Als ich noch ein Kind war, sah ich diese Tür. Sie erschien in einem Traum und befand sich in der Wohnung meiner Eltern. Ich öffnete sie und betrat das Zimmer. Es war weiß gestrichen und vollkommen leer.
Als ich erwachte stieg ich aus dem Bett und ging ich an die Stelle, an der sich im Traum die Tür befunden hatte. Doch dort war nur eine Wand mit einem Bild von M.C. Escher. Es zeigte Ritter, die eine endlose Treppe hinauf und hinab stiegen. Ich starrte das Bild minutenlang an und vergaß die Welt um mich herum.
Schnitt. Ich wache auf. Erwachsen und in meiner eigenen Wohnung. Nachdem ich mich aus dem Bett gewälzt habe, gehe ich in jedes Zimmer. Doch da ist eine Tür zuviel. Sie ist wirklich da. Ich drehe den Knauf und schiebe die Tür langsam auf. Vor mir liegt ein leerer Raum mit weißen Wänden. Ich gehe hinein und setze mich auf den Parkettboden. Einige Minuten verstreichen, während ich die Augen fest geschlossen halte. Dann knallt die Tür hinter mir zu und die weißen Wände stürzen ein…
Ein Traum?
Der Anfang einer neuen Kurzgeschichte?
Oder nur ein Zeichen dafür, dass man sein Leben lang die selben Dämonen mit sich rumträgt, egal wie alt man wird?
I was just in a bad mood.
Reiche dir einen Bauarbeiterhelm und Sicherheitsschuhe, nicht vergessen an zu ziehen, wenn du das nächste mal schlafen gehst! ;-)
Helfen Helm und Schuhe gegen schlechte Laune? Wäre klasse.
Mach doch eine Konserve draus. Eine schlechte-Laune-Konserve.
(Wäre ziemlich unique im Gute-Laune-Podcast-Land; ungefähr so wie traurige-Musik-machen).
:-|
Ne lass mal. Bloß kein Rumgeheule! Denk an Oh Dae-sus Worte:
“Lache, und die ganze Welt lacht mit dir. Weine, und du weinst allein.”
Nein dagegen helfen sie leider nicht, aber gegen bleibende Schäden durch Alpträume und schlechte Laune. ;-)
I like it. It’s not at all what I was thinking when I took the picture, but I like what you saw there.
Thank you. It’s very nice to hear that from the creator of this great picture. :)