wir mit einem anderen Makler bereits besichtigt hatten, haben wir uns schnell verabschiedet.)
Ich wünsch dir Glück, selbst bei einem Wohnungsüberangebot ist es nicht unbedingt leicht.
Hehe, tja in Leipzig immer erst die Ladenhüter, dann die Objekte mit Potential.
Dennoch wünsche ich mir das Leipziger Miet-Paradies zurück. Bevor ich in LE eine Wohnung auch nur besichtigt habe, ließ ich mir erst mal einen Monat Freimiete anbieten und versichern, dass die Maklercourtage vollständig vom Vermieter übernommen wird.
In München dagegen muss ich, um eine Chance zu haben, mich mit Hemd und Sakko verkleiden und artig Smalltalk mit Vampiren führen, die sich die spitzen Zähne gierig nach der von mir geblutspendeten Courtage in Höhe von zwei Monatsmieten plus Mehrwertsteuer lecken.
Da hat @deef natürlich recht. Es ist (fast) alles eine Frage von Angebot und Nachfrage. Vor wenigen Jahren konnte man in Leipzig noch Wohnjnge in Top-Lagen zu Mieten vekommen, bei denen der Vermieter weinend auf den Knien lag. :-)
Ansonsten kann ich nur sagen, daß nicht die Makler die pösen sind, sondern e-i-n-d-e-u-t-i-g die Interessenten … ich könnte da Sachen erzählen. :-)
P.S. Aussagen, die man gerne vom Makler hört:
1.) Ja, die Wohnung kann 2 Monate mietfrei übernommen werden.
2.) Nein, es fällt keine Provision(Courtage) für Sie an.
3.) Ja, sie können die Kaution in 27 Raten zahlen.
4.) Das ist nur ein Verhandlungspreis, da ist ein bißchen Spiel.
5.) Ja, der Teppichboden gehört zur Mietsache. Den können Sie versau… äh… gebrauchen, wie sie wollen.
6.) Hit me with the rhythm stick, hit me, hit me. :-)
Sich als Vermieter jemanden auszusuchen, der möglichst vertrauenswürdig, unproblematisch und solvent ist, versteh ich vollkommen.
Mich nervt nur, dass ich behandelt werde, als wäre ich eine potentielle Mietnomade obwohl ich Courtage, Kaution und Miete cash auf den Tisch legen kann.
Satz Nummer sechs hat einen gewissen Reiz… ;)
Also mein Lieblingsspruch der letzten Wohnungssuche war von einer 84 jährigen Vermieterin:
“Nein, nein, das ist die Warmmiete”…
Trotzdem viel Glück
Meine Erlebnisse aus dem Jahr 2001:
Innerhalb von 4 Wochen keine einzige Wohnung, die bezahlbar oder bekommbar gewesen wäre – Erst die Hilfe meiner damaligen Chefin löste dann (gegen – bezahltes – weiteres Arbeiten über einen Monat ZDL und ohne Maklergebühren und sogar + erste Miete kostenlos ;)) das Problem innerhalb von zwei Tagen.
Vorher: Zweiseitige Fragebögen und Videoaufzeichnungen, die ich alle verweigert habe – natürlich. Außerdem in Schlangen mit bis zu 60!!! Mitbewerbern, mehretappige Wohnungsführungen, in Konkurrenz als noch-nichteinmal-Student mit Bankern und Porschefahrern um kleine überteuerte 15QM-Räume in Sendling und sonstwo.
Naja, deine Chancen sollten etwas besser stehen, außerdem wurde mir gesagt, es sei nicht mehr ganz so schlimm. Was es aber zugegebenermaßen auch nicht wirklich besser macht.
Also, wünsche dir auch viel Erfolg
hmm…. besser als “Nein, nein, das ist die Kaltmiete”.
Meine Erlebnisse aus dem Jahr 2001:
Innerhalb von 4 Wochen keine einzige Wohnung, die bezahlbar oder bekommbar gewesen wäre – Erst die Hilfe meiner damaligen Chefin löste dann (gegen – bezahltes – weiteres Arbeiten über einen Monat ZDL und ohne Maklergebühren und sogar + erste Miete kostenlos ;)) das Problem innerhalb von zwei Tagen.
Vorher: Zweiseitige Fragebögen und Videoaufzeichnungen, die ich alle verweigert habe – natürlich. Außerdem in Schlangen mit bis zu 60!!! Mitbewerbern, mehretappige Wohnungsführungen, in Konkurrenz als noch-nichteinmal-Student mit Bankern und Porschefahrern um kleine überteuerte 15QM-Räume in Sendling und sonstwo.
Naja, deine Chancen sollten etwas besser stehen, außerdem wurde mir gesagt, es sei nicht mehr ganz so schlimm. Was es aber zugegebenermaßen auch nicht wirklich besser macht.
Also, wünsche dir (falls noch aktuell) auch viel Erfolg
Videoaufzeichnung?! What the f…?
Möglicherweise ist es heute besser. Aber solange ich den Makler bezahlen muss, der ja eine Dienstleistung für den Vermieter und nicht für mich erbringt, ist es noch nicht gut genug auf dem Wohnungsmarkt.
Was heißt ZDL?
Z ivil D ienst L eistender :)
jetzt erinnere ich mich. Und war der beschriebene Fall in Minga?
jo